mein lieber freddy

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Yezzyie

Gast
Freddy war zwar ein Hund aber für mich ist es wichtig, ihm die letzten Zeilen an einem Ort zu widmen, an welchem ich diese Zeilen als gut aufgehoben erachte!

Freddy,

ich war 10, meine Schwester 7,
ein Haustier durften wir nie haben,
doch Ostern machten sie uns eine Freude,
statt Eiern und Schockolade
kamst du aus der Küche. :D

Gespielt hast du mit uns,
geschmust und geschimpft.
Viele Jahre waren wir zusammen
doch dann kam die Trennung. :(
Mit Vater bist du gegangen.
hattest es gut dort, bekamst einen Sohn,
er musste jedoch früh gehen
an Krebs gestorben lies er dich allein. :(

Viele Jahre hab ich Dich regelmäßig gesehen,
in Gedanken oft bei Dir
mit Traurigkeit erfüllt
denn wir bekamen mit,
Dein Leben war nicht immer erfüllt

Dein Auge hast du verloren :(
dennoch ging es weiter
vor einem halben Jahr,
man sah schon es geht nicht mehr
habe ich Dich das letzte mal gesehen.
gestern erfuhr ich, du lagst im Koma,
bist wieder aufgewacht
um heute zu sterben an Nierenversagen.

Wut macht sich in mir breit
schon vorher hättest Du befreit werden können
von deinem Leid.
Doch "Egoismus" hielt ihn davon ab
Dich gehen zu lassen ohne schmerz... :evil: :cry:


Lieber Freddy, ich bin mit dir aufgewachsen, habe meine Jungend mit Dir verbracht. Dich von Klein auf erleben dürfen, dafür danke ich Dir!

Ich weiß es geht Dir gut, dort wo Du bist!!

Ich liebe Dich!

jessie
 
20.08.2004
#1
A

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Gast

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tigerlily

tigerlily

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Hallo,

das tut mir echt leid. Fühl dich umarmt.
Egal ob Hund oder Katze, was hier drin steht. Ich habe auch
meinen Hasen damals einen letzten Gruß hier gegeben.

liebevolle grüße

tigerlily
 
Y

Yezzyie

Gast
hi lily,

danke für Deine netten Worte.

Es tut wirklich weh und das obwohl ich diesen Hund nicht einmal täglich um mich hatte.

Wenn ich das jetzt so fühle, frage ich mich, ob es so gut ist sich an Tier zu gewöhnen, es zu lieben....

Ich liebe meine Katzen, ich bin jeden Tag mit ihnen zusammen und habe jetzt Angst vor dem Tag, an dem sie mir genommen werden.

jessie
 
Saskia

Saskia

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Hallo Jessie

wir Tierfreunde, egal ob Hund oder Katze, werden im Laufe unseres Lebens viele Tiere gehen lassen müssen, davor dürfen wir keine Angst haben.

Die Frage, die wir uns dann immer stellen müssen ist doch, ob wir alles uns Mögliches getan haben, um uns und den Tieren ein schönes Leben zu geben.

Ich habe meinen ersten Hund mit 7 Jahren bekommen. Als ich mit 18 Jahren auszog, kam er selbstverständlich mit, aber er war es nicht gewöhnt, so viele Stunden am Tag alleine zu sein. Als ich 20 war, hab ich ihn zu meinen Eltern zurück gebracht. Und als er krank wurde, habe ich 2 Jahre gebelttelt, daß meine Eltern ihn einschläfern lassen. Sie haben ein Stück weit zu lange gebraucht für ihren Schritt, aber obwohl er 2 Jahre lang die Wohnung vollgeschissen hat, sie haben ihn geliebt, gekost und beschmust.

Und dennoch, ich werde immer Tiere haben, und die meisten werde ich überleben, das ist hart. Aber ich gebe meinen Tieren ein zu Hause, eine Zuwendung und den Rest schaffe ich dann irgendwie immer wieder

Gruß

Regina