Guten morgen!
Wir sind vor ca 1,5 Jahren von der Stadt aufs Land gezogen, zusammen mit meinen beiden kastrierten Wohnungskatern. Sie kannten bisher nur Wohnung und gesicherten Balkon und hatten nun die Möglichkeit auf Freigang. Um unser Grundstück sind nach 3 Seiten weit und breit nur großer Garten und Wald und Wiesen, weiter nichts. Nur auf einer Seite führt eine Hauptstraße lang. ich habe hin und her überlegt was ich machen soll, habe dann aber gedacht, ok, du gibst ihnen die Möglichkeit und läßt sie entscheiden, jetzt hätten sie die Chance und warum ihnen nicht die Natur gönnen, ein Traum für Katzen! Das Ende vom Lied war, das meine beiden (einer sehr zurückhaltend/einer eher Draufgänger) ZU neugierig waren und außgerechnet die Seite mit der Straße am spannensten fanden.............Ich habe beide innerhalb von 2 Monaten durch Autos verloren! Eine Gefahr die sie nicht kannten und einschätzen konnten! Ich habe geheult wie's schlimmer nicht geht und mir geschworen, das ich nie wieder einer Katze sowas antun möchte, eher bekomme ich keine mehr! Das hat nicht lang gehalten

, denn ca 2 Monate danach kam unser Findel Josie, die von jeher Freigang gewöhnt war. Nach einer gewissen Zeit der Eingewöhnung hab ich sie dann auch schweren Herzens rausgelassen, aber alles andere wäre wie schon geschrieben Tierquälerei gewesen! Josie LIEBT es und haßt Autos, viel zu laut und zu hektisch! Sie macht ihre Streifzüge und hat alle Möglichkeiten, aber ich würde sagen zu 80% bleibt sie im Garten, vor allem wenn ich dort beschäftigt bin, weicht sie mir kaum mehr als 5 m von der Seite! Ich bin froh das sie so reagiert und wenn ich sehe wie sie es genießt, weiß ich das es richtig war! ABER trotzdem bleibt IMMER die Sorge dabei, es KÖNNTE etwas passieren! Vor allem, wenn sie nicht um 23 uhr (wie eigentlich jeden Tag) freiwillig nach Hause kommt.
Fazit: ich habe gelitten und getobt, ABER ich denke auf jeden Fall, wer die Möglichkeit hat, sollte sie anbieten ABER immer in dem Bewußtsein, das etwas passieren KANN, nicht MUß!!