Verwöhne ich sie zu sehr oder zu wenig? :)

Diskutiere Verwöhne ich sie zu sehr oder zu wenig? :) im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Foris! Ich habe kürzlich eine Freundin besucht, welche eine 18 Wochen junge Katze hat. Diese spielte selbstverständlich total viel...
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Pepo

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Hallo liebe Foris!

Ich habe kürzlich eine Freundin besucht, welche eine 18 Wochen junge Katze hat. Diese spielte selbstverständlich total viel und das (was mich unheimlich erstaunt hat) allein. Sie warf Mäuse in die Luft, versteckte sich vor sich selbst in Kartons, rannte durch die Bude etc.
Wir mit unserer Katzenangel waren eher uninteressant.

Bei mir ist das GANZ anders.
Meide beiden (1 & 5, kastriert) folgen mir auf Schritt und Tritt. Wenn ich kurz innehalte, werde ich anmiaut, wenn ich frühs zu lang im Bett liege (länger als bis halb 7) kommen die beiden alle 1-2 Minuten aufs Bett gesprungen, setzen sich vor mein Gesicht, warten bis ich die Augen aufmache und laufen demonstrativ in die Küche, um zu zeigen: HIER KÜCHE, HUNGER :)
Überhaupt denken sie jedesmal, wenn ich aufstehe, ich gänge in die Küche.
Die Mietz meiner Freundin überhaupt nicht, sie unterbrach zwar ihr Spiel kurz zum fressen, aber das war Nebensache.
Bei meinen denke ich das ist ihr Hauptlebensinhalt.
Spielen muss ich ihnen extrem anbieten, sie springen auf kaum was an (Mäuse, Laserpointer, Spielangel, Bälle, etc.) und wenn nur kurz, um mich dann wieder anzuschauen - ich bekomme oft ein schlechtes Gewissen und denke, ihnen sei langweilig - vor allem wenn ich arbeite (von Zuhaus).
Dann schleichen sie um mich rum, rein ins Zimmer - Miau - raus - rein - Miau... usw.
Oft unterbreche ich die Arbeit, um sie zum Spielen zu motivieren, ich hänge oft irgendwas neues auf, was sie fangen können und sie haben 3 große Kratzbäume, 2 davon mir Spielmäusen dran.

Miteinander spielen sind nur ganz kurze Intervalle. Wenn ich länger (8 h) nicht da bin, kratzen sie an den Wänden, sonst nicht. Ein Fummelbrett haben sie auch und auch Kartons zum verstecken und wühlen, aber irgendwie sitzen sie oft nur auf dem Balkon, um mich kurz drauf wieder anzuschauen und ich bekomme ein total schlechtes Gewissen, wenn ich weitertippe.

Gehe ich zu oft auf sie ein oder brauchen sie mehr Unterhaltung (ich habe eigentlich eine zweite Katze geholt, damit mein Großer nen Spielkumpanen hat und nun öden sie sich gegenseitig an).
Ich arbeite oft zuhaus, da kann ich nicht ständig mit dem Federwedel rumlaufen und hoffen, dass mal einer drauf anspringt, das kostet zu viel meiner Arbeitszeit und abends eine Spielstunde halten sie ja nicht durch, da alles öde ist.
Freigang geht mitten in der Großstadt leider nicht :(

Ich liebe die beiden sehr, aber man zweifelt manchmal, ob sie glücklich sind...

Vielen Dank schon mal für Antworten!
 
  • Verwöhne ich sie zu sehr oder zu wenig? :) Beitrag #2
Ich würde meinen, sie sind zu verwöhnt.

Meine Katzen lieben mich ganz sicher, aber ich kann auch viel tun, ohne dass mir eine am Rockzipfel hängt. Tagsüber schlafen sie überwiegend, gegen 21 Uhr ist dann Kuschelstunde.

Regelmässige Spielstunden gibt es bei uns nicht. Sicher, ab und zu hole ich mal den DaBird raus oder eine andere Spielangel und ich werfe auch Bällchen, die sie apportieren, aber im Großen und Ganzen leben sie so, wie es sich für Katzen gehört. Fast 20 Stunden schlafen, etwa 2 Stunden Fellpflege, halbe Stunde Fressen und den Rest spielen oder schmusen. Sie spielen entweder miteinander oder auch mal alleine. Je nach Laune.

In die Küche folgen sie mir nur spätnachmittags gegen 17 Uhr, denn dann ist Fressenzeit.

Sie lassen mich auch morgens ausschlafen. Ohne Probleme. Sollte es aber länger dauern als 9 Uhr, dann werde ich schon mal zärtlich geweckt.
 
  • Verwöhne ich sie zu sehr oder zu wenig? :) Beitrag #3
Mein Kater war auch so auf sein Spielzeug fixiert als er noch klein war. Später dann, vor allem nachdem er kastriert wurde, hat sich das komplett geändert. Er mochte nur noch 3 verschiedene Spielsachen: eine bestimmte weiße Maus, eine bestimmte graue Maus und Bindfaden. Die Mäuse hat er apportiert, wenn er spielen wollte, uns also auf den Schoß gelegt. Wir konnten ihn nur gaaaanz selten annimieren.
Jetzt, wo Kater Nummer 2 im Haus ist, der noch extrem verspielt ist, macht selbst mein großer ab und an mit. Meistens spielen sie zwar miteinander, aber ab und an auch mal mit uns Menschen. Der Kleine könnte sogar 20 Stunden am Tag spielen, wenn wir da mitmachen würden. So muss er sich mit 3 bis 5 Stunden Menschenspielen und so viel er will Katzenspielen begnügen. Der große schläft weiterhin sehr gern, spielt aber doch auch gern mal mit dem Kleinen - mit uns dafür weiterhin nur bei Maus oder Bindfaden. :)
Vielleicht toben deine zwei ja auch zur Genüge in der Nacht, sodass sie am Tage nicht mehr so viel Toben wollen.

Regeln solltest du aber trotzdem aufstellen. Meiner Meinung nach müssen auch Katzen lernen, dass das Timing immer noch wir menschen bestimmen. Da können sie nach Futter betteln, wie sie wollen. Das gibt es erst, wenn ich es geben will. Bei uns gibt es auch keine festen Zeiten, weder beim Schlafen noch beim Essen. Und die Katzen respektieren das. Wir dürfen auch ausschlafen und ohne Begleitung in die Küche. Erst wenn ich sie explizit auffordere mir zu folgen (sie also rufe), wissen sie, es gibt Futter für sie. Gebettelt wird bei uns auch nicht - Menschenfutter ist tabu. Auf Toilette gehen wir auch lieber allein. Wenn sie uns folgen würden (was sie nicht mehr tun) würden sie eh rausgeschmissen werden. Unserem Verhältnis hat das nicht geschadet. Sie wissen woran sie sind und vertrauen mir in allen Punkten. Sie wissen ja, dass ich irgendwann mit ihnen spielen werde und sie auch nicht verhungern lasse und sie auch nicht für zu lange allein lassen würde.
 
  • Verwöhne ich sie zu sehr oder zu wenig? :) Beitrag #4
Bei uns gibt es, bedingt durch unsere Arbeitszeiten und den chronischen Krankheiten mancher Katze, feste Fütterungszeiten. Da haben wir auch keine Probleme mit den Medikamenten. :wink:
 
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