Mittelpunkts-Katze

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anja

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Hallo,

wir haben seit ca. 3 Wochen einen total lieben Kater (3Monate alt). Er ist total verspielt und verschmust, so weit so gut. Das Problem ist bloss, dass er anscheinend bei ALLEM was er tut Beachtung braucht. Ansonsten schreit er sich die Kehle aus dem Hals.
Er kommt aus einem sehr liebevollen Haushalt mit vielen Katzen. Bei uns ist er jedoch nun allein und wir koennen uns nur fruehs und abends um ihn kuemmern. Das groesste Problem ist, dass er morgens um 6 wach ist und dann unbedingt in unser Schlafzimmer will (schreienderweise), was wir eigentlich nicht wollen und daher versuchen, es ihm abzugewoehnen. Ueberhaupt ist er vielzusehr auf uns fixiert. Ich hatte schon einige Katzen und weiss, das diese Tiere normalerweise eigenstaendiger sind. Weiss vielleicht jemand Rat? Oder gibt sich das, wenn er aelter wird? Ich muss dazusagen, dass ich ihn bis jetzt noch nicht rauslassen will, weil er noch so klein und viel zu zutraulich ist (auch zu Fremden). Vielleicht hatte jemand schon mal ein aehnliches Problem und kann mir seine Erfahrungen mitteilen.

Vielen Dank schon mal:lol:

Anja
 
05.12.2002
#1
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Paddy

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Hallo Anja,

ich habe auch so ein kleines Jammerläppchen. Mein Kater schreit aber meistens nur nach dem Fressen rum oder wenn er Hunger hat. Auch er fängt manchmal mitten in der Nacht aber das musst Du ignorieren weil wenn Du einmal drauf eingehst dann wird er jede Nacht kommen. Mit meinem Kater kann man sich sogar unterhalten - er gibt immer Antwort wenn man ihn anspricht. Ich denke, dass es etwas besser wird mit eurem Kater wenn ihr eine zweite Katze hätte dann wäre er auch nicht so viel alleine. Wir haben auch Zwei und seitdem ist es nicht mehr ganz so schlimm mit unserem Kater (vorher war er auch nur am rumjammern und ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt). Vieleicht wird es mit eurem auch besser wenn er raus kann - unsere sind aber Beide nur in der Wohnung. Du musst ihn einfach öfters mal ignorieren und nicht immer zu sehr auf ihn eingehen - auch wenn es schwer fällt :D

Viel Erfolg.....Gruß Paddy....
 
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Inge

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Hallo Anke,

da hast Du eine kleine Katzenmaus, die viel zu früh aus ihrem Zuhause gerissen wurde und nun ständig allein ist und dann wunderst Du Dich, dass der Kleine schreit? Entschuldige mal, aber denkst Du auch mal an Dein Tier? Tagsüber ist er allein und nachts sperrt ihr in aus! Tut mir leid, aber was ihr macht ist schlichtweg nur grausam! Überlege mal bitte, dass der Kleine gleichzusetzen ist mit einem ca. zweijährigen Kind. Das will spielen und beschmust und bekuschelt werden. Wann habt ihr denn Zeit, überhaupt auf seine Bedürfnisse einzugehen?

Auf jeden Fall solltet ihr sehen, dass ihr möglichst umgehend eine zweite Katze dazu holt (aber bitte nicht jünger als 12 Wochen, alles andere ist zu jung), oder seht zu, dass ihr ein neues Zuhause für ihn findet. So ist es vorprogrammiert, dass ihr in kürzester Zeit ein verhaltensgestörtes Tier habt.

Auch wenn ich mir jetzt den Unmut des halben (vielleicht auch des ganzen Forums) zuziehe: Mit eurer Einstellung zur Katzenhaltung solltet ihr euch auf Stofftiere beschränken und nicht an lebenden kleinen Wesen herumexperimentieren, die sich nicht wehren können.

Nix für ungut

Gruß
skovkat
 
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Paddy

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ups...das waren wirklich harte Worte :( - also wir haben unseren Kater Rambo im Alter von sechs Wochen bekommen weil die Mutter überfahren worden ist und unser Lieschen haben wir mit acht Wochen bekommen weil sie im Karton vor dem Tierheim stand. Es haben Beide gut überstanden. Im Bezug auf zwei Katzen muss ich dir allerdings Recht geben. Unser Lieschen war am Anfang ein Feger bis ein Jahr danach unser Rambo kam - von diesem Zeitpunkt an war sie viel ruhiger und ausgeglichener. Ich denke auch, wenn man Arbeiten geht dann immer zwei Katzen - so ist eine nie alleine !! Andere seits gibt es auch immer wieder Katzen die keine Zweite neben sich dulden und denen geht es auch nicht unbedingt schlecht !!

Übrigens wird hier keiner im Forum auf den Anderen sauer sein nur weil er seine Meinung vertritt. Man sollte es nur vielleicht ein wenig netter verpacken und keinen direkt angreifen !!!

Viele Grüße....Paddy....
 
I

Inge

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Hallo Paddy,

kaum jemand wird etwas sagen, wenn ein Kätzchen ohne Mutter aufwächst. Selbstverständlich muß man dann so ein Katzenkind aufnehmen. Allerdings gibt es keinen erklärbaren Grund, ein Katzenkind aus einer intakten Katzenfamilie herauszureißen, solange es noch nicht ausreichend sozialisiert ist. Der einzige Grund der mir dazu einfiele ist der, dass kleine Katzen so ca. ab der 6. Woche anfangen, Geld zu kosten, in Bezug auf vernünftiges Futter, Streu, Impfungen, Tierarzt und so weiter. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein, er verantwortet, dass Katzenkinder in die Welt gesetzt werden.

Sicherlich ist mein Ton in dieser Angelegenheit etwas rau, das gebe ich zu, aber bei soviel Ignoranz und Unverständnis kann ich nicht süßlich vor mich hinsäuseln. Da muß dann schon einmal Klartext gesprochen werden, damit die Aussage auch aufgenommen wird. Mir geht ganz einfach nicht in den Kopf, dass jemand schreibt, er hätte schon einige Katzen gehabt und dann so offensichtliche Dinge wie hier nicht von selbst erkennt! Von einem Katzenanfänger könnte ich so ein posting ja gerade eben noch verstehen.....

Gruß
skovkat
 
P

Paddy

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Hallo Skovkat,

Katzen kosten immer Geld egal wie alt sie sind. Wenn ich überlege was uns unsere Zwei schon gekostet haben :roll: aber das wussten wir vorher und da ich meine Katzen gerne habe will ich auch, dass sie gesund sind. Ich musste mir mal von einer Bekannten anhören, als ich ihr erzählt habe, dass unser Rambo krank war und ich 450,- DM beim Tierarzt gelassen habe "da ist eine neue Katze ja wohl billiger" - bei solchen Leuten bin ich froh, dass sie keine Tiere haben. Gott sei Dank war mein Kater nach vier Wochen wieder fit. Meine Katzen werden auch immer geimpft obwohl sie in der Wohnung leben aber sicher ist sicher.

Aber um nicht vom Thema abzukommen denke ich schon, dass Anja nur das Beste für ihren kleinen Kerl will und eigentlich doch nur einen Tip wollte und der ist halt einstimmig - wenn die Möglichkeit da ist eine zweite Katze !!

Viele Grüße....Paddy....
 
I

Inge

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Hallo Paddy,

das mit dem Geld hast Du, glaube ich, gründlich mißverstanden. Ich meinte mit "Geld kosten" den Moment, wo die ach so niedlichen kleinen Katzenbabys anfangen, selbst zu fressen (und das nicht gerade wenig), aufs Klo zu gehen und die erste Impfung zu bekommen. Dann ists eben halt meist aus mit der Freude an den kleinen Katzenkindern und sie sollen halt möglichst schnell aus dem Haus, bevor sie einem "die Haare vom Kopf fressen". Was man den kleinen Tieren mit der frühen Abgabe antut, ist unwichtig. Da wird halt nicht drüber nachgedacht.

Gruß
skovkat
 
metson

metson

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Hallo skovcat,

ich muss dir völlig Recht geben: Es ist ein Unding, sich ein junges kleines Kätzchen ins Haus zu holen, um es mal eben abends eine Stunde nett zum Kuscheln zu haben (natürlich ohne Kratzen...) und den Rest des Tages soll das Kleine sehen, wie es selbst klarkommt.

Sorry Anja, aber ihr könnt doch nicht ernsthaft ein so junges Tier, das Gesellschaft gewöhnt ist, allein den ganzen Tag einsperren und ihm dann auch noch nachts die so sehr vermisste Körperwärme verbieten. Dafür habe ich echt null Verständnis. Schafft euch doch wenigstens eine zweite Katze an, damit die beiden ihre Bedürfnisse nach Nähe, Spielen etc. untereinander ausleben können.

Gruß
Sonja
 
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anja

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Hallo liebe Katzengemeinde,

da hab ich ja ganz schoen Wind aufgewirbelt. Wenn ich gewusst haette, dass man hier gleich angegriffen wird, haette ich mir woanders Rat geholt.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass es fuer den Kater besser waere, wenn er Gesellschaft haette und noch mehr Zuwendung bekommen wuerde. Aber es ist auch keineswegs so, dass ich abends heimkomme, ne halbe Stunde mit ihm schmuse und dann bis zum naechsten Abend meine Ruhe haben will. Ok, von 10 bis ca. 17 Uhr ist er allein, aber dann ist immer jemand zuhause. Ich spiele jeden Abend bis ca. 23 Uhr mit ihm. Aber irgendwann muss ich dann halt auch mal ein bisschen schlafen und daran ist mit Kater im Schlafzimmer nicht zu denken.Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle anderen Katzenbesitzer rund um die Uhr ihre Katzen betueteln. Trotzalledem sind es immernoch Tiere und eben keine Menschen.
Ueber eine zweite Katze hab ich auch lange nachgedacht, aber dafuer ist bei uns einfach nicht genug Platz, von den Kosten mal ganz abgesehen. Ausserdem wohnen um uns herum echt genug andere Katzen. Und mit 12 Wochen ist so ein Tier alt genug , um in eine neue Familie zu kommen, die meisten Leute (uebrigens auch Tieraerzte) sagen sogar, dass 8-10 Wochen reichen.

Jedenfalls finde ich es nicht in Ordnung, dass man gleich als Tierquaeler abgestempelt wird, nur weil man sich als arbeitender Mensch nicht gleich 2 Katzen zulegt. Wenn das fuer Euch grausam ist, dann habt Ihr wahrscheinlich noch nie was wirklich Grausames gesehen...


Anja
 
I

Inge

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Tja ...

Hallo Anja,

Wer Fragen stellt, muß auch damit rechnen, das ihm die Antwort nicht paßt.
Der einzig vernünftige Rat in dieser Situation ist nun einmal eine zweite Katze, da gibt es nichts dran zu rütteln.
Wenn Du nicht gerade in einer Abstellkammer wohnst, ist mit Sicherheit auch genug Platz für eine zweite Katze vorhanden. Und sollte das Geld tatsächlich so eng bemessen sein, daß es nicht für eine zweite Katze reicht, dann solltest Du aus mehreren Gründen so verantwortungsvoll sein, den Kater wieder abzugeben: Zum einen eben weil er dann allein bleiben muß, zum anderen weil auch ein einzelnes Tier im Krankheitsfalle sehr schnell sehr teuer werden kann! Und ein Tier, das auf Grund der Art, wie es gehalten wird, psychisch leidet, wird schneller mal krank ...

Nur weil es noch schlimmere Möglichkeiten gibt, ein Tier zu quälen, ist das noch lange keine Entschuldigung für das was Du gerade tust! Daß andere es noch schlimmer können, macht Dein Verhalten nicht besser!

Wenn man sich nur lange genug umhört oder solche fragt, die veraltete Wissensstände übernehmen, wird man immer verschiedene Meinungen hören. Aber die Erfahrungen vieler Züchter und auch von Tierärzten, die über Katzenaufzucht Bescheid wissen (das tut aber leider nicht jeder!), hat ganz klar gezeigt, daß die Abgabe unter 12 Wochen zu früh ist! Noch später wäre sogar besser!

Was das Schlafzimmer betrifft: Ich habe eine Katzenklappe eingebaut, so daß die Katzen jederzeit rein können. Und ich kann wunderbar schlafen ... Die Katzen liegen auch nicht ständig bei mir. Daß sie mich wecken, kommt äußerst selten vor. Allerdings habe ich halt auch nicht nur eine einzelne Katze ... Daher brauche ich meine Katzen nicht rund um die Uhr zu betüteln, da sie sich auch miteinander beschäftigen können.

Kurzgefaßt:
Dein Kater wurde zu früh von der Mutter und den Geschwistern weggenommen und ist dann auch weit über die Hälfte des Tage völlig allein! Das ist Tierquälerei, ob es Dir gefällt oder nicht!
Wer ein Tier zu sich nimmt, übernimmt auch die Verantwortung dafür und sollte dementsprechend handeln. Und das bedeutet, daß man nicht nur an die eigenen Bedürfnisse denkt, sondern auch dafür Sorge trägt, daß es dem Tier gut geht. Und da gibt es in Deinem Fall nunmal nur eine Lösung: eine zweite Katze!

Ich frage mich, was für einen Rat Du eigentlich erwartet hast?!?

Gruß, Inge :eek:
 
P

Paddy

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Also irgendwie finde ich hier unmöglich, dass ihr die Leute die Fragen stellen so angreift. Ich finde es durchaus keine Tierquälerei eine Katze zu Hause und in der Wohnung zu halten. Das der Kleine zu früh von seiner Mutter weg gekommen ist dafür kann Anja nichts und dass sie ihm jetzt ein schönes Leben machen will dafür wird sie noch verurteilt. Für mich ist Tierquälerei wenn ich sehe was für verwahrloste Katzen draussen rumlaufen oder bei Leuten leben die sich gar nicht um ihre Katzen kümmen weil sie zu viele haben und kein Geld dafür. Schaut euch doch mal an was für arme Kreaturen manchmal im Tierheim abgegeben werden die auch nicht mehr vermittelbar sind weil sie gestört sind. Dagegen wird es dem Kleinen von Anja doch richtig gemütlich gemacht. Ausserdem soll er ja wohl irgendwann raus gehen und es ist doch vernünftig ihn jetzt noch nicht raus zu lassen weil er noch zu klein ist. Ausserdem ist eine zweite Katze wirklich eine Kostenfrage und man ich habe noch gehört, dass jemand gesagt hat: "eine Katze oder keine" !!!

Meine Katze durfte das erste Jahr auch nicht ins Schlafzimmer weil sie voller Flöhe war und die kleinen Biester mich gebissen haben und das hat saumässig gejuckt und trotzdem hat hat keinen Schaden davon genommen !!! Und noch etwas: meine Katzen wecken mich jede Nacht und fliegen dann immer aus dem Schlafzimmer und sie sind jetzt zu zweit.

Paddy......
 
I

Inge

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Ab und zu muß man mal deutlich werden ...

Das der Kleine zu früh von seiner Mutter weg gekommen ist dafür kann Anja nichts
Ich denke schon, denn sie hätte sich vorher darüber informieren können, was das richtige Abgabealter ist. Genauso wie sie sich hätte vorher über die Bedürfnisse des Lebewesens, das sie sich da in die Wohnung holt, informieren können. Dann wäre ihr sicher schon vorher klar gewesen: Zwei oder keine!

und dass sie ihm jetzt ein schönes Leben machen will dafür wird sie noch verurteilt. (...) Dagegen wird es dem Kleinen von Anja doch richtig gemütlich gemacht.
Sorry, aber genau das ist eben nicht der Fall! Sie will ihm weder ein schönes Leben machen noch macht sie es ihm "richtig gemütlich".
Wie schon einmal gesagt: Daß es Katzen gibt, denen es noch schlechter geht, ist keine Entschuldigung hierfür!
Da wurde eine Katze angeschafft, weil man gerne ein Lebewesen um sich hat. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung so! Daß aber dieses Lebewese auch Bedürfnisse hat, scheint hier wenig zu interessieren ... Der Kater zeigt durch sein Aufmerksamheit heischen und sein Schreien vor der Tür, daß es ihm eben nicht gut geht. Wie deutlich soll er denn noch werden?? Muß er erst unsauber werden?? Oder die Waden der Menschen anfallen?
Wer sich Tiere anschafft, um seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, übernimmt für diese Tiere die Verantwortung! Und das beinhaltet auch die Kenntniss und Beachtung derer Bedürfnisse!

Ausserdem soll er ja wohl irgendwann raus gehen
Du meinst als Freigänger wird er ja eh nicht alt und braucht in der kurzen Zeit dann auch nicht glücklich sein? Oder bist Du etwa der Ansicht, Freilauf würde reichen, um Katzen glücklich zu machen? Mit Sicherheit weder das eine noch das andere, oder?
Ob eine Katze glücklich ist oder nicht, hängt nicht vom Freilauf ab, sondern davon, wie sie sich beschäftigen kann. Nicht nur deswegen sollte man sich über die Bedürfnisse der Katzen Gedanken machen. Es gibt kaum noch Gegenden in Deutschland, wo man den Katzen ruhigen Gewissens Freilauf gewähren kann; neben dem Straßenverkehr lauern noch jede Menge anderer Gefahren da draußen ...

Ausserdem ist eine zweite Katze wirklich eine Kostenfrage
Wie ebenfalls schon einmal gesagt: Wenn das Geld wirklich so knapp ist, daß eine zweite Katze zuviel wäre, dann sollte man sich sehr überlegen, ob man überhaupt ein Tier hält. Denn Tiere können krank werden, und dann wird es sehr schnell sehr teuer! Es sei denn man wählt die bequeme und etwas günstiger Variante und läßt gleich Einschläfern ...
Ich hoffe mal, das Anja so etwas nicht vor hat!
Wenn man finanziell nicht in der Lage ist, ein Lebewesen seinen Bedürfnissen entsprechend zu halten, sollte man so verantwortungsbewußt sein, sich gar nicht erst eins anzuschaffen!

Auch Du hast in Deinem ersten Posting zur Anschaffung einer zweiten Katze geraten.
Skovkat hat sauer auf Anjas Gedankenlosigkeit reagiert, mit der hier ein Tier angeschafft wurde. Immerhin handelt es sich um ein Lebewesen, das fühlen kann und eine (verletzbare) Psyche besitzt! Damit sollte man nicht so leichtfertig umgehen!
Sonja hat Skovkat da zugestimmt.
Ich habe mich erst eingemischt, als Anja schrieb, daß ihr die Antworten nicht passen würden. Und schreibt darin auch noch, daß es ihr bewußt ist, daß für den Kater Gesellschaft besser wäre! In allen Antworten wurde ihr mehr oder weniger deutlich gesagt, was sie eigentlich schon längst weiß: Die einzige Lösung für ihr Problem ist eine zweite Katze! Sie sucht aber trotzdem nach einer Lösung, die ihre Bedürfnisse befriedigt ohne den Bedürfnissen des Katers nachzukommen!
Ich kann nicht nachvollziehen, Paddy, wie Du so eine Einstellung auch noch verteidigen kannst. Der Kater zeigt durch sein Verhalten doch schon, daß er sich eben nicht wohlfühlt! Zählen seine Bedürfnisse auch bei Dir nichts?

Gruß, Inge :eek:
 
P

Paddy

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Hallo Inge,

sicher zählen für mich seine Bedürfnisse aber ich kann halt verstehen, dass sich jemand nur eine Katze an schaffen will und nicht gleich zwei. Und wie ich schon erwähnt habe ist mein Kater auch so ein Schreihals und er ist eine Zweitkatze, darf ins Schlafzimmer, geht nicht raus, ist total verschmusst und schreit immer aus jux und dollerei herum. Wir haben ihn vor neun Jahren im Alter von sechs Wochen bekommen weil seine Mutter überfahren wurde :cry: - deshalb meine ich auch, dass Anja vielleicht nichts dafür kann, dass der Kleine noch so jung ist. Und Du wirst mir doch bestimmt zustimmen, dass zwei Katzen wesentlich mehr kosten als nur eine - wenn ich sehe, wass wir schon für Geld beim Tierarzt gelassen haben !! Ich kenne halt viele Leute die nur eine Katze haben und denen geht es echt gut.

Mit dem nach draussen lassen habe ich nicht gemeint, dass er gleich überfahren wird sondern, dass er da andere Abwechslung hat und es ihm bestimmt nicht langweilig wird und seine Streicheleinheiten bekommt er doch von Anja.

So, das ist halt meine Meinung und das ist jetzt auch das Letzte was ich dazu geschrieben habe weil es sowieso andauernd nur Wiederholungen sind. Jeder hat halt eine andere Meinung....

Grüße...Paddy....
 
I

Inge

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Wirklich?

Hallo Paddy,

wenn die Bedürfnisse des Katers für Dich auch zählen würden, müßtest Du eigentlich den Egoismus in der Handlungsweise von Anja erkennen können. Tatsächlich siehst du es offensichtlich nur von Anjas Warte aus, nicht von der des Katers.

Sie will nur eine Katze, also hat der Kater zuzusehen, wie er damit fertig wird.
Das Geld reicht nur für eine, aber haben will man eine, also hat der Kater zuzusehen, wie er damit fertig wird.
Wenn er Abwechslung will, soll er sie sich doch draußen holen, wenn er irgendwann rausdarf. Daß Freilauf heutzutage kaum noch zu verantworten ist, wollen wir auch nicht unerwähnt lassen.

Eine zweite Katze kostet mehr, aber nicht wesentlich, da stimme ich Dir nicht zu.

Hier geht es nicht wirklich um Meinungen, sondern um verantwortungsbewußtes Handeln gegenüber den Tier!

Gruß, Inge
 
M

mykleines

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Hallo,

ich bin gerade mal über diesen Thread gestolpert! Und ich bin doch ziemlich entsetzt. Nicht über das, was Anja geschrieben hat oder welche Meinungen von anderen vertreten wurden. Sondern eher die Art, wie auf eine solche Frage reagiert wurde.

Seit ihr euch wirklich sicher, dass ihr gerade alle auf Anja "herumhackt" oder ist es nicht eher der Frust, das ihr sehen müsst, wie andere im Allgemeinen mit euren ach so geliebten Katzen umspringen? (Damit meine ich nicht nur eure Katzen zu Hause!) Damit spreche ich so von Verwahrlosung, Aussetzen, Experimente (?)

Ich selber habe auch nur eine Katze und als Azubi ist es wirklich eine Kostenfrage, ob ich mir eine zweite dazuhole oder nicht! Dazu kommt, dass meiner von (mehr oder weniger) Anfang an chronisch krank war. Hier ist es jetzt wirklich eine große Frage, ob eine zweite Katze angeschafft werden sollte, da nicht geklärt ist, ob diese Krankheit auf eine andere Katzen übertragen werden kann. Schon hier zeigt sich, dass nicht immer eine zweite Katze die richtige Lösung ist!

Ein anderer Ausweg, der für Anja möglich - wenn auch nicht wahrscheinlich - wäre, wenn sie die Möglichkeit hätte (berufsbedingt), mehr zu Hause zu bleiben. Oder sonst tagsüber Gesellschaft für den Kater zu organisieren. Wichtig ist ja scheinbar nur, dass er Gesellschaft hat - nicht was für welche!
 
P

Paddy

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Hallo mykleines,

endlich mal jemand der meiner Meinung ist. Ich wollte ja eigentlich nichts mehr zu dem Thema schreiben aber jetzt muss ich es doch weil ich ganz deiner Meinung bin und hier schon die ganze Zeit versuche den Anderen rüber zu bringen, dass es nicht unbedingt nötig ist eine zweite Katze zu haben und es auch nicht heisst: eine Katze oder keine Katze denn dann wären die Tierheime voll davon und es gäbe tausende streunende Katzen. Ist doch okay wenn man es einer Katze schön machen kann aber das sieht leider nicht jeder so :(

Grüße...Paddy....
 
I

Inge

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Also, wenn ich jetzt die ganze Aktion mal von meiner Sicht zusammenfasse, sieht es so aus:

Anja stellt eine Frage, deren Antwort sie im Grunde kennt, aber der sie nicht zustimmen will. Sie bekommt eine Antwort auf ihre Frage, die im Grunde genau das besagt, was sie eigentlich schon weiß, aber gefallen tut ihr die Antwort nicht. Tja, und dann sind alle Leute, die eine nicht genehme Antwort geben Unpersonen, auch in den Augen von Paddy, weil sie eben eine andere Ansicht vertreten. Wo ist denn bitte das ein Diskussionsforum. Dann sollte doch bitte jeder, der vielleicht ein wenig empfindlich ist, gleich dazu schreiben, welche Antwort er gerne hören möchte und welche auf keinen Fall.

Aus meiner Sicht ist Anjas Einstellung zur Katzenhaltung schlicht und ergreifend unmöglich und dient letztendlich der Befriedigung des eigenen Egoismusses, mehr nicht. Die Bedürfnisse eines Katzenkindes bleiben aussen vor. Es hat sich eben anzupassen. Und da beginnt in meinen Augen die Tierquälerei. Wir können unsere Katzen heutzutage sicherlich nicht mehr artgerecht halten. Dazu ist die Welt nicht mehr katzengerecht genug, aber wir sollten versuchen, ihr Leben so artgerecht wie möglich zu gestalten. Und wenn wir das nicht können, hat eben der Wunsch nach einer Katze hinten an zu stehen.

Sicherlich gibt es einige wenige gute Gründe, ein Tier schon mit sechs oder acht Wochen oder sogar noch früher zu sich zu nehmen, nämlich genau dann, wenn es keine Katzenmama gibt, die sich um das Katzenbaby kümmert, oder eben die beliebte Methode der Bauern, den Katzennachwuchs einfach zu töten. Das sind aber auch die einzigen Gründe, die mir so spontan einfallen. Alle anderen dienen nur dem eigenen Egoismus. Entweder dem, der ein Katzenkind möglichst früh haben will, oder dem, der sie möglichst schnell, nämlich dann, wenn sie selbstständig fressen oder Kosten für Impfungen etc. verursachen, loswerden möchte.

Es gibt auch einige wenige gute Gründe, eine Katze allein zu halten, nämlich dann, wenn sie eben z. B. an einer Krankheit leidet oder eben eine Katze ist, die sich allein am wohlsten fühlt. Das wird aber in der Regel nur auf ältere Katzen zutreffen. Aber dann auch bitte nur unter der Voraussetzung, dass die Katze höchstens einen halben Tag allein ist!

Ich persönlich hätte ein sehr großes Störgefühl, jemandem ein junges Kätzchen mitzugeben, der sich dagegen ausspricht, ein zweites zu nehmen, weil es ihm zu teuer ist. Wird es denn entsorgt, wenn es krank wird? Was ist in dem Fall? Ist es dann auch zu teuer?

Die Haltung eines Tieres ist eine sehr verantwortungsvolle Angelegenheit. Das Tier sucht es sich in den seltensten Fällen aus, zu wem es kommt. Wir bestimmen, wie es dem Tier geht. Und das ist eine große Verantwortung.

Und jetzt spreche ich mal von mir und nehme auch direkt bezug auf den Angriff von mykleines: Ich bin durchaus in der Lage, auf eine gestellte Frage zu antworten, ohne Frust über andere Dinge, die ich kaum beeinflussen kann, einzuflechten. Sag mir einen Grund, warum ich auf Anja herumhacken sollte, weil es anderen Tieren noch schlechter geht. Und wie bitte ist Dein Satz mit mit meinen "ach so geliebten Katzen" zu verstehen? Sicherlich liebe ich meine Katzen und möchte nur das allerbeste für sie. Ist das jetzt strafbar? Die Einstellung: Anderen Katzen geht es aber noch viel schlechter als meiner kann doch keine Entschuldig für eine, wenn auch nicht bewusste und nicht gewollte Tierquälerei sein Was ist denn bitte mit dem Argument, dass es ja schließlich auch unendlich vielen Katzen sehr viel besser geht.

Und zum Thema Freilauf vertrete ich die gleiche Meinung wie Inge. Einer Katze heutzutage Freilauf zu gewähren hat nichts mehr mit artgerechter Haltung zu tun Leider ist die Welt heute nicht mehr für die Katzen da und es lauern zu viele Gefahren. Was nützt das schönste Leben, wenn es viel zu kurz war. Denn die Katze fragt auch in dieser Hinsicht niemand, ob sie lieber länger, dafür sicher oder eben unsicher aber vielleicht nur sehr kurz leben und dafür dann auch vielleicht noch qualvoll sterben soll.
 
russian

russian

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Hallo Anja,

Inge mag recht scharf und deutlich geantwortet, ich denke mehr um Dir die Wichtigkeit vor Augen zu führen, denn was sie inhaltlich sagt ist richtig.
Dein Kätzchen ist noch ein Baby, und es jammert vor Einsamkeit. So junge Kitten brauchen unbedingt über den ganzen Tag hinweg Gesellschaft, und daher zumindest einen Spielkameraden.
Du kannst dieses Kätzchen nicht als Einzeltier aufziehen, wenn Du berufstätig bist, damit sind die Verhaltensstörungen vorprogrammiert, und ihr werdet beide unglücklich.
Ein zweites Kätzchen ist nicht um sovieles teurer wie Du denkst, aber eine unglückliche kleine Katze darf man heranziehen, bitte denk unbedingt darüber nach, Du wirst in keinem Forum einen anderen Rat bekommen.

Viele Grüße
Russian
 
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anja

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Hallo russian,

es ging mir auch nicht darum , einen anderen Rat zu bekommen, der fuer mich eventuell bequemer waere, sondern um die Art und Weise , wie Leute hier be- bzw. verurteilt werden. Ich war der Meinung ein Forum waere zum sachlichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch da...

Anja
 
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sleepingirl

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An Anja

Hi!

Ich bin zum erstenmal in diesem Forum und euer Thema war das erste was ich gelesen habe. Leider......

Ich fand es auch nicht gerade gut das gleich so über dich hergefallen wurde, denn ich denke wenn du so wenig interesse an deiner Katze hättest wie es dir vorgeworfen wurde, dann würdest du auch keine Fragen oder Beiträge in ein Katzenforum schreiben.

Gerade kleine Katzen brauchen wirklich sehr viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten, aber du sagst ja auch das du dich Abends sehr viel damit beschäftigst, was auch gut ist.
Wir haben auch eine noch recht junge Katze (5 Monate) die im Alter von 12 Wochen zu uns kam. Am Anfang war mein Freund rund um die Uhr zuhause, wo ich sehr froh drüber bin.
Inzwischen ist es so das er ungefähr 2 Tage in der Woche beruflich bedingt überhaupt nicht da ist, und ich merke sehr deutlich wieviel Anhänglicher unsere Katze dann immer ist. Sie verfolgt mich auf Schritt und Tritt (ich hab nichts dagegen.... ;-)) Aber sie kennt auch genau meine Arbeitszeiten und erwartet mich dann am Fenster :wink:

Das du deine Arbeitszeiten nicht ändern kannst ist klar, dennoch könntest du vielleicht darüber nachdenken nachts die Schlafzimmertür aufzulassen??!!
Natürlich brauchst du auch deinen Schlaf, aber ich denke das es für die Katze ein sehr beruhigendes Gefühl wäre wenn sie zwischendurch mal gucken könnte ob du noch da bist.... ganz aussperren halte ich gerade bei kleinen Katzen nicht für gut, da sie sich dann sicher nachts ganz schön einsam fühlt.
Bedenke bitte das mit geschlossener Tür die Katze 18 Stunden vom Tag ohne dich sein muss......das ist wirklich verdammt lange (ZU lange) für eine Katze die keinen Artgenossen hat.

Spiel nicht mit ihr im Bett und rede nicht mit ihr...sondern bleib auch dann ruhig liegen wenn du wach bist, dann gewöhnt sie sich vielleicht dran das du nachts nicht "ansprechbar" bist..... bei uns funktioniert es bestens.... sie "weckt" mich immer erst wenn der Wecker geklingelt hat weil sie weiß dann gibts Futter :wink:

Ansonsten solltest du immer für abwechslungsreiches Spielzeug (natürlich ungefährliches) sorgen, damit sie sich auch alleine beschäftigen kann wenn du arbeiten bist.
Natürlich wäre eine 2 Katze die bessere Lösung..... aber auch nicht bei jeder Katze!


Ich wünsch dir noch gaanz viel Freude an deinem kleinen Mitbewohner und bitte überdenke das mit dem Schlafzimmer nochmal :cry:

Gruß

sleepingirl :wink:
 

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zweite katze obwohl nciht genug geld

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