also, ich habe zwar schon einen thread hier, aber ich hätte jetzt doch gerne nochmal ein paar meinungen.
habe meiner nala (4, kastriert, wohnungskatze) vor 4 monaten die luzi dazugeholt (ca. 3, kastriert, wohnungskatze). es startete damit, dass die nala schreckliche angst hatte, sich nur versteckte (war nicht an andere katzen gewöhnt, und ich habe sie schon mit ca. 10 wochen gerettet), sie war halt nicht sozialisiert.
die luzi hat sie immer verfolgt, ließ sie keinen schritt machen, ging auf sie los (es floss aber nie blut).
irgendwann - warum auch immer - war die situation dann genau andersherum. nala verfolgte luzi, ließ sie keinen schritt machen und ging ständig auf sie los. luzi traute sich daraufhin überhaupt nicht mehr auf kaklo, machte in die dusche. jetzt geht sie nur aufs klo, wenn ich dabei bin und "aufpasse".
sie hat angst vor nala, geht geduckt,traut sich nicht an ihr vorbei und wenn doch, geht nala auf sie los. das passiert mindestens 10 mal täglich, bzw. immer, wenn eine solche Situation vorkommt. die meiste zeit sitzt luzi irgendwo erhöht und knurrt, sobald sie nala sieht.
das fressen klappt nebeneinander. auf dem sofa liegen sie, wenn ich dabei bin, mit nem meter abstand.
gerade, als die luzi zu mir aufs sofa flüchten wollte, kam die nala von hinten hinterher und sprang der luzi auf den rücken, so dass diese schrie, fauchte und knurrte.
ich würde die luzi gerne behalten, hab mich auch eigentlich damit abgefunden, dass sie keine besten freunde werden, hab zylkene, feliway ausprobiert. es hat alles nichts gebracht. ich mag gar nicht darüber nachdenken, aber kann ich das der luzi so lange zumuten? ich habe das gefühl, es wird schlimmer, als besser. sind die fronten schon so verhärtet, dass sie in diesen verhaltensmustern verbleiben könnten? ich bin mit meinem latein am ende... hat noch irgendjemand eine idee oder eine meinung dazu? ich wäre sehr dankbar!!!