Neuankömmling macht unsere Lilly nieder Teil II

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minijackie

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Hallo allerseits,


ich bin soooo traurig.:cry:

Vor ein paar Tagen habe ich ja schon berichtet. Siehe Thema (Hilfe! Dringend! Neuankömmling macht unsere Lilly nieder).


Nun haben wir noch mal versucht von vorne an zu fangen, leider ohne Erfolg. Feliway ist auch in der Steckdose, die Tierpsychologin hat sich auch telefonisch gemeldet und meinte wenn Lilly nicht aufhört zu
pinkeln geht gar nichts. Sie meint sie könnte noch ein Trauma von früher haben, als ihre kleine Freundin gestorben ist und keine andere Katze neben sich akzeptiert.

Meine beiden Töchter sind nur am weinen und wollen Minka nicht zurück ins Tierheim bringen.
Auch mir blutet das Herz, ich darf gar nicht daran denken.

Die Tiere sind seitdem ich das letzte Mal geschrieben habe immer in seperaten Zimmern. Die Tür habe ich nach ein paar Tagen einen Spalt mal wieder geöffnet, aber Lilly faucht sofort und haut sofort ab. Und den Versuch starten sie zusammen zu lassen traue ich mich schon gar nicht mehr, wobei es wirklich so aussieht, als wolle Minka nur spielen und weil Lilly faucht fühlt sie sich bedroht und greift an. Was soll ich nur machen????????????

Ich will sie nicht hergeben und schon gar nicht zurück ins Tierheim. Für wie aussichtsvoll oder aussichtslos haltet ihr das Ganze???

LG
Nicole
 
16.09.2011
#1
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Jodas Tante

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Niemand kann dir sagen, wie lange es dauert. Ich kenne Fälle, die haben ein halbes Jahr zu kämpfen gehabt, bis sie sich zusammengerauft haben. Manchmal klappt es auch nie - wenn die Katzen sich nicht riechen können.
Aber ich habt die beiden doch erst 2 Wochen, oder?
Frisst Lilly wieder?
Du solltest sie auf keinen Fall ständig getrennt halten - jede neue Begegnung bedeutet einen neuen Start, quasi ein Reset zum Tag der Ankunft. Dann klappt das nie!
 
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minijackie

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Es sind nun 3 Wochen, aber Lilly fängt ja sofort an zu pinkeln, wenn Minka auf sie los geht und wie gesagt, wenn ich die Tür einen kleinen Spalt öffne läuft sie fauchend weg. Und ich kann sie in der Woche nicht stundenlang sich selbst überlassen.

Lilly frist nur wenn sie im Zimmer alleine ist und die Tür geschlossen ist.

LG
Nicole
 
Jodas Tante

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Gut, fürs Fressen versteh ich. Aber die beiden haben ja gar keine Chance, sich überhaupt aneinander zu gewöhnen, wenn du sie nur getrennt hältst. So, jetzt schnapp dir mal ein Handtuch und rubbel die eine damit ab. Damit gehst du zur anderen und rubbelst wieder. Und umgekehrt. Bis die Damen gleich riechen. Usw. Aber so wird das nie was. Auf in den Kampf!
(Natürlich solltest du sie getrennt fressen, getrennt ihre Geschäfte verrichten lassen und vielleicht - wenn du denkst, es wird blutig, sie auch nicht alleine und zusammenlassen, wobei hier eine Trennung immer so eine Sache ist...)
 
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minijackie

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Ich höre und lese hier im Forum immer wieder ( und auch die Psychologin sagt...), die Lilly hat panische Angst und leidet. Sie guckt sich auch immer änstlich um, wenn sier nur die kleinsten Geräusche hört.

Bsp.: Minka ist im Wohnzimmer hinter einere Tür, die Tür hat einen milchige, sehr undurchsichtige Scheibe.
Lilly geht an die Tür weil sie in das Zimmer möchte und Minka taucht dahinter auf. Sofort faucht sie haut ab un verkriecht sich total.


Ich weiß einfach nicht mehr:-?
 
LsaOne

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Man hat immer die Wahl...aufgeben oder weiter machen. Aber nur du kannst das auch entscheiden.

Wenn du zu dem Schluss gelangst es geht nicht mehr such doch für Minka ein schönes zu Hause wo sie glücklich sein kann.
 
Jodas Tante

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Also: Entweder du versuchst es mit der Zusammenführung, dann musst du aber auch mit allen Konsequenzen endlich anfangen, oder du sagst nein.
Das Fauchen, das Verstecken, sogar das Pinkeln sind mitunter leider Teil einer Zusammenführung, vor allem, wenn die Katzen füreinander nur Gespenster sind (sie riechen sich, sie hören sich immer, aber sie sehen sich kaum - das ist mehr Stress als die direkte Konfrontation).
Wenn du sagst: Ich traue mich nicht, traue das meiner Katze nicht zu - dann wirst du Minka abgeben müssen, was mir für die Kleine etwas weh tut (aber immer noch besser, als ein Leben lang mit jemandem zusammenleben zu müssen, den man nicht leiden kann).

Aber das, was du gerade machst, ist sorry absolut nicht sinnvoll.
 
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minijackie

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Hallo allerseits,

sieht hier echt nicht gut aus. Der Tierarzt hat uns geraten sie doch wieder ins Heim zu bringen, da unsere Lilly wohl doch ein Einzelgänger ist. (sie pinkelt, bei jedem Kontakt mit Minka, haut immer noch ab ect.)

Morgen soll es zurück gehen. Ich kann das nicht und bin tot traurig.

Der Arzt meinte sie wäre schnell weiter vermittelbar, weil sie so ein tolles Wesen hat.( Es ist derArzt der auch für das Tierheim arbeitet)

Nun meine allerletzte Frage, soll ich sie zurück bringen, oder soll ich sie lieber zur Arche bringen, die sich um einen Pflegeplatz bemühen.

Bitte antwortet schnell.

LG sendet euch eine wirklich traurige

Nicole
 
Pistentiger

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Stell sie doch mal hier ein, vielleicht findet sich schnell ein Übernehmer.
 
Jodas Tante

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Hallo,
bitte sprich vorher mit dem Tierheim. Bei mir ist es so, dass ich die Katze nicht einfach weitergeben kann, sondern das Einverständnis des Tierheims hierzu vorliegen muss.
 
F

fuzzy

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Vielleicht magst du es ja noch so probieren:



Hallo,

ich habe seit 2 Wochen ein ähnliches Problem.

Mein super harmonisches Katzenpaar (seit 3 Jahren) hat sich nach einer Schreckreaktion meiner Katze auch geprügelt, wie die Kesselflicker.

Ich kannte 3 Jahre lang kein Knurren und kein Fauchen.

Nach dieser Reaktion (Mini lief vor lauter Schreck hysterisch kreischend durch die Wohnung und Roger ging von da an nur noch auf sie drauf!!) So schlimm, dass auch Mini vor Angst pinkelte.

Meine Maßnahmen:

1. Trennung
Ich packte ein Katzenklo + Fressnäpfe usw ins Schlafzimmer und Türe zu - damit Ruhe einkehrt.

2. Ich bestellte mir ein Trenngitter http://www.fressnapf.de/suchen/shop/911769

3. Ich kaufte: Wasserpistolen, Catitude Stecker und Spray, Rescue Tropfen(3 x tägl. 4 Tropfen ins Fell am Hinterkopf streicheln)

4. Jede Katze war abwechselnd im Schlafzimmer oder im Rest der Wohnung. Zusammen nur unter Aufsicht.
Sobald einer brummte, gab es eine Ladung aus der Wasserpistole.
Prügeleien wurden nicht zugelassen - Achtung!!! Nie mit den Händen dazwischen gehen, sonst siehst du aus, wie durch einen Fleischwolf gedreht!! Wasserflasche, Decken zum Trennen benutzen.

5. War ich froh, als das Trenngitter da war. Nun konnten sie sich sehen, aber nicht aufeinander los gehen.
Es gab Leckerchen am Gitter, wer knurrte - Wasserspritzer!!

6. Immer wieder zusammenlassen, aber Starren oder Knurren sofort unterbinden. Du kannst einfach zwischen beiden durchlaufen oder singen und tanzen oder mit Gegenständen klappern. Ablenkung mir der Spielangel usw.

7. Da Roger sich so in dieses Verhalten reingesteigert hat und Mini solche Angst hatte, bekam er vom Ta ein Beruhigungsmittel in einer ganz geringen Dosis. Er sollte sich nur beruhigen und nicht betüdelt sein.
Gleichzeitig bekamen/bekommen beide Ignatia Comp. (mit einer Thp abgesprochen). Roger bekam das Beruhigungsmittel 4 Tage lang. Das reichte bei uns aus, um einen "Break" zu bekommen.

Er wurde für Mini wieder harmlos, und da sie keine Angst mehr vor ihm zeigte, hat er sie auch nicht mehr angegriffen!!

Seit gestern haben wir hier wieder einen relativ normalen Zustand, froi, froi!!
Es waren 14 Tage harte Arbeit und ich habe viele Tipps von einer erfahrenen "Katzenflüsterin" bekommen

Vielleicht hilft dir meine Erfahrung ja weiter - die Daumen sind gedrückt!!
 
Gladys

Gladys

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Richtig, das ist bei mir genauso. Du müsstest doch einen Schutzvertrag haben, da steht das dann bestimmt auch drin... Schau mal nach, bevor du selbst Versuche startest sie weiterzuvermitteln :)
 

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