Sehr lustig für die schadenfrohe Katzenmama, nicht so lsutig für Fukano:
In einem separaten Zimmer der Wohnung leben unsere Ratten und Großsittiche.
Die Katzen dürfen dort in der Regel nicht hinein, Fukano nur unter Aufsicht und wenn die Vögel in der Voliere sind - sicherheitshalber, auch eine so unschuldige Angstkatze ist irgendwo ein Raubtier mit Instinkten.
Von unserem Rattenrudel sind nurnoch zwei ältere Tiere übrig, ein dunkelbraunes Mädel und ein großer, dicker, fast weißer Kastrat.
Die ersten Begegnungen zwischen Fukano und dem weißen Ratz, Askan, verliefen stets so: Fukano sitzt vor dem Käfig, schaut rein. Pure Neugier. Aki liegt in einem der Häuschen "interessiert mich nicht die Bohne *schnarch*". Askan ist interessiert, geht an das Käfiggitter.
Fukano macht riiiiesengroße Augen, schnuppert mit der Nase ganz nah und vorsichtig an Askan ran. Dieser wartet, wartet, wartet ab, springt plötzlich ganz unvermittelt mit der Nase an das Gitter. Fukano: :shock: Nichts wie weg ans andere Ende des Zimmers.
Mama nimmt ihr Baby auf den Arm und trägt es raus in Sicherheit.
Nachdem wir Ratten und Katzen lange hatten, hab ich Fukano auf sein Drängeln auch mal mit rein genommen, als Askan unterwegs war. Zunächst das gleiche Spiel: Schnuppern seitens Fukano, neugieriges Hinlaufen zu dem dicken Ratz, aber immer mit genügend Sicherheitsabstand. Bis Askan ihn bemerkt und auf ihn zuläuft. Fukano bekommt riesen Augen, rennt quer durch das Zimmer, der Ratz hinterher, Fukano immer weiter und Askan weiter hinterher.
Und der Große bleibt schlussendlich hoch auf dem Eckschreibtisch sitzen.
(und die böse Mama steht mittendrin und lacht ihr Baby aus)
Tja, Fukano, das hattest du davon.
Und was hat er daraus gelernt? Richtig. Nichts.