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Hinterbeine knicken weg

Diskutiere Hinterbeine knicken weg im Erkrankungen von Skelett und Muskulatur Forum im Bereich Katzenkrankheiten; einen schönen guten Abend. Gestern waren wir mit unserem 19 Jahre alten Kater in der Tierklinik, da das wegknicken seiner Hinterbeine so schlimm...
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #1
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buddykissi

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einen schönen guten Abend. Gestern waren wir mit unserem 19 Jahre alten Kater in der Tierklinik, da das wegknicken seiner Hinterbeine so schlimm war, dass er kurzzeitig nicht vorwärts kam. Beim Röntgen wurde eine Spondilitis der Wirbelsäule festgestellt (versteifung zwischen den Wirbeln), dadurch werden auch die Nerven die das Bein versorgen teilweise abgedrückt. Sprich das sich die Beweglichkeit auf keinen Fall bessern wird. Wir haben ein großes Blutbild machen lassen und die Wert sind alle ganz gut, außer die Nierenwerte aber die Ärztin sagt nicht allzu besorgniserregend. Er hat wohl auch keine Schmerzen aber das Hinterteil lässt immer mal wieder nach. Er frißt wie verrückt, trinkt gut und geht auch zum Klo. Allerdings ist mir mehr und mehr aufgefallen das er erblindet. Ab und zu verirrt er sich, findet sich aber dann aber wieder auf Grund seiner sonst gut funktionierenden Sinnesorgane immer wieder zurecht. Natürlich liebe ich mein Tier über alles, frage mich aber immer wieder ob ich richtig handel, die Zeit noch mit ihm zu genießen oder ob er sich evtl. quält. Er kommt immer noch zum betteln nach Leckerlies und schnurrt wenn er gestreichelt wird...
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #2
19 Jahre ist ein stolzes Alter. Ich denke, solange der Kater nicht leidet und Schmerzen hat, sollte man ihm noch ein schönes Leben gönnen.

Die Blindheit hat unserer Katze nicht sehr viel ausgemacht und wir haben sie erst einschläfern lassen, als es nicht mehr anders ging, weil sie erkennbar unter Schmerzen litt und ansonsten auch kaum mehr etwas wahr nahm. Da reagierte sie auch nicht mehr auf Streicheln - da war der Zeitpunkt gekommen. :-(

Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit mit dem Kater.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #3
Hallo und vielen Dank für die Unterstützung, denn eigentlich denke ich auch so lange es ihm gut geht soll man ihm das Leben gönnen. Ich hoffe nur das ich spüre und es auch zulasse wenn es nicht mehr geht. Habe die letzten 2 Tage so viele Tränen vergossen. Ich möchte ihn einfach auch nicht quälen. Vielleicht muss er sich auch nur erstmal an die Blindheit gewöhnen. Er ist ja auch sehr hart im nehmen und trotz allem habe ich das Gehühl er mag sein leben trotz seiner Behinderungen.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #4
Das ist immer eine schwere Entscheidung. Ich denke aber auch, dass er leben sollte, so lange er keine Schmerzen hat und das Leben selbst noch genießt.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #5
Ich denke man spürt den richtigen Zeitpunkt und dann handelt man auch. Bei meinem Kater war es ein Tumor der auf die Nerven gedrückt hat. Er konnte laufen, aber sein Schwänzchen war gelähmt. Als der Tierarzt den Tumor feststellte, auch im Auge hatte er einen, hätte er ihn am liebsten sofort eingeschläfert. Meinte er hätte mit Sicherheit Schmerzen. Den Eindruck hatte ich nicht. Da war noch so viel Lebensfreude in seinen Augen. Und er hat auch gefressen wie ein Wilder und ist herumgehopst wie immer. Also hat er Schmerzmittel bekommen und eines Morgens als ich aufwachte hatte er keine Koordination mehr über seinen hinteren Körper, konnte nicht mehr laufen. Und da war für mich der Zeitpunkt gekommen. Ich wünsche Dir viel Kraft und genieße noch die restliche Zeit mit ihm.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #6
Hallo und vielen Dank für die Unterstützung, denn eigentlich denke ich auch so lange es ihm gut geht soll man ihm das Leben gönnen. Ich hoffe nur das ich spüre und es auch zulasse wenn es nicht mehr geht. Habe die letzten 2 Tage so viele Tränen vergossen. Ich möchte ihn einfach auch nicht quälen. Vielleicht muss er sich auch nur erstmal an die Blindheit gewöhnen. Er ist ja auch sehr hart im nehmen und trotz allem habe ich das Gehühl er mag sein leben trotz seiner Behinderungen.

Alte Katzen gewöhnen sich sehr schnell an die Blindheit. Hatte selber einen Kater, der mit 18 erblindete und auch Arthrose hatte. Es gab einige Berg- und Talfahrten und auch ich zweifelte immer wieder, ob ich es richtig mache, ihn weiterleben zu lassen.
Opi Tiger zeigte mir dann mit 22 Jahren sehr eindeutig, dass er nicht mehr will.

Ich habe immer gesagt, solange er noch frisst und mich erkennt, solange geht es ihm gut. Er hat sein Revier sehr stark eingeschränkt, das letzte Jahr hatte er eine Art Demenz und pinkelte und kotete dort, wo er gerade lag oder stand. War weniger schön, aber auch das war kein Grund, ihn über die RBB zu schicken.

Zu Ende war es, als er sein Futter verweigerte und mich auch nicht mehr begrüßte. Und seine blinden Augen keinerlei Ausstrahlung mehr hatten.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #7
Heute um 3 Uhr morgens habe ich es nicht mehr ausgehalten. Es ging auf einmal schlagartig. Er drehte sich im Kreis torkelte fiel hin, die Vorderbeine knickten weg und er fiel ins Futter. Er lief wieder los völlig orientierungslos und knickte immer wieder zusammen, zum Schluß brach sein ganzer Körper zusammen. Er konnte den Kopf nicht mehr heben und konnte nicht mehr aufstehen. Ich konnte dieses Leid nicht mehr ansehen und wir erlösten ihn. Seitdem weine ich´, ich vermisse meinen geliebten Kater soo sehr
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #8
oh gott!
ich hatte bisher still mitgelesen.....
das tut mir sehr leid.
liebes kazerl: komme gut im regenbogenland an.........
traurige grüsse
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #9
Ich danke dir sehr herzlich. Fühle mich so schuldig, hätte ich noch etwas versuchen sollen?
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #10
Hallo! Es tut mir sehr leid, dass du deinen Kater gehen lassen musstest. Aber so, wie du das beschrieben hast, war die Entscheidung richtig. Er hat ein stolzes Alter erreicht und ihr hattet eine schöne Zeit miteinander. Du musst dich nicht schuldig fühlen, denn du hast ihm viel erspart. Es wird bestimmt lange dauern, bis die Trauer nachlässt, aber irgendwann kannst du wieder an die schönen Augenblicke mit ihm denken und vielleicht gibst du ja irgendwann einem anderen Fellpopo ein schönes Zuhause.

Fühl dich gedrückt,
Susanne
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #11
Ich hätte niemals gedacht dass ich über das Ende meines langjährigen Begleiters entscheiden muss. Vor allem so plötzlich. Momentan spüre ich nur ein riesengroßes Loch. Vielen Dank für die Anteilnahme
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #12
Hallo meine Liebe.
Es tut mir so unendlich leid, das dein Katerchen es nicht geschafft hat.
Mach dir keine Vorwürfe du konntest ihm nur noch diesen letzen Liebesdienst erweisen. Fühle dich umarmt. Mein tiefstes Mitgefühl hast du.
Lieber kleiner Kater lebe wohl, jetzt hast du keine Schmerzen mehr.
Grüß bitte meine vier Lieblinge von mir.
Traurige Grüße Kathi.
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #13
nein, ich glaube auch nicht, dass du noch etwas hättest tun können.
so wie du das beschrieben hast, war das wohl die einzig richtige entscheidung!
fühl dich umarmt
ich wünsche dir viel kraft, für die nächste zeit!
liebe grüsse
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #14
Hallo buddykissi,

tut mir leid, dass es nun doch so schnell ging... Es ist furchtbar, wenn man darüber entscheiden muß. Man fühlt sich schuldig, obwohl man weiß dass man alles menschenmögliche getan hat...

Fühl Dich umarmt und ganz viel Kraft wünsch ich Dir.

Liebe Grüße
Christine
 
  • Hinterbeine knicken weg Beitrag #15
Liebe Buddykissi,
es tut mir sehr leid, dass dein Kater, der dich so lange begleitet hat,
nicht mehr lebt.

Du hast genau das Richtige getan, du hast, solange du noch Hoffnung hattest,
versucht, ihm zu helfen und immer darauf geachtet, ob er sich nicht quält.

Als du gemerkt hast, dass er am Ende doch so plötzlich abgebaut hat,
hast du ihm geholfen, dass sein Weg über die Regenbogenbrücke
nicht so schwer wird.

Du hast ihn begleitet, so wie der dich zuvor die ganze Zeit auch
begleitet hatte.

Dein Kater ist dir bestimmt dankbar, dass er sich nicht quälen musste.
Er hat gespürt, dass du ihn lieb hast und, dass ihm helfen willst.

Er ist dir weiterhin nah, in deinen Erinnerungen und in deinem Herzen.
 
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