Zur Kastration kann ich leider nix sagen, da ich leider keine Ahnung habe.
Zu ner zweiten Mietze würde ich auch raten. Es sei denn, du bist fast den ganzen Tag zu Hause und beschäftigst dich sehr viel dem Kleinen.
Tja, da er niemanden hat ausser dir, musst du ihm halt das soziale Verhalten beibringen.
Das kratzen und beissen beim spielen KANN vielleicht irgendwann aufhören. Aber ich würde dir raten ihm beizubringen dass es weh tut.
Habe schon oft gehört, dass wenn man die Katze anpustet, es wie ein Fauchen bei ihr rüber kommt.
Also anpusten und AU oder NEIN sagen. Sofort aufhören mit dem spielen (aber die Hand würde ich dabei nicht ruckartig wegziehen ... lach ....).
Bei meinen Beiden funktioniert das mit dem anpusten übrigens nicht so wirklich.
Meine Mietze guckt mich dann zwar kurz mit leicht angelegten Ohren an, hat aber einen unheimlich schelmisch bösartigen Blick dann plötzlich drauf, und macht grad zum Trotz weiter damit mich zu ärgern. ;-)
Aber eines haben sie zumindest gelernt. Wenn ich beim spielen und toben versehentlich meine Hand zu nahe an ihren Pfoten habe, und dann eben eine Kralle in der Hand habe und laut Aua schreie und aufhöre zu spielen, dann gucken sie immer ganz betröppelt und versuchen sich bei mir zu entschuldigen. Das ist immer so herzallerliebst.
Im Allgemeinen würde ich sagen:
Deine Hand sollte nicht als Spielzeug für den Kleinen da sein. Sonst wird er natürlich nicht unterscheiden können wann deine Hand ein Spielzeug ist und wann zum schmusen gedacht.
Und wenn er das nicht rechtzeitig kapiert, hast du auf Dauer weiterhin zerkratze Hände. ;-)
Viel Glück und Spaß noch mit deinem Katerchen.