Wer denkt da schon dran,wenn die eigenen Tiere gesund sind?
Das ist,glaub ich,auch noch nicht so verbreitet,wie die Blutspenden bei Hunden.Zumal es für die meisten Katzen auch ungleich viel mehr Stress ist.
Für Hunde haben wir ,neben unseren eigenen Blutspendebeagles,eine ganze Liste von Leuten,die bereit sind,mit ihren Hunden,für eine kostenlose Blutuntersuchung und einem Obulus in Form von Futter,Impfung oder Wurmkur,regelmäßig zum Spenden zu kommen.Manche sogar am Wochenende oder Spätabends,so dass unsere Hunde nur dann Spenden,wenn ganz schnell Blut gebraucht wird.
Bei den Katzen ist es so,dass wir in der Regel unsere Spenderkater anzapfen.
Manchmal haben die Besitzer der Katze,die das Blut braucht,noch eine zweite Katze,die als Spender in Frage kommt.Oder im Familien- und Bekanntenkreis sind noch Katzen,die zum spenden gebracht werden.
Und wenn das alles nicht geht,gibt es ein paar von uns Mitarbeitern,die ihre Katzen zum spenden zur Verfügung stellen.
Da meine Freigänger sind,kommen die wirklich nur dann in Frage,wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt,weil die ja doch mit manchem in Kontakt kommen,was man auf die Schnelle gar nicht untersuchen kann.Besser Blut von einem Freigänger,als gar keines.
Aber bei Tommy weiß ich jetzt immerhin,das er im Schnelltest auf die Infektionskrankheiten negativ und sein Blut,bis auf etwas erhöhten Harnstoff(kann vorkommen,wenn sie kurz vorher gefresssen haben oder mal bei DF,was ich bei Tommy nie weiß,da er nur draussen geht),auch völlig in Ordnung war.