Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze

Diskutiere Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo zusammen, hier mal ne kurze Geschichte von der Betty. Die Betty ist die Katze meiner Freundin,diese lebte die ersten vier Monate ihres...
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #1
Alpha-Katze

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Hallo zusammen,

hier mal ne kurze Geschichte von der Betty.

Die Betty ist die Katze meiner Freundin,diese lebte die ersten vier Monate ihres lebens auf einen Bauernhof und wurde dort von der 12 jährigen Tochter mit auf gezogen.
Meine Freundin konnte das damals noch kleine Kätzchen in einem gesunden Zustand übernehmen.Der Tierarzt meinte damals, dass er so eine gesunde Katze von einem Bauernhof noch nicht gesehen hatte.
Da die Betty immer im Kuhstall übernachtete, könnt ihr euch den Geruch vielleicht vor stellen, den sie erst nach 3-4 Wochen ab legte.
Die nächsten 8 Montate verbrachte die Betty als Wohnungskatzel, zusammen mit vier Meerschweinchen und zwei Hasen, die sie auch oft ärgerte.
Ihr Spieltrieb, raubte mir und meiner Freundin oft den Schlaf, da auch nachts immer etwas rum geschussert wurde.
Vor kurzen, nach Bettys ersten Geburtstag, stand der grosse Umzug an, meine Freundin zog mit ihren Tieren zu mir ins Haus.
Die Betty hatte nun eine grössere Wohnung zu Verfügung, sie konnte das Treppenhaus und den Dachboden unsicher machen.
Auch den 12 m² grossen Balkon hat sie gleich in ihr Herz geschlossen.
Kam ein Geräusch, das sie nicht kannte war sie ganz schnell wieder drinn. :???:
Nach 2-3 Tage Eingewöhnungsphase in der Wohnung, gings dann mit der Leine (hatte ich noch von meiner Katze) ein wenig in den Garten raus.
Nach ca. 1,5 Wochen nach dem Umzug war es dann so weit, der erste Freilauf ohne Leine stand an.
Noch etwas ängstlich, in den ersten paar Minuten, aber dann gabs kein halten mehr.
Sie ging rein und wieder raus, als wenn sie noch nie was anderes gemacht hätte.
Die Betty hat sich auch schon ein paar Mäuse von meiner Katze "geliehen" :grin:
Meine Katzt bringt die Mäuse mit und läst sie sich dann von der Betty klauen.(dummes Ding oder?)
Ob sie schon selber eine gefangt hat kann ich nicht sagen.
Seit den ersten Freilauf sind jetzt 2 Wochen vergangen, hätte nicht gedacht, dass sie sich so schnel daran gewöhnt.
Gestern bei Traumwetter war sie den ganzen Tag drausen und ist durch den Garten geflitzt.
Die Betty hat sich auch die letzten 3 Wochen sehr verändert, zum positiven wie ich und meine Freundin meinen.
Sie ist viel viel ruhiger geworden, nach einen anstrengenden Tag im Garten ist nachts natürlich Ruhe ein gekehrt.
Mich hat es sehr gefreut, dass sie noch ein paar schöne Herbsttage mit nehmen kann, da in den Wintermonaten drausen nicht viel geboten wird.

So, das war die Geschicht der Betty,hoffe euch hat sie gefallen.

Gruss
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #2
.. schade, dass ich ein Mann bin - ergo gemäß Deiner allumfassenden Fußnote ungeeignet, solch unprimitive Dinge beurteilen zu können - aber halt glücklich wie so ein Baumaffe ...

Dann hoffen wir mal, dass die durchgängig unglückliche, hochzivilisierte Damenwelt Dir da weiter helfen kann ...

.. das war nur zu einem sehr geringen Bruchteil Spaß ...

.. und Dein Avatar geht mir auch VOLL auf den Sack!!!
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #3
Einfach locker bleiben mein Freund
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #4
nun ja, ein bissi provokativ ist dein Spruch schon....

nun nicht jeder Mann ist engmaschig gestrickt und nicht jeder Mann devot...

lg
Verena

ps,locker sollte man auch sein, wenn man sich selbst das goldene Ei ins Nest gelegt hat

deine Katze ist zufrieden und wenn du Glück hast wird sie auch im Winter draussen rumstromern...
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #5
Mir persönlich wäre die meiner Meinung nach viel zu kurze Eingewöhnung in der Wohnung zu riskant.
Und dann direkt in den Freigang............mutig! Ich bin eher für 6-8 Wochen Eingewöhnung, aber das muß jeder selber entscheiden.
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #6
Alpha-Kätzlein, ich "kenne" Dich seit Jahren, mein Freund, da waren die meisten hier noch gar nicht an Bord ...

Bist Du etwas themensensibler geworden?

Dann nimm' doch endlich diesen Avatar-Käse weg und mach' was Taugliches draus.

Man stzt sich doch auch nicht in ein Lokal und kratzt sich am Schwxxx ...

Mannmannmann - wieviele Jahre noch zur Reife???

.. traditionelle Wohnungskatzen machen es bei unüberwachtem Freigang in den allermeisten Fällen nicht sehr lange - das ist halt ein Fakt ...
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #7
Immer gleich soooo negativ denken, warum soll sie es drausen nicht so lange machen?
Natürlich müssen die Gefahren drausen erst mal erkannt werden, da muss aber jeder Freiläufer durch.
Natürlich kann immer was passieren, das sollte einem klar sein wenn man sich entschliest seine Katze raus zu lassen.Kommt auch drauf an wo man wohnt (Haubtstrasse usw...) hab ich nicht
Meine geniesst seit 8 Jahren den Freilauf,seit sie 6 Monate alt war.
Die Betty ist mit ihren 12 Monaten reifer als meine damals da sehe ich kein Problem.

Was die 6-8 Wochen Eingewöhnugsphase angeht, weis ich, dass einige hier ÜBERVORSICHTIG sind.
Ich glaube ihr unterschätzt eure Kätzchen gewaltig.
Was soll die in 6-8 Wochen lernen?Die Betty war am zweiten Tag bei mir zu Haus. Ihr Katzenklo hat so sofort wieder erkannt und ihren neuen Futterplatz ebenso.
Dann noch ne Woche Routine einkehren lassen und gut is.
Zwei Bekannt haben ihre Katze nach 3 und 4 Tagen raus gelasen und die gibts jetzt auch schon ein paar Jahre lang, die wissen schon sehr schnell wo es was zu essen gibt glaubt mir.

Mfg Markus
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #8
Was die 6-8 Wochen Eingewöhnugsphase angeht, weis ich, dass einige hier ÜBERVORSICHTIG sind.
Ich glaube ihr unterschätzt eure Kätzchen gewaltig.
Was soll die in 6-8 Wochen lernen?Die Betty war am zweiten Tag bei mir zu Haus. Ihr Katzenklo hat so sofort wieder erkannt und ihren neuen Futterplatz ebenso.
Dann noch ne Woche Routine einkehren lassen und gut is.
Zwei Bekannt haben ihre Katze nach 3 und 4 Tagen raus gelasen und die gibts jetzt auch schon ein paar Jahre lang, die wissen schon sehr schnell wo es was zu essen gibt glaubt mir.

Schön, dass es mit Betty so gut geklappt hat. Das liegt sicherlich daran, dass sie eine enge Beziehung zu ihrem Frauchen und vorher keinen Freilauf, d. h. kein Außenrevier hatte. Außerdem hat sie die ersten 4 Monate ihres Lebens auch als Freigänger verbracht. Erstaunlich, dass deine Freundin sind dann problemlos als Wohnungskatze halten konnte.

Bei Freigängern ist ein Umzug oft problematischer, da sie neben der Wohnung vor allem das Gebiet um das Haus herum als ihr Revier betrachten, das sie natürlich nicht einfach aufgeben wollen. Außerdem sind Freigänger revierbezogener als Wohnungskatzen, die sich mehr an Personen orientieren.

Unseren Nachbarn ist es nicht gelungen, mit der Freigänger-Katze umzuziehen (2 km Entfernung), die auch sehr anhänglich ist. Sie kam immer wieder zurück und ist bei uns untergeschlüpft, obwohl die Nachbarn sie immer wieder abholten und auch mal mehrere Monate am Stück einsperrten. Bei der ersten Gelegenheit ist sie entwischt. Dieses Hin und Her ging fast ein Jahr, bis die ehemaligen Nachbarn uns gebeten haben, die Katze fest aufzunehmen, was wir auch getan haben.
Noch heute kontrolliert die Katze ihr Revier auf dem Nachbargrundstück, lebt aber bei uns.

Aber ich muss meinem Vorredner darin zustimmen, dass man Katzen nicht unterschätzen sollte. Sie lernen meist schnell, dass eine Straße gefährlich ist usw.. Natürlich kann es zu Unfällen bei Freigängern kommen. Dessen ist man sich als Katzenhalter bewusst. Aber Katzen sind nun einmal Tiere. Das ist nicht abfällig gemeint, sondern so, dass sie durchaus von Natur aus in der Lage sind, in freier Wildbahn aufgrund ihrer Instinkte usw. zu überleben.
Logischerweise werden die natürlichen Instinkte bei Wohnungskatzen weniger ausgebildet bzw. stärker unterdrückt, da sie nicht gebraucht werden. Daher sind solche Katzen in der freien Wildbahn eher hilflos und damit auch gefährdeter.
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #9
Fein, wenn ihr das denkt. Ich bin anderer anderer Meinung und werde es immer wieder anders handhaben.
Ich habe selbst nach 8 WOchen Eingewöhnung 2 Kater in 2 Wochen verloren, vorher reine Wohnungskatzen! Und das obwohl nur Wald /Wiese und Feld drumherum ist und die Straße nicht ohne weiteres zu erreichen ist. Ich finde es zu riskant und verantwortungslos gegenüber den Tieren, denn die Gefahr ist wesentlich größer nach so kurzer Eingewöhnung. Sie haben auch nach einer Wochen noch nicht mal ihr Innenrevier richtig drin, sind noch nicht an alles gewöhnt, alles riecht anders, sieht anders aus......das braucht ein paar Wochen. Und dann direkt raus? Soll jeder machen wie er meint, bei mir gäb's das nicht!
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #10
Fein, wenn ihr das denkt. Ich bin anderer anderer Meinung und werde es immer wieder anders handhaben.
Ich habe selbst nach 8 WOchen Eingewöhnung 2 Kater in 2 Wochen verloren, vorher reine Wohnungskatzen!


Wie ich bereits geschrieben habe: Reine Wohnungskatzen brauchen sicher länger zur Gewöhnung bzw. sind im Freien eher hilflos, weil ihre Instinkte zuvor unterdrückt wurden. Wenn man ihnen Freigang ermöglichen will, muss man sie sicher langsam und Schritt für Schritt daran gewöhnen (z.B. erst wenig Zeit draußen mit Leine; dann etwas länger; dann ohne Leine, aber begleitet usw.).Es liegt also kein Widerspruch in unseren Aussagen.

Ich selbst hatte bisher nur zugelaufene Freigänger, die also nie Wohnungskatzen waren, nicht mal für ein paar Tage.
 
  • Von der Wohnungskatze zur Freilauf Katze Beitrag #11
Offtopic: das avatar (oder heißt des "den"? - egal!) find ich für ein atzen-forum auchmehr als ungeeignet...

@Topic:
meinen Paul musste ich damals nach 6 Tagen rauslassen... er ist vor Frust fast durch Scheiben gesprungen... also Tür auf, Katze raus und hat sich dann erst mal stundenlang nur auf der Terrasse aufgehalten ;-) hauptsache raus also. er war vorher Freigänger, und war sher vorsichtig. Dass er verstarb, lag eher an idiotischen nachbarn, die mit insektiziden aus den 70ern gesprüht haben.

mit meinem Schröder, der ein Kind von verwilderten hauskatzen war, war ich nach moonatelangem Stubenarrest (nein - er war nicht allein, damals lebte Paul noch!) mit ihm an der Leine draußen, Revier erkunden, ganz langsam, Stück für Stück... habe ihn erst mit einem jahr alleine rausgelassen... nach 2 Jahren wurde er dennoch überfahren (trotz ruhiger Gegend, mehr Kühen als Einwohnern etc...)

Wer seine Tiere rauslässt, sollte die Gefahren kennen und sich dessen sehr bewusst sein.
Die Eingewöhnungszeit meiner Miezen habe ich nach Bauchgefühl abgeschätzt... meine Törty habe ich 5 Wochen drinnen gelassen, aber nur, weil sie noch nciht gegen Leukose geimpft war, und ich der Impfung eine chance geben wollte, zu wirken... aber rein vom Bauchgefühl her hätten bei ihr. die sehr anhänglich ist, auch 2-3 Wochen gereicht...

Jede Katze, alle Umstände sind andere und es sollte einfach jeder für seine Mieze selbst entscheiden, ohne dass es Vorwürfe hagelt...

Just my 2 cents...
 
Thema:

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