Hallo Zusammen,
zunächst mal danke für Eure Antworten und Links.
Hier ein Auszug aus einem Bericht von 2002 (da war die Sache in Remscheid schon einmal aktuell) um zu erläutern wie die Herrschaften wohl vorgehen:
Die Tierfänger fahren in Seitenstrassen, stellen diese Eimer in der Nähe von Wohnungstüren auf und behaupten, diese Eimer in der folgenden Nacht bis zum nächsten Morgen wieder einzusammeln. In Wirklichkeit fahren die in der Nacht in die Seitenstrassen, setzen sich in das Wageninnere des Lieferwagens, schrauben von innen eine Platte aus dem Wagenboden heraus und stellen unter die Wagenmitte ein extremes Lockmittel, insbesondere für Katzen und Kater. Mit Sexuallockstoffen speziell für Katzen werden die Tiere, die nachts frei herumlaufen, hunderte von Metern weit rasend vor Sucht gemacht, die Tiere laufen zu dem Lieferwagen, unter den Boden, kommen in den Bereich der Öffnung in diesem Lieferwagen und die Besatzung spritzt den Tieren ein Nervenspray direkt in die Augen, was die Tiere sofort betäubt und zumindest zeitweise blind macht.
Die Tiere sind absolut wehrlos gegen diese Schweinerei und werden dann im Inneren des Wagens in die vermeintlichen Kleidercontainer gesteckt, an Labore verkauft oder das Fell nach Tötung verkauft.
Da wir uns 2002 schon damit beschäftigt haben sind wir jetzt sofort darauf aufmerksam geworden und haben gehandelt.
Die Kleidersammlungen sind verboten laut Gesetz in Rheinland-Pfalz wegen unseriöser Machenschaften der Firmen. Natürlich können die nicht offiziell sagen, wegen Tierfängerei, da bisher nichts bewiesen ist. Seltsam ist nur, dass immer wieder in den Wohnrandgebieten in denen die Tonnen oder auch Körbe aufgestellt werden Nachts Katzen verschwinden.
Es geht hier nicht um Bauernhofkatzen sondern um Freiläufer, die einen Menschen zu Hause haben, der sie liebt und fast wahnsinnig wird wenn der Liebling nicht mehr nach Hause kommt. Im Übrigen finde ich persönlich auch, dass es auf den Bauernhöfen zu viele Katzen gibt, um die sich niemand kümmert, nicht desto trotz müssen auch die geschützt werden und sollten nicht irgentwelchen Idioten in die Hände fallen, die ihnen das Fell über die Ohren ziehen.
Egal welchen Hintergrund es für die Tonnen gibt, ich bin davon überzeugt, dass an den ganzen Berichten im Netz zumindest ein Fünkchen Wahrheit dran ist und alle Katzen-/Tierfreunde die Augen aufhalten sollten. Schade finde ich, dass die Lokalmedien sich anscheinend gar nicht dafür interessierren. Habe Mails an RSG, RGA und WDR geschickt, mit der Bitte um ene Warnung, bis jetzt kam noch nicht einmal eine Antwortmail.
Ich hoffe, wir haben mit unserer Einsammelaktion die Herrschaften ein wenig verschreckt. Sicher ist, dass die Nachbarschaft sensibilisiert ist und die Augen aufhält.
LG Pupsefloh