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Schilddrüsenüberfunktion und jetzt noch Knochentumor...

  • Autor des Themas FrauOlsen
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FrauOlsen

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Hallo,

unser Kater ist 13 Jahre und im Frühjahr letzten Jahres wurde bei ihm eine schwere Schilddrüsenüberfunktion mit Verdickung des Herzens festgestellt. Dagegen hat er 10 mg Felimazole und eine 1/2 Tablette Vasotop bekommen.
Ende letzten Jahres verschlimmerte sich der Zustand extrem: Puls war weit über 200 und nicht mehr messbar und das Herz schlug sehr unregelmäßig.
Die Medikation von Felimazole wurde auf 15 mg erhöht und er hat sich wieder berappelt.

Nach unserem Urlaub Anfang August fiel mir ein Humpeln und
eine Verdickung des oberen linken Vorderlaufs auf und die TA stellte (durch Abtasten) einen großen Knochentumor fest. Dieser geht vom Gelenk bis vorne zum Latz. Nach Aussage der TA wird wohl der Knochen in dem Tumor irgendwann brechen, aber vom Tumor gehalten werden. Er hätte keine Schmerzen und solange er frisst, bestünde kein Grund ihn einzuschläfern.

Seit ein zwei Wochen pinkelt unser Clarence nicht mehr in das Katzenklo, sondern einfach daneben. Beim Stuhlgang hört man leise angestrengte "Drückgeräusche" (hört sich blöd an, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst beschreiben soll) und danach pumpt das Herz wieder ganz schrecklich. Seit bestimmt vier Wochen hat er keine Haarklumpen mehr ausgespuckt, er säuft unglaublich viel, er scheint sich neuerdings sehr häufig zu "verschlucken" und ich habe das Gefühl das Tumor-betroffene Beinchen steht sehr unnatürlich ab. Generell liegt er mittlerweile sehr viel, aber wenn mal steht, ist er noch relativ fix unterwegs und frisst auch.

Mir bricht es schier das Herz, wenn ich ihn ansehe. Ich weiß ja nicht ob er wirklich keine Schmerzen hat.
Ich habe im Moment keine Ahnung, was ich machen soll und bitte um euren Rat. Soll ich auf die TA hören und warten bis er dann nicht mehr frisst und sich kaum noch bewegen kann? Soll ich den Rat einen zweiten Arztes einholen? Was haltet ihr von der Sache?
Ich würde mich über ein klein wenig Hilfe von eurer Seite sehr freuen.

Sabine (FrauOlsen)
 
18.09.2010
#1
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WhiskysMensch

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Liebe Sabine!

Zweite Meinung einholen: Ja. Wenn Du den Eindruck hast, daß er Schmerzen hat, sprich das auf jeden Fall beim TA an. Man kann ja Schmerzmittel geben und sehen, ob es ihm dann besser geht. Er muß ja nicht leiden, wenn man es verhindern kann.


Ich kann mir schon vorstellen, daß ihm das Beinchen weh tut. Geht er zum Kacken aufs Katzenklo? Und wenn er neben das Klo pinkelt, macht er dann kleine Pfützchen oder ist der Urin verfärbt? Kann auch sein, daß er was mit den Nieren hat. Mit den Medis, die er bekommt, kenne ich mich nicht aus. Machen die vielleicht was an den Nieren (Nebenwirkungen) oder führen zu Verstopfung? Kann auch sein, daß ein Haarballen querhängt.

Ich würde auf jeden Fall zum TA gehen und nachsehen lassen. Vielleicht kann man wenigstens die neuerlichen Symptome behandeln.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute!
 
sammycat

sammycat

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Hallo Sabine,
ich würde auf jeden Fall eine zweite Meinung einholen wenn ich mir nicht sicher wäre und dem TA nicht 100%ig vertraue.
Mir tut sowas unendlich leid, vorallem wenn ein Tier leiden muss! Ich würde dir raten, denn du kennst ihn am Besten, wenn du merkst dass er Schmerzen hat, ihn zu erlösen, ist nicht einfach und man braucht viel Kraft, denn irgendwie hofft man ja bis zu Schluß :-(
Meine Meinung ist, wenn ich es in der Hand habe, werde ich meine Tiere in Würde gehen lassen und nicht endlos leiden lassen.
 
F

FrauOlsen

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Ich danke euch für eure Antworten!

Ich habe unseren "Dicken" gestern einschläfern lassen. Innerhalb von zwei Wochen hat sich der Tumor stark vergrößert und hat sich von links dann noch auf die rechte Seite ausgebreitet.

Ich brauchte keine zweite Meinung mehr, denn nachdem ich meine TA telefonisch über meine weiteren Beobachtungen informiert habe, meinte sie nur in solle in dieser Woche noch kommen. Das habe ich dann sofort hinter mich gebracht. Als die TA ihn dann gesehen hat, hat sie nur noch mit dem Kopf geschüttelt und mir erklärt, dass er kaum noch rote Blutkörperchen besitzt und die Entscheidung die einzig richtige ist. Schmerzen würde er (angeblich) nach wie vor nicht haben, aber die würden bald kommen und das muss man ja nicht abwarten.

Auch wenn ich weiß, dass es richtig war, besser geht es mir dadurch nicht. Ständig habe ich den kleinen Teufel im Ohr, der mir zuflüstert: "Bist du sicher, dass es so sein sollte? Vielleicht hätte er gerne noch etwas weitergelebt..."

Aber da muss ich jetzt erst einmal durch.

Also nochmal vielen Dank!

Sabine
 
sammycat

sammycat

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Sabine, auch wenn dir der kleine Teufel versucht ein schlechtes Gewissen einzureden, war es die richtige Entscheidung! So konnte dein Dicker in Würde und ohne Schmerzen gehen.

Es tut mir unendlich leid dass du deinen Clarence verloren hast. Ich drück dich mal ganz fest.

Lieber Clarence ich wünsche dir ein schönes Leben im RBL.


Kerzen GB Pics
 
mennemaus

mennemaus

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Liebe Sabine,
bei deinem Clarence kam am Ende so viel zusammen,
dass es die einzig richtige Entscheidung war, ihn von
seinem Leiden erlösen zu lassen.

Du hättest dir große Vorwürfe gemacht, wenn du den
richtigen Zeitpunkt überschritten hättest und er sich
auch noch mit großen Schmerzen gequält hätte.

Dein Clarence hat so eine schöne und lange Zeit
mit euch zusammen verbracht, er hat ein liebevolles
Zuhause gehabt und er wusste auch am Ende, dass ihr
ihm helfen wollt, weil ihr ihn liebt.

Clarence hat es jetzt geschafft, er muss nicht mehr leiden,
dort wo er jetzt ist, geht es ihm wieder gut.
Das ist sicherlich der wichtigste Trost für dich.
 
Basije

Basije

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Ich habe es gerade gelesen und es tut mir so leid. Du hast Clarence
bestimmt große Schmerzen erspart. Er ist jetzt für immer in deinem Herzen.

Lebe wohl lieber kleiner Clarence jetzt hast du keine Schmerzen mehr.Grüß bitte meine vier kleine Lieblinge von mir .

Ganz traurige Grüße Kathi.
 
F

FrauOlsen

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Nachdem ich mich jetzt beim Lesen eurer Nachrichten ausgeheult habe, möchte ich mich natürlich ganz herzlich für die lieben und tröstlichen Worte an mich und Clarence bedanken.

Auch, wie schon gesagt, wenn ich weiß, dass es der richtige Weg war, tut es sehr gut, dies von euch noch mal bestätigt zu bekommen.

Ich danke euch und wünsche euch ein langes und erfülltes Leben mit euren Lieblingen!!

Sabine
 

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