Es ist unbegreiflich, dass während einige Nachbarländer (Österreich, Schweiz)
schon die Kastrationspflicht für Katzen eingeführt haben und andere Länder
(Belgien) es planen, in Deutschland der Bund keine einheitliche Reglung
herbeiführt, sondern diese Problem an die Kommunen weitergibt.
In Deutschland schieben Bund und Länder die Verantwortung den Kommunen zu. "Es ist Sache der Städte, ob sie eine Kastrationspflicht für Katzen einführen", sagt NRW-Umweltminister Eckart Uhlenberg (CDU), fügt aber hinzu: "Wenn eine Stadt ein Problem mit zu vielen Katzen hat, und die Pflicht einführt, begrüßen wir die Entscheidung, weil so Überpopulationen eingedämmt werden können."
Siehe:
rp-online
Einzelne Städte wie z.B. Paderborn haben eine derartige Verordnung
verabschiedet, die eine Kastrationspflicht für Katzen mit Freilauf vorschreibt.
Die Bundestierärztekammer und die Tierschutzorganisationen begrüßen diesen
Vorstoß und fordern Landkreise und Gemeinden auf, sich anzuschließen, sowie
den Bund, das zu unterstützen.
paderborner-modell/ und
tierschuetzer-fordern
Leider passiert trotzdem kaum etwas, besonders erschreckend ist, dass sogar
solche Vorlagen abgelehnt werden, positive Beschlüsse werden nicht gefasst.
Letztendlich geht das zu Lasten der Tiere, und natürlich auch zu Lasten der
Tierheime und Tierschützer, die kaum noch Herr der Lage werden, da immer
mehr Kitten geboren werden angesichts der Vielzahl der unkastrierten Freigänger.