Hallo ihr Lieben,
im Moment gehen meine Gefühle durch Täler und über Berge.
Mein heiß geliebter Charlie, 5 jahre alt, kastriert macht mir Sorgen.
Dienstag morgen kam er von seinem nächtlichen Spaziergang nach Hause, fraß ein bisschen was und legte sich schlafen...soweit war das normal. Als ich Abends nach Hause kam, lag er immer noch auf dem Sofa, hatte ganz kleine glasige Augen und machten einen total müden und platten Eindruck. Erst dachte ich, na gut er hat sich vielleicht den Magen verdorben und braucht ne Nacht ruhe. Gefressen hat er an dem Abend nichts mehr und auch nicht getrunken.
Am nächsten Morgen war leider immer noch keine Verbesserung zu sehen. Nun gut, die Arbeit rief...am Nachmittag nach Hause, immer noch das selbe traurige Bild. Schaute mich kurz an und schlief weiter. Beim streicheln bemerkte ich das er sein Fell richtig wegwarf. Und sein Blick tat mir im Herzen weh.
Also ich den Kater gepackt und zur Tierklinik gefahren. Dort kam dann raus das er 40,6 Grad Fieber hatte, ansonsten machte er vom Allgemeinzustand her aber einen guten Eindruck. Schleimhäute rosig, keine geschwollen Lymphknoten, Atmung und Herz normal. Dann wurde Blut abgenommen (hierbei verwandelte sich der leidende fiebrige und schwache Kater in einen sibierischen Kampftiger). Blutwerte lagen dann 30 Minuten später vor: Alles in Ordnung, keine organischen Auffälligkeiten..lediglich war die Antikörper ein bisschen erhöht. Gut, er bekam dann eine Antibiotika Spritze und ein fiebersenkendes Mittel. Zuhause angekommen ging es ihm dann auch schon besser, er frass ein bisschen was, trank und legte sich wieder schlafen. Sah aber munterer aus.
Am nächsten Tag hatten wir dann wieder einen Termin in der TK zur Nachkontrolle. Leider hatte er immer noch Fieber von 40,3 Grad (0,3 Grad weniger als am Vortag) , also wieder Blut abgenommen (jetzt war er viel braver) und auf die typischen Katzeninfektionen geprüft - Ergebnis: FIV: negativ, FeLV: negativ und alles andere auch ok. FIP ist anhand der Blutwerte ja leider nicht wirklich zu diagnositzieren, um meinem Kater erstmal den Stress einer Sedierung / Punktierung usw. zu ersparen einigten die Tierärztin und ich uns erstmal darauf es weiter mit Medikamenten zu versuchen. Sie meinte es könnte auch eine Mandelentzündung, allgemeiner Infekt usw. sein. Nächster Termin ist dann am Montag.
Sie hat ihm dann nochmal 1 Spritze AB gegeben und fiebersenkendes Mittel. Des weiteren haben wir AB Tabletten mitbekommen und Tropfen gegen das Fieber. Im Moment macht Charlie einen guten Eindruck. Er ist aktiv, zwar noch etwas schlapp von der Erkrankung und dem AB...aber immerhin konnte er ab 01 Uhr in der Nacht schon wieder mautzend und röhrend an der Haustür stehen oder neben meinem Bett, um mir zu sagen, das er doch jetzt raus möchte. Und das machte er im Stundentakt, ich habe kaum geschlafen ;-)...er ist da sehr penetrant. Fressen tut er auch wieder, zwar nicht soviel auf einmal aber über den ganzen Tag verteilt kleine Portionen.
Im Moment würde ich sagen er wird wieder, aber ich habe auf diversen anderen HP's und Foren gelesen, das Katzen bei FIP schonmal gute Tage haben, man meint dann alles wäre ok...aber dann verschlimmert sich alles wieder.
Jetzt habe ich natürlich Angst mir Hoffnung zu machen.
Was meint ihr?
Auch habe ich gelesen das er mit seinen 5 Jahren aus dem FIP Erkrankungsalter eigentlich raus ist...stimmt das und warum ist das so?
Liebe Grüße
Sunny