Vielleicht sollte ich erst einmal aufzählen was ich alles schon versucht habe.
Sie ist seit April letztes Jahr bei uns, im März wurden ihr die Zähne gezogen. Ich habe sie in dem Glauben bekommen, das Zahnfleisch wäre in Ordnung.
So blöd wie ich war bin ich auch nicht sofort zum Tierarzt gegangen. Das hatte ich versprochen, na ja
Nach zehn Tagen etwa bemerkte ich, dass sie um die Nase irgendwie komisch aussieht.
Sofort zum Tierarzt.
An dem Tag bekam sie Zylexis, das Zahnfleisch war knallrot. Das half gar nicht.
Dann gab es AB, 2 x 10 Tage, nichts. Megecat, das sind Hormone, normalerweise soll schon eine Besserung nach ein paar Tagen eintreten, bei meiner Katze leider nicht.
Und immer mal wieder Kortison.
Mit einer Interferon Kur haben wir es dann probiert. 5 Spritzen hat sie bekommen, nichts.
Dann habe ich ihr das Interferon direkt auf das Zahnfleisch getan, nach über einem Monat wurde das dann abgebrochen. Immer noch nicht besser.
Die TÄ meinte dann, ich solle ihr täglich 5 mg Kortison geben bis auf weiteres.
Tolle Idee bei einer schon von Geburt an nierenkranken Katze.
Da sie ja nun austherapiert war, dachte ich so, ich versuche es mal mit Homöopathie und habe eine Haaranalyse (vor lauter Verzweiflung) machen lassen. Sie bekommt jeden Tag 1ml einer Lösung.
Wir waren dann wieder bei der TÄ und sie war wirklich erstaunt, wie gut es jetzt aussieht.
Kortison bekommt sie jetzt jeden 2. Tag 2,5 mg.
Eine Seite ist total abgeheilt, die andere noch etwas rot. Im Moment scheint es allerdings zu stagnieren.
Daher überlege ich schon die ganze Zeit ob sie nicht diese Eigenbluttherapie von Heel bekommen soll.
Ach so, habe noch etwas vergessen. Ich habe 3 Katzen mit insgesamt 2 Zähnen.
Sie können alle gut essen.