• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Unsere Katze hat Brustkrebs. Wir brauchen Euren Rat.

Diskutiere Unsere Katze hat Brustkrebs. Wir brauchen Euren Rat. im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo liebe Leute! Es ist mein erster Beitrag im Forum und leider aus einem traurigen Anlass. Unsere Katze hat Brustkrebs. Sie ist 14 Jahre und 7...
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Njutik

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Hallo liebe Leute!
Es ist mein erster Beitrag im Forum und leider aus einem traurigen Anlass.
Unsere Katze hat Brustkrebs. Sie ist 14 Jahre und 7 Monate alt, also schon eine Oma. Den harten Knoten am Bauch haben wir im Winter bemerkt, als er wuchs gingen wir im März mit der Katze zum Tierarzt, der sofort Brustkrebs feststellte. Wir ließen die Katze operieren, da das Röntgenbild damals noch keine Metastasen zeigte. Den ganzen Artzbesuch und die OP hat unsere Katze schwer ertragen. Sie hasst es, in die Box gesperrt zu werden, im Auto zu fahren, beim Tierarzt fängt sie an zu fauchen, was sie sonst nie und wirklich nie tut. Nach der OP und der Zeit im Klinikum war die Katze sehr gestresst, lies sich von den Ärzten bei der Entlassungsuntersuchung kaum anfassen, fauchte... Zu Hause war es den ersten Tag auch nicht gut, die Katze konnte keine 3 Meter laufen, blieb stehen und legte den Kopf auf den Boden. Sie trank nicht und aß auch nicht. Man sah es ihr an, dass es ihr überhaupt nicht gut geht. Danach besserte sich ihr Zustand nach und nach. Es war natürlich wieder Stress, als sie zum Fädenziehen musste, aber das hat sie auch ertragen. Seitdem ist sie zu Hause und ist eigentlich genauso munter, wie sie es vorher war, dem Alter entsprechend natürlich.
Vorgestern habe ich ihren Bauch abgetastet und dort wieder einen Knoten entdeckt, der deutlich größer ist, als der Knoten im März.
Jetzt wissen wir nicht, was wir tun sollen. Dass der Krebs gestreut hat, haben wir vermutet, denn der Arzt hat den operierten Tumor und noch einige andere Sachen untersucht und meinte, der Krebs hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit schon ausgebreitet. Daher und weil sich der Knoten anfühlt wie der letzte, sind wir uns ziemlich sicher, dass es wieder Krebs ist.
Sollen wir wieder zum Tierarzt gehen und die Katze diesem Stress aussetzen? Wenn wieder festgestellt wird, dass es Krebs ist, würdet Ihr einer zweiten OP zustimmen? Die Katze ist ja schon 14 Jahre und wir fragen uns, ob es noch Sinn macht, die Katze damit zu quälen, oder ob es für sie besser wäre, wenn man sie in Ruhe lässt. Hat jemand von Euch vielleicht Erfahrungen mit Brustkrebs bei Katzen? Oder hat jemand mit seiner Katze mehrere OPs durchgemacht und kann berichten, wie hoch die Erfolgschancen sind?
Im März meinte der Arzt, wenn die Katze nicht operieren, bleiben ihr noch ca. 3 Monate. Wir haben die OP machen lassen, unsere Katze lebt jetzt noch (ca. 5 Monate später). Näturlich fragen wir uns, ob die zweite OP ihr auch eine solche Lebensverlägerung mit guter Lebensqualität bringt. Uns ist natürlich klar, dass all diese Fragen der Tierarzt am besten beantworten kann. Wir werden auch höchstwahrscheinlich zum Tierarzt gehen. Nur falls dann wieder die Frage kommt, ob die Katze operiert werden soll, möchten wir schon vorbereitet sein und wissen, was wir tun. Deswegen sind wir für alle Meinungen, Ratschläge, Erfahrungen, Hinweise etc. von Euch dankbar.

Liebe Grüße

Njutik
 
  • Unsere Katze hat Brustkrebs. Wir brauchen Euren Rat.

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  • Unsere Katze hat Brustkrebs. Wir brauchen Euren Rat. Beitrag #2
Liebe/r Njutik!

Ich habe Ähnliches erlebt. Die Details findest Du in meinem bzw. Joys Tagebuch. Hat der Tierarzt Dich über Behandlungsoptionen aufgeklärt? Klar ist Brustkrebs eine Erkrankung, die mit hoher Wahrscheinlichkeit wiederkommt. Und der metastasiert auch.

O.k., Deine Mieze ist 14 Jahre alt, aber wenn es ihr gut geht, kann man es mit einer Behandlung versuchen. Ich würde Dir von einer weiteren OP abraten, 1. aus vorgenannten Gründen, 2. weil die OP Streß für die Katze bedeutet, Schmerzen, Heilungsprozess, eben Zeit, die sie ansonsten bei guter Lebensqualität verbringen könnte. Man weiß ja nie, wieviel Zeit der Kleinen bleibt.

Unser Tierarzt hat uns gesagt, wir könnten Metacam (Schmerzmittel, lebertoxisch) geben. Dem sage man krebszellenabtötende Wirkung nach. Will ich mir aufheben, wenn nix mehr geht. Je nach Lokalisation des Tumors kann auch bestrahlt werden. War bei Joy nicht möglich, wegen Sitz über der Lunge. Chemotherapie haben wir gemacht, mit überraschend gutem Erfolg. Bei Tieren ist die anders dosiert als beim Menschen, sodaß Nebenwirkungen sich in Grenzen halten, bzw. abgeschwächt auftreten. Joy hat paar Tage nach der Kurzinfusion die erste Hälfte Frühstück erbrochen, dann nix mehr und ihre Schnurr- und Tasthaare verloren. Mehr aber auch nicht. Ansonsten ging es ihr Bestens. (Die Chemo zielt auf die Verhinderung der Ausbreitung bzw. Metastasierung der Krebszellen, ist aber keine Garantie) OP hatten wir uns als ultima ratio aufgehoben, wenn die Chemo gut läuft und dergleichen. Mittlerweile haben wir uns dagegen entschieden, aus o.g. Gründen.

Laß´ am Besten per Ultraschall abklären, ob sich in den Organen Metastasen befinden. Ist dies nicht der Fall, würde ich auf jeden Fall einen nichtoperatieven Behandlungsversuch starten.

Joy ist seit erfolgreicher Beendigung der Chemo in tierheilkundlicher Behandlung. Sie bekommt jetzt eine Krebstherapie mit Schlangengiftenzymen, die seit langer Zeit in der Naturheilkunde eingesetzt wird, zudem alle 2-4 Wochen Bioresonanztherapie, hatte eine Darmtherapie (erfolgreich abgeschlossen) und bekommt noch Tropfen zum Ausleiten von Giftstoffen.

Damit geht´s ihr blendend. Sie bekommt zunehmend Energie zurück, flitzt durch die Gegend, spielt und isst schön, alles Bestens. Freitag sind wir wieder in der Tierklinik zur post-Chemokontrolle. Wir werden Blut entnehmen lassen, aber sie nicht auf Metastasen schallen lassen, da es für uns keine Behandlungskonsequenz hätte. Sind welche da, ist das so schnell geschehen, daß eine weitere Chemo zwecklos wäre, sind keine da, freuen wir uns kurzzeitig und fangen in ein paar Wochen wieder an, uns Gedanken zu machen.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute. Wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden.
 
  • Unsere Katze hat Brustkrebs. Wir brauchen Euren Rat. Beitrag #3
Hallo,
ich kann mich nur anschliessen.... mit 14 Jahren und wenn der Tumor so kurz hintereinander wiederkommt sollte man auch andere behandlungen besprechen. Allerdings würde ICH ggf. trotzdem erstmal den großen Tumor entfernen und dann versuchen sie zu behandeln, Immunsystem aufbauen etc.

Vorab natürlich erstmal schauen ob es schon gestreut hat. Die meisten Kliniken haben Gasnarkosen, die gerade bei älteren Tiere besser vertragen werden. Wieso musste sie denn nach der OP noch so lange dableiben? Ich denke nach 24 Stunden wenn sie stabil ist kann sie auch nach Hause, zuhause geht es uns ja auch am besten in unserer gewohnten Umgebung. meine Kiki hasst auch die Fahrt zum Doc und faucht und will den Doc hauen.... ist auch etwas anstrengend immer.

Ich wünsche euch alles gute... wenn du deinem Doc vertraust dann findet ihr gemeinsam eine gute Lösung im Sinne der KAtze
 
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