• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Diskussion über die Risiken einer Kastration

  • Autor des Themas Sherrymerry
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Sherrymerry

Sherrymerry

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Habe mir gerade noch mal den gesamten thread durchgelesen...und ich muss sagen goffy wurde nicht beraten. Sondern meiner Meinung nach regelrecht unter Druck gesetzt...

...und das schlimme ist er hatte im Vorfeld schon so eine Angst das etwas passiert und wollte das für und wider einer Kastration mit euch zusammen abwägen. Das war schon zuviel, ich
glaube man bezeichnete ihn daraufhin als beratungsresistent. Die ev. Katzengeburt wurde in den schwärzesten Farben beschrieben. Die Kastration dagegen als Heilmittel für alles....

Mir ist klar das man so etwas nicht im Vorfeld wissen kann...Aber sollte man nicht auch mal versuchen andere Lösungswege zu diskutieren und ev. Tier bzw. "Fall" -bezogen entscheiden??

Jetzt ist natürlich der Arzt der Schuldige, was auch stimmt er hat den Gesundheitszustand der Katze augenscheinlich nicht richtig beurteilt.

Aber den Weg zur Entscheidung-Kastration habt ihr ihm geebnet... und Entscheidung ist schon fast zuviel gesagt den eigentlich gab es für einige von euch doch NUR DIE EINE richtige Option, nämlich die der Kastration.

Vielleicht sollte man einfach nicht immer alles nach Schema F abhandeln, vielleicht etwas mehr versuchen fallspezifisch zu urteilen, auch mal andere Meinungen zuzulassen.

Niemand weiß was im Falle einer Nichtkastration und daraus resultierender Geburt passiert wäre aber vielleicht sollte solchen (Fehl-)Entscheidungen der Dosis in manchen Fällen einfach mal akzepiert werden.

Es tut mir leid aber das brannte mir auf der Seele.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
16.10.2010
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Schau mal hier: Diskussion über die Risiken einer Kastration . Dort wird jeder fündig!
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7-katzenleben

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AW: Kastration!

Dafür danke, Sherrymerry, das seh ich 100% genauso.
 
russian

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AW: Kastration!

Die ev. Katzengeburt wurde in den schwärzesten Farben beschrieben. Die Kastration dagegen als Heilmittel für alles....
Sherry, die Kastration einer trächtigen Katze ist kein Heilmittel, sie ist eine sehr betrübliche Notwendigkeit angesichts einer kaum noch zu bewältigenden Katzenflut.
Und in der Realität des Tierschutzes (d.h. abseits der Foren) ist es die häufigste Entscheidung, denn es fehlt sogar an Pflegestellen für trächtige Tiere.
Aber sollte man nicht auch mal versuchen andere Lösungswege zu diskutieren und ev. Tier bzw. "Fall" -ezogen entscheiden??
Tierbezogen konnte nur der TA entscheiden, der es untersucht hat, Fallbezogen wäre es unverantwortlich gewesen einem Neuling zu raten eine Geburt und Aufzucht zu begleiten, seht das doch ein.
Oder wäre von jemand von Euch bereit gewesen Jimi dabei zur Zeit zu stehen?, und ich meine real vor Ort, nicht mit Postings.

Ich rate jetzt seit Jahren in Foren und besonders bei Trächtigkeit und Aufzucht, und ich nehme mir bewusst viele Fragesteller ins Telefongespräch, nur um zu wissen was ich raten kann und ob überhaupt.
Und nicht wenigen von Ihnen rate ich ebenfalls zur Kastration, weil ich mir nicht den Vorwurf machen will einen Neuling und sein Tier evtl. in eine Situation zu bringen, die beiden den grössten Kummer bringen kann.

Ich habe einmal einem völlig verzweifelten Menschen am Telefon raten müssen wie man ein Kitten sanft erlösen kann, weil ihm jemand die Geburt zugeredet hat und dann nicht erreichbar war, und ebenso wenig ein TA............nie wieder möchte ich das erleben.

Haltet Euch vor Augen das Rat und Hilfe hier Menschen und Tieren gilt, und deshalb mehr verlangen kann als nur Postings und nur wenn Ihr dazu bereit könnt ihr andere Ratschläge kritisieren.

Btw. waren die Ratschläge hier öffentlich, wo waren Eure Gegenargumente, die jetzt so fleissig kommen?
Wenn ich der Meinung bin jemand empfiehlt etwas was nicht ausreichend durchdacht ist, schweige ich noch nicht einmal im normalen Leben, ganz gewiss nicht in einem Forum
 
Sherrymerry

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AW: Kastration!

@Russian ich weiß das eine Kastration bei bereits tragender Katze im Tierschutz und andauernder Katzenschwemme unumgänglich ist und das ist genau das was ich meine: goffy ist kein Tierschützer der sich um eine Vielzahl von Katzen kümmern muss, sondern eine Privatperson der durch einen sehr drolligen Umstand zu der Katze kam. Er hat diese Katze sehr geliebt ( konnte man in seinen besorgten, glücklichen, hilfesuchenden threads mehr als gut erkennen). Er hatte bereits liebevolle Heime für die kitten gefunden und er hätte mit Sicherheit auch jemanden gefunden der ihn bei der Geburt etc geholfen hätte.

Helfen die Kastrationsbefürworter ihm denn nun mit seiner Trauer umzugehen???

Im Vorfeld habe ich nichts dazu gesagt weil andere Meinungen, Auffassungen, Einstellungen hier nicht wirklich gelten (Thema: nicht nur für langhaarfans). Vertritt man diese aber dennoch gilt man als beratungsresistent....

Also wie hättet ihr es denn nun gerne?
 
Sherrymerry

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AW: Kastration!

Ich werfe nicht vor das zur Kastration geraten wurde, weil meiner Meinung nach nicht geraten wurde. Goffy wurde dorthin gedrängt, es gab keine andere Option!!! So sehe ich das.

Die Befürworter der Kastra können natürlich nichts dafür das die Katze nicht überlebt hat, den Gesundheitszustand hätte der TA überprüfen müssen. Dennoch kann ich das schlechte Ge wissen derjenigen förmlich zwischen Zeilen herauslesen, nicht umsonst wird von allen sofort der TA angeprangert.

Ich mache lediglich zum Vorwurf das manche noch nicht mal über eine andere Lösung nachdenken wollen. So haben wir es immer gemacht und so machen wir es auch weiterhin, ist nicht für jeden die beste Lösung!
 
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BestAlEver

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AW: Kastration!

Sherry - aus welcher Gruft kommst Du gerade?? .. nachtrampeln?? .. rumzündeln?

Was treibt Dich gichtig unversöhnlich um? Probleme mit dem Alten zuhause?

Leg Dich wieder hin, es regnet ja auch ...

Ruh Dich lieber aus ...

.. ansonsten ließ bei Russian nach, die ist erwachsen und hat alles gesagt, was nötig war ...
 
saurier

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Risiken einer Kastration

Da ich es pietätlös finde, den Thread der toten Katze weiter als Streitplattform zu nutzen, habe ich einen neuen aufgemacht (wer nachlesen will, worum es ging --> *hier*).

Habe mir gerade noch mal den gesamten thread durchgelesen...und ich muss sagen goffy wurde nicht beraten. Sondern meiner Meinung nach regelrecht unter Druck gesetzt...

...und das schlimme ist er hatte im Vorfeld schon so eine Angst das etwas passiert und wollte das für und wider einer Kastration mit euch zusammen abwägen. Das war schon zuviel, ich glaube man bezeichnete ihn daraufhin als beratungsresistent. Die ev. Katzengeburt wurde in den schwärzesten Farben beschrieben. Die Kastration dagegen als Heilmittel für alles....

Mir ist klar das man so etwas nicht im Vorfeld wissen kann...Aber sollte man nicht auch mal versuchen andere Lösungswege zu diskutieren und ev. Tier bzw. "Fall" -bezogen entscheiden??

Jetzt ist natürlich der Arzt der Schuldige, was auch stimmt er hat den Gesundheitszustand der Katze augenscheinlich nicht richtig beurteilt.

Aber den Weg zur Entscheidung-Kastration habt ihr ihm geebnet... und Entscheidung ist schon fast zuviel gesagt den eigentlich gab es für einige von euch doch NUR DIE EINE richtige Option, nämlich die der Kastration.

Vielleicht sollte man einfach nicht immer alles nach Schema F abhandeln, vielleicht etwas mehr versuchen fallspezifisch zu urteilen, auch mal andere Meinungen zuzulassen.

Niemand weiß was im Falle einer Nichtkastration und daraus resultierender Geburt passiert wäre aber vielleicht sollte solchen (Fehl-)Entscheidungen der Dosis in manchen Fällen einfach mal akzepiert werden.

Es tut mir leid aber das brannte mir auf der Seele.
Wie passen die Zustimmung zu diesem Postig in Form von:
Dafür danke, Sherrymerry, das seh ich 100% genauso.
und diese Zitat, nur eine Seite weiter oben zusammen???
[...] Und den Halter, um den es hier ging, habe ich als unsicher und weitgehend hilflos empfunden.[...]
Du stimmst also Sherrymerry ohne jegliche Einschränkung zu, dass ein in deinen Augen unsicherer und weitgehend hilfloser Halter ohne jegliche Katzenerfahrung eine so geschwächte Katze, dass sie noch nicht einmal die Kastra überstanden hat, bei ihm hätte werfen lassen sollen? Hmmmm.



Ich werfe nicht vor das zur Kastration geraten wurde, weil meiner Meinung nach nicht geraten wurde. Goffy wurde dorthin gedrängt, es gab keine andere Option!!! So sehe ich das.

Die Befürworter der Kastra können natürlich nichts dafür das die Katze nicht überlebt hat, den Gesundheitszustand hätte der TA überprüfen müssen. Dennoch kann ich das schlechte Ge wissen derjenigen förmlich zwischen Zeilen herauslesen, nicht umsonst wird von allen sofort der TA angeprangert.

Ich mache lediglich zum Vorwurf das manche noch nicht mal über eine andere Lösung nachdenken wollen. So haben wir es immer gemacht und so machen wir es auch weiterhin, ist nicht für jeden die beste Lösung!
Und du meinst also, dass ein Nachdenken über eine andere Lösung die Katze am Leben erhalten hätte? Dass also - wenn die Kastration nicht stattgefunden hätte - die Katze die Geburt problemlos überstanden hätte und die Katzenkinder gesund zur Welt gekommen und problemlos und gesund aufgewachsen wären und ein absoluter Katzenneuling dies alles bei einer derart geschwächten Katze, dass sie noch nicht einmal die Kastration verkraftet hat, hätte bewältigen können? Ja? Super. Wieso kommst du erst jetzt? Wo warst du die ganze Zeit? Wieso hast du deine Gewissheiten nicht vorher mitgeteilt? Wieso bist du nicht hingefahren und hast unstützt und gesagt: "Das ist Unsinn, was dir da geraten wird.", sondern kommst erst im Nachhinein, wenn man leicht mit dem Finger auf vermeintlich Schuldige zeigen kann?

Es tut mir sehr Leid, dass ich das so deutlich sagen muss, aber DAS IST SO EINE GEQUIRLTE SCHXXXX, was ich hier jetzt lese, dass - wäre es nicht so traurig - ich schallend lachen müsste.

Worum geht es hier? Den Besitzer zu trösten (der ja, auch wenn er abgemeldet ist, noch lesen kann)? Sein Beileid zum Tod der Katze auszudrücken? Einem Tod, der so leider nun mal zig Prozent der Katzen, die jährlich kastriert werden (vielleicht hätte einanderen TA es geschafft, das Tierchen noch zu retten, wer weiß, manchmal hat man auch Glück - oder eben nicht (ist man deshalb jetzt gleich ein schlecheter TA??)) ereilt. Was, wenn sie nicht trächtig gewesen wäre und trotzdem bei der Kastra verstorben wäre - wäre hier dann auch so ein Hype? Oder - viel schlimmer für Katze und Besitzer, wenn sie unter der Geburt verstorben wäre - hätten die Kritiker dann hier gebrüllt: "Wie kann man bei so einer Katze zur Geburt raten?" Oder geht es hier eher darum, denjenigen, die zur Kastration geraten haben (wie in vielen anderen Fällen auch, in denen es gut ging und kein Hahn mehr danach gekräht hat), einen reinzuwürgen - sorry, ganz finsteres Kino hier!!!

Es tut mir Leid um das tote Kätzchen. Und wieder einmal zeigt sich, dass eine Kastration zwar eine medizinische Notwendigkeit ist (sie senkt nun mal nachgewiesen das Krebsrisiko), aber eben eine OP, bei der auch etwas schief gehen kann. Klar kann und soll man Dinge auch mal kritisch hinterfragen, kein Thema. Aber jetzt im Nachhinein über das 'hätte, wäre, würde, wenn' zu reden und Schuldzuweisungen zu erteilen, ist doch wirklich lächerlich. Keiner war dabei, keiner kann beurteilen, ob die Kastra im Vorfeld tatsächlich ein Risiko war, keiner weiß, was sonst passiert wäre, keiner hat irgendwen hier zu irgendetwas gezwungen, denn wenn sich der Besitzer so unsicher gewesen wäre, hätte es ihm freigestanden, andere Katzenforen aufzusuchen, andere TÄ zu kontaktieren und sich danach anders zu entscheiden.

Ich habe nicht zu und nicht abgeraten, weil ich die Problematik im Vorfeld gar nicht gesehen/gelesen hatte, kann daher auch kein schlechtes Gewissen haben und will es auch auf keinen abwälzen - so etwas passiert nun mal und es ist für den Besitzer unendlich traurig.

Jedoch finde ich dieses Nachtreten echt merkwürdig - klingt fast so, als würden hier auf dem Rücken einer toten Katze irgendwelche privaten Problemchen via Forum ausgetragen.

Zwang durch ein Forum? Hmmmmm.

Ich ende mal damit. Ist, finde ich, das beste Schluswort:
Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.
 
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Knuddelmiez

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AW: Risiken einer Kastration

Heike, danke! Ich habe immer wieder nach Worten gesucht für das, was mir momentan auf der Seele brennt, aber irgendwie wollte es nicht so recht werden. Du hast es bestens getroffen!

Nebenher möchte ich aber noch etwas anmerken, weil mir das wirklich extrem auf den Wecker fällt:

Es ist leicht sich vor Meinungsäußerung (und damit verbundenen Diskussionen darüber) zu drücken, wenn man sich in der Minderheit fühlt und "Angst" hat, dass die Masse über einen herfällt. Allerdings nenne ich soetwas Feigheit. Sich dann hinterher wichtigtuerisch hervorzutun, weil die Gelegenheit nun günstiger und die Gefahr für scharfen Gegenwind vermeintlich geringer ist, und mit polemischen Argumenten nach denen zu schlagen, die sich getraut haben Rat zu erteilen und damit ihrer Meinung Ausdruck zu verleihen, nenne ich ebenfalls Feigheit.

Die Verantwortung soll also auf jene abgewälzt werden, die zur Kastra geraten haben. Weil sie zwar über die Geburtsrisiken, nicht aber über die Risiken der Kastra informiert haben. Soso. Nun, ihr wisst doch, wie Debattieren funktioniert, oder? Es gibt Pro und Kontra. Nur hier, im vorliegenden Fall, fehlte irgendwie die eine Seite, angeblich aus Angst vor der anderen (kann man es sich nicht manchmal herrlich einfach machen?). Schon seltsam, oder? Wenn mir daran gelegen wäre einen Schuldigen zu finden, warum nicht bei denen suchen, die geschwiegen haben, obwohl sie es doch angeblich so viel besser gewusst haben (ja, was eigentlich?)? Wie gut, dass mir daran nicht gelegen ist. Und wie gut, dass mir diese Denkweise missfällt, weil sie oberflächlich und reißerisch ist, ohne Weitblick. Denn ansonsten wäre es sehr einfach, den Spieß umzudrehen.

Im Wesentlichen sind alle tief betroffen und fassungslos. Alle haben das Beste für Jimi und Emy gewollt. Keiner hatte eine Kristallkugel zur Hand. Klar, es liegt wohl in der Natur des Menschen, nach Schuldigen zu suchen, wenn das Schicksal zugeschlagen hat. Aber hier gibt es einfach keinen Verantwortlichen. Letztlich musste eine Entscheidung getroffen werden und leider gab es zu viele Unbekannte hierbei, die sich aber auf jedwede Entscheidung im gleichen Maße hätten auswirken können. Wer es nicht glaubt, kann gerne einmal die Geschichte von Hannoverin (in diversen Foren festgepinnt) durchlesen über eine ebenfalls geschwächte Katze, die aber ihre Jungen bekommen hatte. Es gab keine Überlebenden, aber dafür sehr viel Qual, soviel anbei.
 
7

7-katzenleben

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AW: Risiken einer Kastration

Schade drum, wäre der erste Beitrag sachlich gewesen, hätte das ein toller Infothread werden können.

So, wie ich Sherrymerrys Aussage gelesen habe, geht es ihr (und mir auch) nicht darum, dass man jemandem, dessen Katze in den ersten Tagen trächtig ist, nicht auch den Tipp geben kann, dass hier eine Kastration noch möglich ist, denn das wissen viele nicht und viele Tierärzte erwähnen dies auch nicht. Meine Meinung zu dem Thema habe ich hier im Forum schon vor einiger Zeit formuliert, man soll sich zwar nicht selbst zitieren, aber ich mache es hier ausnahmsweise mal:

- sie setzen das eigene Empfinden mit dem ihrer Katze gleich. Und damit meine ich vorzugsweise meine Geschlechtsgenossinnen. Das wird fleissig von den Mutterschaftsfreuden fabuliert, die man so einer Katze doch auch gönnen müsse, wenigstens ein einziges Mal. Dieses Verhalten wird auch noch durch manche Tierärzte gestützt, die immer noch die Ansicht verbreiten, eine Katze müsse wenigstens einmal geworfen haben, bevor sie kastriert wird, wenigstens aber einmal rollig gewesen. Und dann war sie rollig, ist durch die offene Tür verschwunden und schon ist es passiert. Wenn man dann solchen hilfesuchenden Tierhaltern mit frühträchtigen Katzen zu einer raschen Kastra rät, kommen sofort die nächsten angedackelt, die Mensch auf Tier projizieren: es ist die Stunde der Moralapostel und Abtreibungsgegnerinnen, die hier darauf hinweisen müssen, dass da werdendes Leben vernichtet werden soll.
Worum es geht, ist die Art, wie hier Infos weitergegeben werden. Man kann jemanden in ruhigem und sachlichen Ton darauf hinweisen, dass die Möglichkeit besteht, die Katze auch zum jetzigen Zeitpunkt noch kastrieren zu lassen, man kann ihm auf dieselbe Weise schildern, was da als Aufgabe auf ihn zukommt, wenn die Katze die Jungen tatsächlich bekommt, man kann darauf hinweisen, dass es bei der Geburt zu Komplikationen kommen kann. Aber wenn man auf all diese Dinge hinweist (und bitte ohne ihn emotional zu erpressen indem man ihn unter Druck setzt indem man ihn diversen Anschuldigungen aussetzt), kann man im gleichen Atemzug auch darauf hinweisen, dass es ganz wichtig ist, dass er seine Katze, die ja bisher kein tolles Leben hatte, gründlich von einem Tierarzt untersuchen lässt, um die für dieses Tier beste Lösung zu finden, da auch eine Kastration ein Risiko bedeutet und tatsächlich bei einer trächtigen Katze aufwendiger ist, als bei eine nicht trächtigen.

Und danach sollte man imho es den Menschen selbst überlassen, hieraus die geeigneten Schlüsse zu ziehen oder nicht.

Hier wurde jemand in die Ecke gedrängt, der sich nicht darüber im Klaren war, dass auch eine Kastra Risiken birgt:

Gegen was bin ich den alles? Ich habe viele Ratschläge von euch schon angenommen und umgesetzt und nur weil ich mir jetzt unsicher bin, werd ich gleich abgestoßen.

oder so was in´der Art.

Streunerhof hat mich sehr zum Nachdenken gebracht und sie hilft mir auch das zu verstehen usw.

Danke Eva.

Du hast eigentlich schon Recht was du mir jetzt alles darüber erzählt hast.

Da hab ich Angst um Emy.

Und eine Abtreibung funktioniert dann auch glatt und sie wird es mir auch verzeihen können.


Aber wenn dann die kastration rum ist brauch ich ein zweitkätzchen ganz dringend.

Hoffe du hilfst mir dann weiter ein geeignetes für Emy zu finden.

Davor hab ich auch Angst wegen dene Erzählungen.
Und ganz ehrlich: mich hat keiner meiner Tierärzte je auf die Risiken einer Narkose hingewiesen, auch jetzt, als Nele in der Klinik war - kein Wort dazu bis ich nachgefragt habe.

Danach, als er dann die Entscheidung getroffen hatte, die man von ihm hören wollte, gab's Zucker für das artige Kind in Hülle und Fülle...

Warum kann man auch unerfahrene Menschen nicht wie mündige Bürger behandeln, sondern muss auf sie einreden wie auf ein krankes Pferd um sie schliesslich in die Ecke zu drängen, in der man sie gern hätte? Kann man auch anders miteinander umgehen? Kann man auch etwas erreichen, wenn man normal miteinander argumentiert? Muss man zum Fanatiker werden, nur weil man für Katzen das vermeintlich Beste will?

Liebe Knuddelmiez,

doch, ich werde mir diesem Schuh anziehen, den Du daherbringst von wegen nichts dazu geschrieben zu haben. Denn in der Tat kann ich mich noch sehr gut erinnern, dass ich was dazu schreiben wollte und es nicht getan habe; nicht, wie Du unterstellst aus Feigheit und weil ich Angst hätte, gegen den Strom zu schwimmen, sondern weil mich dieser Thread einfach angeekelt hat, ihn zu lesen hat sich angefühlt als würde ich mit blossen Händen in Fäkalien herumrühren.

Ich weiss nicht, ob es etwas geändert hätte, wenn ich etwas geschrieben hätte, aber ich bedauere zutiefst, diese Chance ausgelassen zu haben. Und das wird mir nicht noch einmal passieren.
 
Sherrymerry

Sherrymerry

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AW: Risiken einer Kastration

@7-katzenleben Danke genau das meinte ich. Ich habe dem nichts mehr hinzuzufügen...

Macht einfach weiter wie bisher und ich mache das gleiche!
 
Das Tanjachen

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AW: Risiken einer Kastration

Sherryman-gut so. Sage ruhig deine Meinung dazu. Es ist immer schön zu wissen das ich nicht nur alleine so denke. Aber paß auf angriffslustige Kätzchen unterwegs. Das tanjachen
 
K

Katzenmum

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AW: Risiken einer Kastration

Ich gebe an der ganzen schlimmen Geschicht keinem die Schuld, da so wie goffy damals geschrieben hat das sie auch gut aussieht und auch Fit ist, gebe ich nicht mal dem TA die schuld. Man steckt in einem Tier einfach nicht drin. Es kann noch so gut aussehen und auch TÄ untersuchen können negative sein. Trozdem passiert so etwas schreckliches.

Ich finde es sehr schade das Goffy sich abgemeldet hat, ich fande ihn einen Spitze Kerl der sich sehr bemüht hat um Emy. Er wollte er einfach alles Recht machen, schon allein als er zum Fressnapf gerannt ist um schnell wieder bei Ihr zu sein.
(Für das das er sie gar nicht haben wollte, respekt)

Goffy falls du mal als Gast hier bist. Schade das ich nie mit dir schreiben konnte und ich hoffe du kommst irgendwann vielleicht ein wenig über Emy hinweg und schenkst 2 oder vielleicht auch mehr Katzen dein Herz.

Du bist ein super Katzenpapa.
 
E

Edith53

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AW: Risiken einer Kastration

Ich habe von Anfang an mitgelesen, und diesen Thread verfolgt.

Sherrymerry und 7-Katzenleben ihr sprecht mir aus der Seele.

Man hat Jimi keine Chance zu einer eigenen Entscheidung gelassen. Er hat sich total allein und unbeholfen gefühlt, bis er die "erwünschte" Entscheidung getroffen hat.
 
Das Tanjachen

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AW: Risiken einer Kastration

Mußte gerade eben feststellen beim durchschauen des alten Threats das meine Beiträge gelöscht wurden, ohne das sie mit Ausdrücken, Androhungen oder ähnlichem aufgebaut waren. Sie waren höfflich geschrieben und doch wurden sie rausgenommen. Also darf man seine Meinung hier nicht mehr äußern, obwohl ich sehe das mehrere User es hier auch so empfinden. Was soll das denn jetzt? das Tanjachen
 
saurier

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AW: Risiken einer Kastration

[...] Worum es geht, ist die Art, wie hier Infos weitergegeben werden. Man kann jemanden in ruhigem und sachlichen Ton darauf hinweisen, dass die Möglichkeit besteht, die Katze auch zum jetzigen Zeitpunkt noch kastrieren zu lassen, man kann ihm auf dieselbe Weise schildern, was da als Aufgabe auf ihn zukommt, wenn die Katze die Jungen tatsächlich bekommt, man kann darauf hinweisen, dass es bei der Geburt zu Komplikationen kommen kann. Aber wenn man auf all diese Dinge hinweist (und bitte ohne ihn emotional zu erpressen indem man ihn unter Druck setzt indem man ihn diversen Anschuldigungen aussetzt), kann man im gleichen Atemzug auch darauf hinweisen, dass es ganz wichtig ist, dass er seine Katze, die ja bisher kein tolles Leben hatte, gründlich von einem Tierarzt untersuchen lässt, um die für dieses Tier beste Lösung zu finden, da auch eine Kastration ein Risiko bedeutet und tatsächlich bei einer trächtigen Katze aufwendiger ist, als bei eine nicht trächtigen.
Wo war dieser tolle Ratschlag, als er benötigt wurde? GENAU DAS kritisiere ich doch! Dass hier im Nachhinein bei denen nachgetreten wird, die da waren und helfen wollten, finde ich so unsachlich (oder meint ihr etwa, mal wollte gar nicht helfen und hat den Tod der Katze provoziert? Ich hoffe nicht!). Wo war deine Hilfe, wo deine vernüftige Stimme, wenn doch alle anderen so schlecht und fern ab jeglichen Anstands zur Kastration geraten haben? Es war dir zu eklig, darauf zu antworten? Entschuldige, wenn dem so war, würde ich mich erst recht schämen, dass ich mir zu fein war, und nicht noch andere mit dem vermeintlichen Deck bewerfen, aber gut, die Menschen empfinden da unterschiedlich. Ich will dich auch nicht an den Pranger stellen, sondern einfach nur aufzeigen, dass ich finde, keiner hier das 'Recht' hat, nachträglich Schulzuweisungen zu machen.

Weißt du, ich sehe das in gewisser Weise sogar genauso wie du, für uns sind manche Dinge (wie das Risiko einer Kastration (zumal bei einer trächtigen Katze)) so geläufig, dass es oft nicht mehr erwähnt wird. Daran sollte man zukünftig denken.

Ich bin emotional so gar nicht in den Thread verwickelt, weil es mir zwar um die Katze Leid tut, aber so etwas passiert nun einmal (ja ich weiß, ich bin grausam, aber eben ehrlich), ABER ich finde es ein absolutes UNDING, HINTERHER zu kommen und alles besser zu wissen und denjenigen, die nur das Wohl der Katze im Sinn hatten, 'abzuwatschen'. Wenn du und Sherrymerry schon im Thread dabei gewesen wäret und eure Bedenken - wie auch immer - geäußert hättet, hätte ich sicher nichts gesagt, aber hinterher anzukommen und zu richten - das finde ich schon etwas anmaßend! Klar, jetzt sind wir alle klüger.

[...] Und danach sollte man imho es den Menschen selbst überlassen, hieraus die geeigneten Schlüsse zu ziehen oder nicht.
[...] Warum kann man auch unerfahrene Menschen nicht wie mündige Bürger behandeln, [...]
Die Entscheidung war zu jedem Zeitpunkt dem Halter selber überlassen und er damit völlig autark. Sorry, aber momentan bist du doch diejenige, die mit ihrer eigenen Argumentation ab absurdum führt, dass er 'mündig' ist,
[...] sondern muss auf sie einreden wie auf ein krankes Pferd um sie schliesslich in die Ecke zu drängen, in der man sie gern hätte? [...]
wenn er sich deiner Meinung nach durch ein Forum eine Entscheidung aufzwingen lässt... Im übrigen jemanden, den du (ich zitiere es noch mal) als
[...] unsicher und weitgehend hilflos empfunden. [...]
hast.


[...] Hier wurde jemand in die Ecke gedrängt, der sich nicht darüber im Klaren war, dass auch eine Kastra Risiken birgt: [...] Und ganz ehrlich: mich hat keiner meiner Tierärzte je auf die Risiken einer Narkose hingewiesen, auch jetzt, als Nele in der Klinik war - kein Wort dazu bis ich nachgefragt habe.
Das ist übel und ist MIR noch nicht passiert, bei keinem meiner drei "Dorf"-TÄ! Da hatte ich wohl Glück oder gute Ärzte (sie wussten sogar über das besondere Narkoserisiko von Maskenkatzen Bescheid!).

Davon mal abgesehen, dass ich das im Beratungsgespräch vor der Kastra vom TA erwarte: Der mündige Bürger kann heutzutage "google" bedienen - richtig? So, da mal "Kastration Katze" eingeben und gleich im ersten Link findet man *das*.

Sherryman-gut so. Sage ruhig deine Meinung dazu. Es ist immer schön zu wissen das ich nicht nur alleine so denke. Aber paß auf angriffslustige Kätzchen unterwegs. Das tanjachen
Sehr hilfreicher und konstruktiver Beitrag-gut so.

[...] Man hat Jimi keine Chance zu einer eigenen Entscheidung gelassen. [...]
Ahh, ja, Pistole und nun mach? Sorry, wenn ihr die Augen vor der Realität verschließen wollt, aber ER hat die Entscheidung getroffen. ER hat die Katze zum TA gebracht und ER hat dem TA gesagt, was dieser machen soll. Es war seine Entscheidung - er hätte sich genauso gut anders entscheiden können, der mündige Bürger. Hat er aber nicht. Aber deswegen trifft ihn genausowenig Schuld! Es war eine Entscheidung und wäre es gut gegangen, hätte es keinen mehr interessiert, alle hätten 'super' gesagt und alles wäre in Butter gewesen.

DAS kritisiere ich doch die ganze Zeit: WENN - dann jammert zu einem Zeitpunkt, zu dem es sinnvoill ist - jetzt hier Schuldzuweisungen zu erteilen, ist echt schwach.

So, ich habe alles gesagt und werde den Thread erst mal verlassen. Wer mich verstehen will, konnte dies aufgrund der Argumentation tun, wer nicht, der soll auch glücklich werden im Leben :lol:.
 
russian

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AW: Risiken einer Kastration

Und ganz ehrlich: mich hat keiner meiner Tierärzte je auf die Risiken einer Narkose hingewiesen, auch jetzt, als Nele in der Klinik war - kein Wort dazu bis ich nachgefragt habe.
Da Du im spanischen Tierschutz arbeitest und dort sehr viele Katzen Siamerbe tragen hat man Dir hoffentlich auch gesagt das alle Maskenkatzen ein besonders hohes Narkoserisiko haben, auch das weiss nicht jeder TA
 
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AW: Risiken einer Kastration

Da Du im spanischen Tierschutz arbeitest und dort sehr viele Katzen Siamerbe tragen hat man Dir hoffentlich auch gesagt das alle Maskenkatzen ein besonders hohes Narkoserisiko haben, auch das weiss nicht jeder TA
Danke für die Info, das wusste ich in der Tat nicht und ist sehr interessant für mich, da ich aufgrund der Kopf-und Körperform, sowie der Ohren davon ausgehe, dass auch mein Lucas ein Siammix ist, wenn er auch weder blaue Augen noch die typische Fellfärbung aufweist.
 
russian

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Danke für die Info, das wusste ich in der Tat nicht und ist sehr interessant für mich, da ich aufgrund der Kopf-und Körperform, sowie der Ohren davon ausgehe, dass auch mein Lucas ein Siammix ist, wenn er auch weder blaue Augen noch die typische Fellfärbung aufweist.
Bei Maskenkatzen geht man mit jeder Narkose ein grösseres Risiko ein als bei anderen Katzen, während schon eine normale Katze eine Narkose exakt auf ihr Gewicht abgestimmt bekommen muss ( und es wiegt längst nicht jeder TA) muß die Dosis bei Maskenkatzen noch niedriger sein, da liesse ich längst nicht jeden TA dran
 
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7-katzenleben

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AW: Risiken einer Kastration

Das Fatale an den Siammixen ist, dass man sie nicht immer als solche erkennt - nimm die beiden Mädels, Shara und Yuma, Wurfschwestern... bei der einen sieht man es deutlich, die andere geht als normales Tigerle durch... wir haben auch Siammixe mit schwarzen Wurfgeschwistern und die muss man sehr genau anschauen, um sie nicht für EKHs zu halten...

 

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