Hallo liebe Foris!
Ich habe kürzlich eine Freundin besucht, welche eine 18 Wochen junge Katze hat. Diese spielte selbstverständlich total viel und das (was mich unheimlich erstaunt hat) allein. Sie warf Mäuse in die Luft, versteckte sich vor sich selbst in Kartons, rannte durch die Bude etc.
Wir mit unserer Katzenangel waren eher uninteressant.
Bei mir ist das GANZ anders.
Meide beiden (1 & 5, kastriert)
folgen mir auf Schritt und Tritt. Wenn ich kurz innehalte, werde ich anmiaut, wenn ich frühs zu lang im Bett liege (länger als bis halb 7) kommen die beiden
alle 1-2 Minuten aufs Bett gesprungen, setzen sich vor mein Gesicht, warten bis ich die Augen aufmache und laufen demonstrativ in die Küche, um zu zeigen: HIER KÜCHE, HUNGER

Überhaupt denken sie jedesmal, wenn ich aufstehe, ich gänge in die Küche.
Die Mietz meiner Freundin überhaupt nicht, sie unterbrach zwar ihr Spiel kurz zum fressen, aber das war Nebensache.
Bei meinen denke ich das ist ihr Hauptlebensinhalt.
Spielen muss ich ihnen
extrem anbieten, sie springen auf kaum was an (Mäuse, Laserpointer, Spielangel, Bälle, etc.) und wenn nur kurz, um mich dann wieder anzuschauen - ich bekomme oft ein schlechtes Gewissen und denke,
ihnen sei langweilig - vor allem wenn ich arbeite (von Zuhaus).
Dann schleichen sie um mich rum, rein ins Zimmer - Miau - raus - rein - Miau... usw.
Oft unterbreche ich die Arbeit, um sie zum Spielen zu motivieren, ich hänge oft irgendwas neues auf, was sie fangen können und sie haben 3 große Kratzbäume, 2 davon mir Spielmäusen dran.
Miteinander spielen sind nur ganz kurze Intervalle. Wenn ich länger (8 h) nicht da bin, kratzen sie an den Wänden, sonst nicht. Ein Fummelbrett haben sie auch und auch Kartons zum verstecken und wühlen, aber irgendwie sitzen sie oft nur auf dem
Balkon, um mich kurz drauf wieder anzuschauen und ich bekomme ein total schlechtes Gewissen, wenn ich weitertippe.
Gehe ich zu oft auf sie ein oder brauchen sie mehr Unterhaltung (ich habe eigentlich eine zweite Katze geholt, damit mein Großer nen Spielkumpanen hat und nun öden sie sich gegenseitig an).
Ich arbeite oft zuhaus, da kann ich nicht ständig mit dem Federwedel rumlaufen und hoffen, dass mal einer drauf anspringt, das kostet zu viel meiner
Arbeitszeit und abends eine Spielstunde halten sie ja nicht durch, da alles öde ist.
Freigang geht mitten in der Großstadt leider nicht
Ich liebe die beiden sehr, aber man zweifelt manchmal, ob sie glücklich sind...
Vielen Dank schon mal für Antworten!