Großes Problem!

Diskutiere Großes Problem! im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo! Vor 2 Tagen haben mein Freund und ich eine 12 Wochen alte Katze geholt. Unser Kater (6 Monate alt) attackiert sie ständig und gibt ihr...
  • Großes Problem! Beitrag #1
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Hallo!

Vor 2 Tagen haben mein Freund und ich eine 12 Wochen alte Katze geholt. Unser Kater (6 Monate alt) attackiert sie ständig und gibt ihr keine Ruhe. Egal wohin sie geht, er rennt ihr hinterher und schlägt auch mal ordentlich zu. Sie versteckt sich immer unter dem Bett oder dem Sofa, und lässt sich schwer heraus holen.

Ich habe Angst das die kleine Katze den Großen nie akzeptieren wird, weil sie "genervt" ist von ihm. Habt ihr einige Ratschläge für mich? :(

Danke !!
 
  • Großes Problem! Beitrag #2
Hey, bleib erst mal ruhig.

Solange kein Blut fließt brauchst du da nicht zwischen gehen. Die machen das schon unter sich aus. Das war bei uns auch so. Der Kleine kam später und beide haben sich angefaucht und geprügelt ohne Ende, der Große kam garnicht mehr unterm Bett hervor. Du kannst die Geschichte gerne auch im Fred Enrico ist eingezogen verfolgen.

Jetzt kloppen sie sich auch noch, aber nur aus Spaß an der Freude und der Große ist mittlerweile die größte Schmusebacke geworden die ich mir nur vorstellen kann.

Die Beiden müssen sich erst aneinander gewöhnen und Rangkämpfe gehören dazu. Denk aber dran, den ersten zu bevorzugen, dass er sich nicht benachteiligt vorkommt.
 
  • Großes Problem! Beitrag #3
dein kater ist doch sicher kastriert, oder?

wie lyqui schon gesagt hat - lass die beiden machen.

bei meinen jungs hat das ganze über 4 wochen gedauert. also geduld.
du musst auch bedenken das der kleine wurm in sein revier gekommen ist.

zeigt dem großen weiterhin das er die nummer eins bei euch zu hause ist.
begrüßt ihn zuerst, schmust zuerst mit ihm. leckerchen bekommt er zuerst und der napf wird auch immer ihm zuerst hingestellt.

*edit*
wenn die kleine unterm sofa ist, dann lasst sie auch da. sie kommt schon von alleine. nicht zwingen oder so.

schau mal hier im forum - hier ist auch viel über das thema "zusammenführungen"
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Großes Problem! Beitrag #4
.. dazwischengehen, wenn einer der Beteiligten die Ohren knickt und anlegt, oder "breit grinst", dabei die Zähne zeigt - das wird nicht geduldet mit deutlichem nein und angedeuteter zuckender Drohung des Dazwischengehens ...

Streit kann erfolgreich unterbunden werden und muss vom Spaß an der Hatz unterschieden werden - das sieht verschieden aus ...
 
  • Großes Problem! Beitrag #5
Nein, nicht dazwischengehen, solange keine ernsthaften Verletzungen zu befürchten sind.

Sonst staut sich ein Aggressionspotential auf - denn Katzen sind nun einem Jäger und müssen es abbauen können - und wenn sich der Stau entlädt, dann ist alles zu spät.
 
  • Großes Problem! Beitrag #6
.. und Loben bei einkehr des Friedens nicht vergessen - den Erstkater doppelt so viel loben wie den Neuen ...

Aber nur beim Frieden ...
 
  • Großes Problem! Beitrag #7
ich würde gerne nochmal was allgemeines zu bedenken geben.
ich lese hier öfter mal "....solange kein blut fliesst...."
katzen können sich auch auf viel subtilerer art das leben zur hölle machen. was dann nicht selten psychischen schaden anrichtet! nicht jede katze freut sich immer über den von uns ausgesuchten neuzugang!
ich hoffe das es bei dir gut geht und das es zum "normalen" aneinander gewöhnen gehört.
lg
 
  • Großes Problem! Beitrag #8
Nein, nicht dazwischengehen, solange keine ernsthaften Verletzungen zu befürchten sind

.. dann hätte der Schwarze den Silbermännlein bereits versehentlich halb oder gar mehr um die Ecke gebracht - in aller Aufregung und dem Nichtwissen, was zu tun ist, der erheblich größeren Kraft ...

Wann sind ernsthafte Verletzungen "zu erwarten"??

.. wann ist es zu spät - die sind verdammt schnell "bei der Hand" - mit meiner "Gewalt" als "Rudelführer" habe ich hier drei Engel nahe an der Harmonie generiert, die ab und an wie Düsenjets durchstarten und dann wieder beieinander liegen ...

Das ist sehr gut zu unterscheiden ...

Da wäre sehr schnell viel Blut geflossen - ausgerechnet die beschwerliche Nase des Silbermännleins zeigte das bereits - einmal nur ...

.. und ich habe sehr gelassene Kater, gottseidank ...

.. da weicht meine Erfahrung ganz klar und deutlich ab, Eva

Das war absolut kein Kinderspiel mit den verschiedenen Kräften und Mentalitäten - das hat aber geklappt, durch Dazwischengehen ...
 
  • Großes Problem! Beitrag #9
katzen können sich auch auf viel subtilerer art das leben zur hölle machen. was dann nicht selten psychischen schaden anrichtet! nicht jede katze freut sich immer über den von uns ausgesuchten neuzugang!
ich hoffe das es bei dir gut geht und das es zum "normalen" aneinander gewöhnen gehört.
lg

Ja, da hast du Recht. Deshalb sollte eine Zweitkatze IMMER nach den Bedürfnissen der vorhandenen Katze und NIE nach den Vorstellungen der Menschen ausgewählt werden. Dann funktioniert es auch mit den Katzen.

Raufereien in dem Alter der Katzen der TE sind allerdings normal. Wobei ich in dem Fall als Zweitkatze einen Kater geholt hätte, denn die verschiedenen Arten des Spiels (Kater sind i.d.R. sehr viel grober) sind in dem zarten Alter natürlich sehr viel krasser als im Erwachsenenalter.
 
  • Großes Problem! Beitrag #10
ich würde gerne nochmal was allgemeines zu bedenken geben.
ich lese hier öfter mal "....solange kein blut fliesst...."
katzen können sich auch auf viel subtilerer art das leben zur hölle machen. was dann nicht selten psychischen schaden anrichtet! nicht jede katze freut sich immer über den von uns ausgesuchten neuzugang!
ich hoffe das es bei dir gut geht und das es zum "normalen" aneinander gewöhnen gehört.
lg

sicher gibt es auch fälle wo zusammenführungen nicht funktionieren, aber ich denke nach 2 tagen kann man noch nichts erwarten.
also muss man erstmal schauen und ganz wichtig: beobachten.
 
  • Großes Problem! Beitrag #11
.. wann ist es zu spät - die sind verdammt schnell "bei der Hand" - mit meiner "Gewalt" als "Rudelführer" habe ich hier drei Engel nahe an der Harmonie generiert, die ab und an wie Düsenjets durchstarten und dann wieder beieinander liegen ...

Du als Rudelführer - da biste auf dem Holzweg. "Rudelführer" gibt es bei (Haus)Katzen nämlich nicht. Das mag für die Großkatzen gelten.

Lieber Alex, ich hoffe für dich, dass es nicht zur Entladung kommt, wenn du mal außer Haus bist.
 
  • Großes Problem! Beitrag #12
Raufereien in dem Alter der Katzen der TE sind allerdings normal. Wobei ich in dem Fall als Zweitkatze einen Kater geholt hätte, denn die verschiedenen Arten des Spiels (Kater sind i.d.R. sehr viel grober) sind in dem zarten Alter natürlich sehr viel krasser als im Erwachsenenalter.
Hmm.. bei mir irgendwie anders rum. Leela ist viel rabiater als Miko..
Aber im Grunde genommen stimmts schon. Ausnahmen bestimmen die Regel..

Also bei mir gehts mom. ja auch bissl rund mit den beiden. Dazwischen gegangen bin ich noch nie, sehs eher als spielen an, da nix passiert.
Gestern hab ich sie allerdings zurückgepfiffen, da er krank ist. Da soll sie ihn in Ruhe lassen. Sie hat erst geschleckt und dann angefangen zu beißen. Er hat es über sich ergehen lassen bis ich eingeschritten bin.

Also ich bin auch der Meinung, sie müssen sich "zusammenraufen". Da kommt man wohl nicht drum rum.
 
  • Großes Problem! Beitrag #13
Also ich bin auch der Meinung, sie müssen sich "zusammenraufen". Da kommt man wohl nicht drum rum.

Es gibt Katzen, die werden sich ihr ganzes Leben lang nicht "zusammenraufen". Bei solchen Exemplaren muß man glücklich und zufrieden sein, wenn sie sich akzeptieren lernen.
Sicher kann man als Mensch einen "künstlichen" Frieden erzeugen. Durch Wasserspritze, Zeitung schlagen (nicht auf der Katze, auf den Tisch knallen) usw. Aber zuviel "künstlicher Friede" lässt ein ungeahntes Aggressionspotential anwachsen.
Ich habe es einmal erlebt, dass zwei Katzen auf eine dritte losgegangen sind. Katzen sind Einzeljäger, verteidigen normalerweise auch ihr Revier alleine, da jeder ein eigenes hat. In dem Fall bin ich auch dazwischen gegangen, denn das wäre für den Angegriffenen sehr übel ausgegangen. Das hatte ich in der Form noch nie erlebt. Natürlich wurden die Katzen getrennt untergebracht. Und natürlich nicht zusammen vermittelt.
 
  • Großes Problem! Beitrag #14
danke eva!
 
  • Großes Problem! Beitrag #15
Eva, wir haben wohl verschieden Herangehensweisen in diesem Thema - die Entladung habe ich bereits erfolgreich unterbunden - da kann ich nun vertrauen

.. den kleinen Neuen wollte ich definitiv nicht in Fetzen blutend, weil er immer so offen auf Katzen zustolpert und grundfalsch verstanden wird - am Anfang wurde er permanent belauert und war sehr verwirrt und verunsichert ob dessen - jetzt liegen sie sich bereits im Fell - das ist vorbei - sehr zügig - andere lese ich da des Öfteren im langen Pech ...

Mein nun mehrjähriger nachhaltiger Integer-Erfolg widerspricht bisher in der Praxis.

Es gibt Katzen, die werden sich ihr ganzes Leben lang nicht "zusammenraufen"

.. darin schließe ich mich allerdings an ...
 
  • Großes Problem! Beitrag #16
Naja, der Silberling gilt ja in meinen Augen nicht als Katze sondern als Teddybär :grin::wink:
 
  • Großes Problem! Beitrag #17
.. ja, ein Teddybär mit weit geöffneten Pupillen und zitternd ob der Hosen durchgehend voll von den "Großen" und der anderen Sprache - das ist nun vorbei - gottseidank - er ist nun voll da ...

Jetzt darf er endlich Teddybär sein, wird geachtet wie er es verdient und geschont wie er es braucht - ich bin erleichtert - sehr sogar ...

.. der Schwarze z.B. ist wohl absolut kein Teddybär - das zeigte sich gerade als neue Erkenntnis - im Garten und am Purzel - das ist neu hinzugekommen in der ganzen Zeit ...

Das war nicht witzig - das war doppelt belastend ...

Insofern stimme ich Eva wiederum voll und ganz zu - sucht nicht nach Farben - sucht nach Mentalem!!!! Oder seid verdammt präsent ...
 
  • Großes Problem! Beitrag #18
Ja, da hast du Recht. Deshalb sollte eine Zweitkatze IMMER nach den Bedürfnissen der vorhandenen Katze und NIE nach den Vorstellungen der Menschen ausgewählt werden. Dann funktioniert es auch mit den Katzen.

Eva ein schöner Satz, der mir allerdings eine ganz große Frage aufdrängt.

Wie erkenne ich ob die Katzen zusammen passen, ob die gleichen Bedrüfnisse vorhanden sind?

Bei uns ist das Ganze auch anders ausgegangen wie geplant. Wir wollten einen agilen Spielkammerad für unseren Aaron damit der ruhige Armani entlastet wird. Also kam Dino dazu, ein kleiner agiler Teufel, voll Energie. In unseren Augen das passende Gegenstück für den ähnlichen Aaron der nicht ausgelastet war.

Bei uns ist das Ende vom Lied so: der kleine Teufel und der dicke gemütliche Brummbär sind ein Dreamteam geworden. Aaron hat sich leider etwas abgesondert, zum Glück nicht so schlimm das er ganz außen vor ist.

Eine Entwicklung die nie vorher gesehen hätte.
 
  • Großes Problem! Beitrag #19
Wie erkenne ich ob die Katzen zusammen passen, ob die gleichen Bedrüfnisse vorhanden sind?
Durch lange Vorgespräche und viele Fragen von seitens der Anbieter. Allerdings muß der Anbieter dann die Katze, die er hergeben möchte, auch sehr gut kennen.
 
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