Hallo, Ihr Lieben!
Ich hatte es ja schon im Mika- und Norfthread angerissen: Ausgerechnet uns, die wir ja keine Katzen mehr haben dürfen, hat eine streunernde Katze ausgesucht.
D.h., Norwin hat sie in unseren Garten mitgebracht, gestern schon zum zweiten Mal. Keine Ahnung, wo sie herkommt und ob sie jemandem gehört (hat). Sie lebt wohl auf dem brachliegenden Bauland hinter unserem Haus - jedenfalls seh ich sie und Norf dort abends immer spielen.
Sie ist eigentlich wunderschön - langes Fell, typisches Persergesicht, recht groß, schneeweiß, hellblaue Augen - aber leider total verwahrlost. Das Fell hängt ihr in faustgroßen Filzbälln vom Körper, dazwischen sieht man die blanke, aufgekratze Haut (handtellergroße Stellen). Sie kam bis auf wenige Zentimeter heran, wollte aber nichts fressen. Gestern war sie das zweite Mal da. Sie kommt halt immer abends, wenn draußen auf der Baustelle Ruhe ist.
Ich würde sie gerne zum TiA bringen, einmal um zu schauen, ob sie registriert ist, und zum anderen, um sie versorgen zu lassen (evtl. kastrieren - weiß ja nicht, was es ist). Aber sie kommt eben immer erst abends, und die Nacht über möchte ich sie nicht bei uns im Schuppen oder meinem Büro draußen einsperren. Ins Haus kann ich sie leider nicht lassen. Ich hoffe nun mal aufs WE, dass ich sie anlocken kann und dann Montag mit ihr zum TIA kann.
Oder was würdet Ihr tun?
Und dann muss sie ja irgendwo hin. Bei uns könnte sie nur bleiben, wenn sie quasi weiter draußen lebt und ich ihr ihr Fressen rausstellen kann. Aber ob das einer Perser so auf Dauer guttut?
Ich frag mich, warum so ein schönes Tier draußen rumstromert...
LG Titza