Mir fehlen die Worte...
wieder musste ich einen Freund über die Regenbogenbrücke gehen lassen... ich kann nicht mehr...
Teddy,unser Collie, war bis zum Tod meines Vaters vor 7 Jahre sein Hund gewesen. Meine Schwägerin, mein bruder und ich kümmerten uns aber immer um ihn, da mein Vater damals bereits schon krank war...
Er kam als 12 Wochen alter welpe zu uns und eroberte unser Herz im Flug. Er war sehr gelehrig. Hat Agility gemacht und aus Spaß brachten wir ihm Dinge bei, die man eigentlich einem Behindertenbegleithund beibrachte (Türen aufmachen, Einkäufe reintragen usw.)
Überall wo wir waren, war auch Teddy.
Vor einer Woche bin ich in den Urlaub gefahren... ich war noch mal bei meiner Mama, wo der Hund lebte, denn seit dem ich wieder einen festen Vollzeitjob habe, konnte ich mich nicht mehr um ihn kümmen. Somit hatten dann mein Bruder und meine Schwägerin, die mit im Haus meiner Mutter leben die Aufgabe übernommen. Da wußte ich noch nicht, das es das es mit das letzte Mal sein wird, das ich ihn sah
Gestern kam ich aus dem Urlaub und fuhr heute nichts ahnend zu meiner Mama.
Mein Bruder fing mich bereits an der Tür ab und berichtete mir, das gleich der TIerarzt kommen würde.
Seit einer Woche hatte Teddy wohl stark abgebaut. Er war deutlich magerer geworden und frass kaum noch. Selbst seine lieblingsleckerlis, getrockneter Pansen, rührte er nicht an. Mein bruder war dann mit ihm beim Tierarzt, der ihn durchgecheckt hat...
Er wurde auch geröngt und da wurde dann der Grund des zustandes gefunden. Ein gut Tennisballgroßer Tumor im Bauchraum, der bereits deutlich gestreut hatte. Überall waren Tochtergeschwüre gewachsen und der Tierarzt meinte das der Hund sicherlich Schmerzen hatte. Doch mein Bruder wollte ihn nicht sofort gehen lassen, eben weil ich nicht da war...
Er hat bis heute gewartet, damit ich entscheiden konnte, ob ich dabei sein wollte oder nicht.
ich wollte und so ging ich zu Teddy und setzte mich neben ihm. Mit tränen in den Augen hab ich über sein Fell gestreichelt und ihm mit Tränen in den Augen für die schönen 9 Jahre gedankt.
Als die Tierärztin kam, ging es sehr schnell. Bevor er dann einschlief, leckte er mir noch mal über die Hand und schlief dann friedlich ein.
Die Ganze Familie und seine Colliefreundin Emma, die auch bei meiner Familie lebt, waren dabei.
Lange haben wir noch bei ihm gesessen und leise über ihn gesprochen. Da war er schon über die Regenbogenbrücke gegangen.
Später dann haben wir im Garten ein Grab für ihn geöffnet und ihn mit seiner Lieblingdecke dort bestattet....Jetzt ruht er unter großen Zypressen, schattig an seinem Lieblingsplatz im Garten und ist imemr dabei, wenn wir dort sind...
Lieber Teddy
ich hoffe du bist gut über die Regenbogenbrücke gekommen... Ich vermiss dich jetzt schons ehr, und während ich das hier schreibe, laufen mir Tränen über die Wangen. Der Schmerz ist so tief... Du bist der Dritte, den ich dieses Jahr gehen lassen musste, und ich kann nicht mehr.. Ich bin völlig am Ende doch ich weiß, das es dir nun besser geht...
Emma liegt noch neben dir am Grab und Winselt leise... es zerbricht mir das Herz das zu sehen, aber dir meinem Freund geht es gut jetzt.
Bitte Grüß meinen Papa von mir sowie Rocky, Ricky und Tarzan... und irgendwann sehen wir uns wieder...
Deine Mama
Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...