Ist es "Tierschutz", wenn man wilde Tiere füttert und sie kastriert? Oder ist es "Tierschutz", wenn man sich in ihre Lebensweise nicht einmischt und die Natur mal machen lässt - auch wenn es aus moralischer Menschensicht "grausam" ist?/QUOTE]
Katzen, die entlaufen, ausgesetzt, verlassen worden sind, sehe ich nicht als Wildtiere an.
Da es bei "Streunerkolonien" ohne Einfangaktionen zwecks kastrieren zu immer mehr Nachwuchs kommt, der sich draussen durchs Leben schlagen muss ist das für mich schon sinnvoller Tierschutz. Das betreuen dieser Katzen heißt auch kranke und verletzte einzufangen und sie medizinisch zu versorgen. Domestiezeirten Tieren, die "wild" leben müssen fällt es nicht immer leicht zu überleben.
Und dann gibt es ja auch immer noch die Problematik, dass sie auch von Menschen nicht geduldet werden und gejagt und getötet werden, weil sie als Gefahr für den menschlichen Wohlstand angesehen werden.
In unserer Gruppe werden "wildlebende" Katzen nach allen medizinischen Maßnahmen, die keinen Kontakt zu Menschen möchten wieder dorhin gebracht und mit Futter, Wasser und geschützten Schlafmöglichkeiten versorgt. Erwachsene Katzen, die den Kontakt zu Menschen suchen und Welpen kommen auf Pflegestellen und werden vermittelt.