Anfang 2009 lag meine Mutter erst 7 Wochen im Krankenhaus und ist dann letztendlich an den Folgen ihrer Erkrankung verstorben. Emma war schon immer eher auf meine Mom fixiert und daher hat sie auch am meisten gelitten. Sie hat noch wochenlang nachts immer im Bett meiner Mutter geschlafen, auf dem getragenen T-Shirt von ihr, das ich ihr dort hingelegt hatte.
Othello und Antonio hat man den Stress nicht so sehr angemerkt, allerdings bekam Othello in den 7 Wochen einen ziemlichen Herpesschub am Auge.
Im August 2009 ist dann mein Freund bei mir eingezogen. Wir haben viel unternommen und ich war nicht mehr soviel Zuhause/für meine Katzen da wie vorher. Trotzdem haben die drei das alles sehr gut verkraftet und es gab keinerlei Probleme. Emma war anfangs recht scheu, aber mittlerweile sind sie und mein zukünftiger Mann ein Herz und eine Seele.
Als die Katzen Ende letzten Jahres aus arbeitstechnischen Gründen jeden Tag (außer am Wochenende) rund 9 Stunden alleine waren, was sie vorher nicht kannten, hat man das auch am ehesten Emma angemerkt. Sie schlief nun plötzlich mit bei uns im Bett, was sie vorher nie gemacht hat. Emma ist hier aber sowieso die sensibelste Katze.
Grundsätzlich denke ich, dass die "Stimmung" der Besitzer bzw. der Personen im Haushalt einen großen Einfluss auf die Katzen hat. Mit meiner Mutter habe ich mich viel gestritten und auch die Katzen waren zu der Zeit sehr aggressiv gegeneinander (blutige Verletzungen, Verkloppen auf dem Klo...). Als ich frisch verliebt (und demnach ziemlich gut drauf) war, verstanden sich plötzlich auch meine Katzen und lebten harmonisch zusammen...