Kater Paul wurde zur Wohnungskatze degradiert

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catmother

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Hallo,
ich habe zwar hier schon einige Tipps dazu gelesen, aber so richtig hat mir alles bisher nicht geholfen. Mein Kater Paul wurde als Freigänger geboren, erlebte wie seine Mutter erschlagen wurde und wurde gerade noch rechtzeitig mit seinen Geschwistern gerettet. Da war er 2 Wochen alt. Ich habe ihn mit 4 Monaten aus dem Tierheim geholt. Anfangs fand er es in der Wohnung
ganz gut, dann wollte er raus. ich fühlte mich zwar nicht wohl dabei, aber er durfte - wir wohnten in einer kleiner Stadt relativ ruhig.
Nun ist er 8 Jahre alt und leider mußte ich ihn letztes Jahr zur Wohnungskatze degradieren. Unser Umzug in die Stadt war eine Katastrophe, Paule mußte ne Zeitlang im Tierheim wohnen, da unsere neue Wohnung 1 Woche vor Einzug nen Wasserschaden hatte. Nach 4 Wochen waren wir dann endlich alle wieder vereint und Paul einfach nur glücklich seine Menschen wieder zu haben. Auch im Winter keine Probleme. Nun macht er jeden Abend stundenlang Theater, kratzt an den Türen, verschwindet über den Balkon zur Nachbarin und mauzt und mauzt. Ich liebe meinen Paule wirklich sehr, aber das nervt nun doch. Ich kann ihn hier nicht rauslassen........
Ich hatte es gut gemeint und ihm nen Kumpel aus dem Tierheim geholt - leider keine gute Idee. Ich bin mittlerweile schon froh, wenn sie sich nciht ständig beißen. immerhin spielen sie auch mal kurz zusammen.
Was kann ich machen damit er mit dem Theater aufhört? Wir wohnen seit knapp 9 Monaten nun hier....
Über Ideen würde ich mich wirklich sehr freuen....Danke!
 
19.06.2011
#1
A

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Gast

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Elladriell

Elladriell

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Hallo,

ich kann Dich gut verstehen, eigentlich willst Du Paule nur beschützen und er macht so ein Theater:wink:
Das Du verzweifelt bist ist ganz klar, aber Dein Paule ist es auch. So lange Zeit durfte er draußen durch die Gegend streifen und nun ist damit Schluß. Er kann das sicher nicht verstehen. Daraus resultiert auch sein Verhalten, wo er doch schon mal Glück gehabt hat.

Wenn Du ihn weiterhin drinnen halten musst ( ich verstehe Dich da voll und ganz- ich hätte auch Angst um meine Schätze), biete ihm das was er draußen hatte zum Teil in der Wohnung an.

Je nach Möglichkeit baue ihm Aussichtsplätze, Pappkartons zum Verstecken, Hartfutter an verschiedenen Ecken versteckt, eine Kiste mit raschelnden Papier, Ästen, Laub usw. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Er muss das Gefühl bekommen:"Wow, hier ist alles Abenteuer".

Eine Möglichkeit wäre noch das Hinausgehen an der Leine, finde ich sehr gewöhnungsbedürftig,zumal es vorher einiges an Training bedarf. Und manche Katzen finden es auch schlichtweg unter ihrer Würde mit dem Menschen auf die "Pirsch" zu gehen.

Ich hoffe irgendetwas von meinen Vorschlägen kannst Du verwenden und ich wünsche Dir viel Erfolg!

Lieben Gruß
Elladriell
 
C

catmother

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.....oh vielen Dank für die lieben Ratschläge.
Ich muß noch dazu sagen, dass Paulchen schon immer sehr eigen und ein totaler Einzelgänger ist. Deswegen funktioniert es ja leider auch nicht so toll mit Katerchen Knut obwohl der wiederum die Nähe sucht. Ich denke am meisten fehlt ihm diese Freiheit und das Jagen. Er ist ein sehr guter Jäger und hat auch mich immer mal wieder mit "lecker" Mäuschen versorgt. Das Schlimme ist eben auch, dass wir nun in einem "richtigen" Mehrfamilienhaus wohnen und ich nun auch Angst habe, dass die Nachbarn sich irgendwann beschweren. Ist eben leider alles nicht so leicht. Ich hätte auch lieber ne Wohnung mit Garten gehabt, aber die waren leider auch hier in Thüringen sehr teuer. Mit Leine wäre vielleicht sogar ne Idee. Da er meist sehr gutmütig ist, könnte es vielleicht funktionieren und ich könnte ihn mit in den Garten nehmen. Dann müßte er zwar noch mal ein Stückchen Auto fahren, aber vielleicht wäre es eine kleine Entschädigung für das Wohnungsdasein. Ich habe ehrlich gesagt bei Paul nie damit gerechnet. Er liegt ja meist irgendwo rum und schläft. Spielen tut er so gut wie gar nicht, nur wenn Knut ihn lang genug nervt, erbarmt er sich dann mal und tobt mal 5 Minuten mit rum. Generell darf er in der Wohnung überall hin und schläft auch bei mir (außer mein Freund ist da), eigentlich geht es ihm recht gut. Aber sieht manchmal schon recht traurig aus.......
tja und Knuddelknut ist traurig, weil Paul kein lieber katzenkumpel ist
 

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