Wie äußert sich Trauer bei Katzen?

Kerstin1964

Kerstin1964

Beiträge
9
Reaktionen
0
Hallo, Ihr Lieben.
Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Vor 2 Wochen mussten wir unseren süßen Max einschläfern lassen. Nun ist der Felix, 17 Jahre,
allein zurück geblieben, nachdem er 10 Jahre lang mit Max zusammen war. Felix hat sich nun total verändert. Er ist so anhänglich wie nie, frisst nur sehr sehr wenig und schreit immer ganz laut. Das Schreien ist richtig nervig. Ich habe schon Angst, dass sich die Nachbarn beschweren. Könnt Ihr mir einen Rat geben? Trauert er um seinen Gefährten? Hilft die Anschaffung einer neuen Katze (was wir sowieso vor hatten)?
 
14.07.2011
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Wie äußert sich Trauer bei Katzen? . Dort wird jeder fündig!
Basije

Basije

Beiträge
15.711
Reaktionen
34
Ich bin überzeugt, dass ein neuer Kumpel hilft. Ich habe auch vor fast drei Jahren mein Katze verloren und mein Kater war alleine. Als er immer komischer wurde bin ich mit ihm zur TÄ. Es wurde alles untersucht,
aber er war gesund. 4 monate später lag mein Liebling tot in meinem Bett. Die TÄ. meinte err ssei vor Trauer gestorben. Hätte ich ihm nur eine neue Katze geholt.

Liebe Grüße Kathi.
 
Raggy-Duo

Raggy-Duo

Beiträge
3.670
Reaktionen
15
Unser Felix hat ein ähnliches Verhalten an den Tag gelegt wie euer.

Wurde appatisch, fraß kaum noch, wurde schmusig aber irgendwie immer am suchen.

Uns war klar das er Gesellschaft braucht. Unser Kater war 13 Jahre alt, einen gleichalten Kumpel, da hatte ich offen gesagt zu viel Angst das mir gleich Zwei in kurzer Zeit versterben.

Also ein Kitten. Ein Kitten? Ne zu munter, zu agil und verspielt. Also gleich zwei Minis.

Die Zusammenführung hat eine ganze Zeit gebraucht, so richtig ruhig ist es erst nach ca. 5 Monaten geworden. Aber Felix ist wieder aufgeblüht. Futter hat wieder geschmeckt, nach kurzer Zeit hatte er sein altes Kampfgewicht wieder.

So richtig getobt oder gespielt hat er mit den Kleinen eigentlich nie, mal etwas mitgemacht. Kuscheln war noch nie sein Ding, aber es waren wieder Katzen vorhanden, er hat beobachtet, das hat für ihn gereicht.
 
Kerstin1964

Kerstin1964

Beiträge
9
Reaktionen
0
Ach, das habe ich mir gedacht. Es ist also tatsächlich seine Art zu trauern. Die beiden waren aber auch richtig dicke Kumpels (Es fällt mir immer noch schwer, über unseren Sternenkater zu schreiben. Ich muss schon wieder weinen.).
Ich würde gern wieder einen Kater aus dem Tierheim ins Haus holen. Bin mir aber noch sehr unschlüssig bezüglich des Alters. Er sollte mindestens 5 oder 6 Jahre alt sein, da das Risiko an FIP zu erkranken ab diesem Alter deutlich sinkt.
 
Black Sun

Black Sun

Beiträge
308
Reaktionen
0
Hi. Haben mit unseren Grossen ähnliche Erfahrungen gemacht nachdem sein Kumpel gestorben ist.
Hat viel geschmußt und geredet. Und er sucht ihn immer noch. Haben uns entschlossen ihn einen neuen Freund zuholen. Ist mittlerweile schon ein paar Wochen bei uns und die 2 vertragen sich immer besser.
LG,
Black Sun
 
L

Lilith666

Beiträge
1.892
Reaktionen
1
als unser Spocky im September letztes Jahr plötzlich an einer Thrombose gestorben war, war unsere MissC (die beiden waren 9 Jahre lang ein Herz und eine Seele) 2 Wochen lang total neben sich. Sie hat zwar etwas gefressen, aber sie sass einfach nur da und hat ins Leere gestarrt und oft ist sie aufgesprungen, in den Flur raus und stand da und hat auf irgendwas geschaut, aber wir konnten nichts sehen. Sie hat ganz eindeutig getrauert.
Wir haben ihn damals mit nach Hause genommen von der Tierklinik und im Garten begraben. Sie hat gesehen, wie wir ihn mit nach Hause brachten. Sie hat ganz genau gewußt, was Sache ist.
 
E

ErBruMiLeMo

Beiträge
67
Reaktionen
0
als unser Spocky im September letztes Jahr plötzlich an einer Thrombose gestorben war, war unsere MissC (die beiden waren 9 Jahre lang ein Herz und eine Seele) 2 Wochen lang total neben sich. Sie hat zwar etwas gefressen, aber sie sass einfach nur da und hat ins Leere gestarrt und oft ist sie aufgesprungen, in den Flur raus und stand da und hat auf irgendwas geschaut, aber wir konnten nichts sehen. Sie hat ganz eindeutig getrauert.
Wir haben ihn damals mit nach Hause genommen von der Tierklinik und im Garten begraben. Sie hat gesehen, wie wir ihn mit nach Hause brachten. Sie hat ganz genau gewußt, was Sache ist.
genauso geht es auch meinem Puhni immoment er und mucki waren 3 Jahre ein dream team, wir mussten vor 1,5 wochen unsern mogi einschläfern lassen.
Bruno hat schon einen kleinen Kumpel, sie verstehen sich sehr gut. nur irgendwie streift er immer ab. und wenn alle schlafen und er wach ist, dann "sieht" man ihm das förmlich an. wie kann ich ihm noch helfen?
ich rede viel mit ihm, kuschel viel mit ihm, beschäftige mich auch alleine mit ihm, vor allem bekommt er sehr viel zuwendung wenn ich sehe er hängt wieder in den seilen. :( das tut meinem Herzchen am meissten weh, weil ich weiss das Mogli eigentlich nicht will das wir traurig sind, sondern uns an die schönen Momente mit ihm erinnern. manchmal wimmert er abends ganz leise im Bett, Mogli hat jede nacht bei uns heia gemacht und nun fehlt er.

ich weiss nicht, was ich noch tun kann für die kleine Fellnase :( hab mal was von homöopathie?gelesen aber habt ihr schon erfahrung gemacht? lg
 
L

Lilith666

Beiträge
1.892
Reaktionen
1
Zuerst einmal mein herzliches Beileid zu Eurem Verlust. Mach`s gut im Regenbogenland kleiner Mogli.
1,5 Wochen sind noch keine Zeit. Bei MissC hat es ca. 3-4 Wochen gedauert. Danach hatte sie andere Sorgen, weil die Vergesellschaftung mit dem neuen Kater, den wir aus dem Tierheim geholt haben, komplett schief lief.

Gesund ist er ja, denke ich, oder?

Vielleicht könnte Zylkene ins Fressen gemischt, ihn etwas beruhigen? Bei MissC hat es gut geholfen und es war appetitanregend und sie hat mehr gefressen.
Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass es ihm bald wieder besser geht.
 
Sahneschnitte

Sahneschnitte

Beiträge
1.737
Reaktionen
5
Dsa vielen Katzen trauern und wie sich das äußert kann man bei www.vierpfotenprofis.de und dann bei Berichte bei Katze lesen. Wir haben es zweimal mitgemacht und unsere Gustav der jeweils der zurück gebliebene war, ist fast mitgestorben. Gustav fraß nicht emhr , trank nicht mehr viel, war in sich gekehrt, sehr anhänglich und auf uns bezogen. Er hat dann schnell einen neuen Kumpel bekommen, die er jeweils auch sehr schnell angenommen hat. Ich möchte jedoch warnen, denn nicht jeder Kater / jede Katze will einen neuen Kumpel annehmen, oft brauchen sie wie Menschen die Zeit abschied zu nehmen udn trauer wie es bei Dir der Fall ist.
Du kennst dein Tier am besten und wenn du dir nicht sicher bist, frage einmal bei www. viepfotenprofis.de und dann Frau Müller sie hat sich auf das verhalten von Katzen spezialisert und kann dir dann vielelicht etwas raten.
Uns hat sie geholfen in der schweren Zeit des Anschiedes.
 
Kerstin1964

Kerstin1964

Beiträge
9
Reaktionen
0
Hallo, Ihr Lieben. Mein letzter Beitrag ist nun schon eine Weile her. Inzwischen, genauer gesagt im August, hat unser Felix einen neuen Kumpel bekommen, da er uns vor Trauer fast verhungert wäre. Die gute Nachricht: Er fraß sofort wieder und hörte auch postwendend mit dem fürchterlichen Geschrei auf. Die weniger gute Nachricht: Harry - unser "Neuer", inzwischen fast 6 Monate alt - ist eine richtige "Raubsau" und das ist unserem alten Felix natürlich viel zu wild. Sind die beiden allein zu Hause, vertragen sie sich bzw. schlafen. Hat Harry seine 5 Minuten - und das kann schon mal eine Stunde dauern - verkrümelt sich der Felix lieber in ein separates Zimmer. Wenn Harry mit ihm schmusen will, zeigt Felix ihm die kalte Schulter. Laut Tierärztin sollte es nach der Kastration (ich darf gar nicht dran denken, das tut mir so Leid für unseren süßen kleinen Harry) besser werden, mit der Wildheit und mit der Freundschaft.
Obwohl der Harry völlig anders aussieht als unser Sternenkater Max, hat er trotzdem sehr viel mit ihm gemeinsam. Manchmal denke ich mir, den hat uns der Max geschickt, weil wir alle so traurig waren.
Das erzähle ich aber nur Euch hier im Forum. Aussehstehende könnten denken, ich hätte einen Klaps.
 
L

Lilith666

Beiträge
1.892
Reaktionen
1
Hallo, Ihr Lieben. Mein letzter Beitrag ist nun schon eine Weile her. Inzwischen, genauer gesagt im August, hat unser Felix einen neuen Kumpel bekommen, da er uns vor Trauer fast verhungert wäre. Die gute Nachricht: Er fraß sofort wieder und hörte auch postwendend mit dem fürchterlichen Geschrei auf. Die weniger gute Nachricht: Harry - unser "Neuer", inzwischen fast 6 Monate alt - ist eine richtige "Raubsau" und das ist unserem alten Felix natürlich viel zu wild. Sind die beiden allein zu Hause, vertragen sie sich bzw. schlafen. Hat Harry seine 5 Minuten - und das kann schon mal eine Stunde dauern - verkrümelt sich der Felix lieber in ein separates Zimmer. Wenn Harry mit ihm schmusen will, zeigt Felix ihm die kalte Schulter. Laut Tierärztin sollte es nach der Kastration (ich darf gar nicht dran denken, das tut mir so Leid für unseren süßen kleinen Harry) besser werden, mit der Wildheit und mit der Freundschaft.
Obwohl der Harry völlig anders aussieht als unser Sternenkater Max, hat er trotzdem sehr viel mit ihm gemeinsam. Manchmal denke ich mir, den hat uns der Max geschickt, weil wir alle so traurig waren.
Das erzähle ich aber nur Euch hier im Forum. Aussehstehende könnten denken, ich hätte einen Klaps.
Du hast sicher keinen Klaps. Ich glaube Dir das sofort. Vielleicht könnte auch Euch Frau Müller hlefen, wie Sahneschnitte schon schrieb. Sie ist eine sehr kompetente Therapeutin und auf Katzen spezialisiert und die Preise finde ich sehr fair. Sie konnte uns leider nicht helfen, aber deswegen heißt das noch lange nicht, dass sie Euch nicht helfen könnte. Wir haben auch einen echt sehr speziellen Fall.
 
E

ErBruMiLeMo

Beiträge
67
Reaktionen
0
Hey, danke erstmal für eure Antworten, leider bin ich erst heute wieder dazu gekommen, hier richtig reinzuschauen. Mit Bruno geht es steil bergauf. seit gestern ist er wieder ganz der alte. Das kleine "arschloch" wie früher. Nur Blödsinn im Kopf, und anstatt dem kleinen zu zeigen was er nicht darf und ihn zu schimpfen wenn er es macht, sitzt der große entweder mit drin in der Palme, und sie zerplücken sie gemeinsam oder er klatsch bei unfug laut applaus. Naja wenn zwei Kasperköppe sich finden. Ich dachte Bruno wird nun durch den kleinen reifer und übernimmt die "große Bruder" bzw. Vaterrolle pustekuchen. :) ... Schau mal da darfst du eigentlich nicht dran, aaaaber weisst du wie lustig sich das anhört wenn muddi schimpft, raschel raschel... :D


Ernie hat auch ein paar eigenarten von Mogli, gerade die heissgeliebten diskusionen in der Küche von Mogli hat er drauf. aber irgendwie haben alle einen Teil von ihm übernommen. Lea hat das schmollen nach art des Cheffes übernommen, Mimi fängt mit den Fusseln erschrecken an. Bruno übernimmt die Rolle im Bett.
 

Schlagworte

trauer bei katzen

,

katze trauert

,

wie trauern katzen

,
trauern katzen
, katzen trauer, Katzen trauern, trauernde katze, trauernde katzen, wie trauert eine katze, trauer katze, katzen trauer forum, katze trauer, katze trauert was tun, kann eine katze trauern, wie äußert sich trauer bei katzen

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen