noch eine schwierige Zusammenführung

Diskutiere noch eine schwierige Zusammenführung im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo, ich hab mich noch gar nicht vorgestellt, lese aber häufig hier im Forum. Habe seit Oktober 2010 Abby (EKH, weiblich, jetzt 20 Monate alt)...
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #1
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Mel146

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Hallo,
ich hab mich noch gar nicht vorgestellt, lese aber häufig hier im Forum.
Habe seit Oktober 2010 Abby (EKH, weiblich, jetzt 20 Monate alt), meine erste Katze überhaupt. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir sind richtig gute Freundinnen geworden ;)
Nun ist Abby ganz das Gegenteil von dem, was man von einer 20 Monate alten Katze erwarten würden. Sie kam sehr dick und träge zu uns (meinem Freund und mir), hat kaum gespielt und war einfach zu lieb für eine Katze. Mittlerweile kommt das zurück, leider konnte sie noch nicht abnehmen und guckt oft sehr traurig, weshalb ich mir dachte, es sei eine gute Idee, ihr eine Spielgefährtin zu schenken...
So, und da sind wir bei dem momentanen Problem: Seit einer Woche habe ich Pinky (EKH, weiblich, 10 Monate alt), sehr verspielt und frech ;)
Die ersten 2 Tage hat Pinky sich schon gut eingelebt. Sie hat nicht getrauert, so wie Abby damals und hat sich frech alles genommen, was sie wollte (Abbys Lieblingsplatz usw.). In den 2 Tagen hab ich mir Sorgen um Abby gemacht, die sich ja gar nicht gewehrt hat. Zwar war im Vorbeigehen immer so ein Fauchen von beiden Seiten da, aber sonst ist nichts passiert. Am 3. Tag lagen dann beide auf Abbys Lieblingsplatz (Abby hat sich also getraut, sich dazuzulegen) und Pinky hat ihr das Gesicht geleckt. Damit, dachte ich, wäre das also geschafft. Die Zusammenführung hat geklappt.
Seltsamerweise hat sich das seit diesem Tag total gewandelt. Seit dem ist Abby total aggressiv der Kleinen gegenüber. Die versteckt sich schon, wenn Abby sie nur anguckt. Ich wusste mir nicht anders zu helfen, als die Kleine zu schützen und sie nachts ins Wohnzimmer einzuschließen (größter Raum in unserer Wohnung und der Raum, den sie am besten kennt). So hat sie wenigstens nachts ihre Ruhe.
Klar, muss Abby ihr Revier verteidigen, und klar, ist Pinky ein Eindringling, aber muss das denn sein, dass sie eine schon total eingeschüchterte viel kleinere Katze verfolgt und bedroht?
Mein Freund ist mittlerweile soweit, dass er Abby mit ner Wasserspritze verjagt.
Komischerweise schnüffeln die beiden aber auch aneinander und oft geht es auch gut, dass die beiden zusammen spielen bzw. sich in einem Raum aufhalten. Aber dann bekommt Abby ihre 5 Minuten und Pinky hat Todesangst
Wie soll man damit umgehen? Abby tut mir leid, wenn sie ihrem Instinkt folgend von uns bestraft wird, aber tun wir das nicht, leidet die Kleine….
Noch dazu: Beide sind kastriert und beide habe ich von Leuten übernommen, die sie schweren Herzens abgeben mussten.
Was ratet ihr mir?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #2
machen lassen. einfach machen lassen.

keine wasserspritze, nix. abby ist weiterhin der liebling, wird ein stück weit bevorzugt. ansonsten machen lassen.

solange kein blut fließt, ist alles ok.
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #3
das hab ich schon so oft gelesen. Damit kann ich mich aber nicht anfreunden, und mein Freund erst recht nicht. Wieso kann ich nicht dazwischen gehen, wenn ich sehe, dass die Kleine schon vor Angst brummend unter der Heizung oder Couch liegt und Abby nicht aufhört, sie zu bedrohen? Mein Freund meint, bei einem Hund würde man das ja auch machen... oder?
Abby wird die ganze Zeit bevorzugt, bekommt mehr Streicheleinheiten (die Pinky nur, wenn Abby nicht da ist), darf in unserem Schlafzimmer schlafen, bekommt eher das Essen, wird immer zuerst begrüßt usw.... Das muss sie doch merken, oder?
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #4
Katzen sind keine Hunde und auch ich kann dir nur raten: Lass das die beiden untereinander ausmachen. Das ist ein Entwicklungsprozess und je mehr ihr eingreift, desto mehr gerät das Ganze aus seiner natürlichen Balance.
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #5
servus.....sieh es mal von der seite,denn wenn du nicht da bist,muß es auch ohne dich gehen...:wink:
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #6
Als ich das alles hier las, dachte ich das doch Hund und Katze sehr viel Gemeinsames haben.
Wir hatten eine alte Hundedame und führten sie mit einem Welpen(7 Wo.) zusammen. Egal welches Alter und welche Rasse. Aber Abby ist das Alphatier und Ihr müsst sie dabei unterstützen. Sie ist, um es ganz einfach darzustellen, der Bestimmer von beiden Mietzen. Das ist einfach so. Wenn Ihr versucht mit der Wasserspritze Ruhe unter Beiden reinzubekommen, dann geht das schief.
Abby ist die Rangälteste und wenn sie das bleiben soll in Eurem Haushalt, dann unterstützt sie.
Beide Katzen machen es wirklich unter sich aus. Ihr braucht keine Angst zu haben. Wenn bei Beiden alles geklärt ist, beruhigt sich auch alles wieder.
Ist nicht bei Euch das Ding mit der Wasserspritze nur eine Sache dass der Mensch Ruhe und Frieden hat? Sie fressen sich nicht auf. Lass Beide entscheiden wer hier die älteren Rechte hat.
Abby hat sonst als ältere Katze schlechte Karten.
Noch einmal zurück zukommen auf unsere Hunde, es war alles genauso wie bei Euch. Bitte gibt der älteren Katze die Chance das sie der Bestimmer weiterhin in Euem zu Hause sein darf.
Ihr als Menschen oder auch Oberkatze habt es in der Hand.
Lasst beide allein entscheiden.
LG und noch viel Glück dabei

Entscheidet Euch nicht anders nur weil es manchmal nervt
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #7
Ihr tut beiden keinen Gefallen wenn ihr dazwischen geht und ich glaube mit der Wasserspritze Abby von der Kleinen fernhalten ist das schlimmste was ihr machen könnt!!

Ich hatte hier auch Knurren, Fauchen und Quietschen wie ein abgestochenes Schwein als die Kleine einzog.. (Alles ihrerseits) Der Große hat klar gemacht wer Chef ist und inzwischen ist Ruhe soweit, also nur noch spielerisches Raufen..
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #8
Hallo,

ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen.

Auf keinen Fall dazwischen gehen (so lange kein Blut fließt) sonst dauert die ganze Geschichte ewig oder läuft schief.

Sie putzen sich auch zwischendurch und schlafen nebeneinander - alles in Ordnung.

Selbst einen Baldriantee trinken, Nerven bewahren - eure Anspannung überträgt sich auf die Katzen.

Viel Glück, das wird schon

Grüße fuzzy
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #9
Auch, wenn ich das hier so oft schon gelesen habe, danke ich erstmal für die Antworten.
Mein Freund und ich haben das jetzt befolgt und lassen die beiden. Es fällt schwer, wenn die kleine vor lauter Angst kaum aus ihrem Versteck kommt. Aber ich hoffe, dass das bald ein Ende hat.
Ich werde berichten :)
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #10
nochmal ne Nachfrage:
Ihr meint wirklich, es ist normal und richtig, dass die neue Katze 90 % des Tages unter der Heizung lebt und sobald sie mal rauskommt, von der "Altkatze" wieder verjagt wird? Wie lange soll ich denn da zusehen?
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #11
auch bei Hunden ist es normal das gebrumme herrscht:razz: Ich würde auch die beiden machen lassen, und sie nicht trennen, denn jedes neue "Aufeinander Treffen" ist eine neue Gewöhnung. Ich habe eine Zusammenführung (Januar 2011) hinter mir und das lief nicht so harmonisch wie bei Euch ab :razz:
 
  • noch eine schwierige Zusammenführung Beitrag #12
Stimme da zu,wünsche euch viel Glück,das wird schon
 
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