• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Schwer kranker Kater...

Ellen1978

Ellen1978

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Hallo Ihr alle,

ich habe mal eine Frage zu einem meiner Kater (Charly), der bei meinen Eltern wohnt. Vor ungefähr zwei Jahren fing die ganze Geschichte an. Da fraß er plötzlich nichts mehr, schlief nur noch und als ich mir mal seinen Mund näher anschaute, war dort alles tief rot entzündet und es stank wirklich bestialisch dort. Ich bin also gleich mit ihm zum Tierarzt, aber der konnte nur eine ungenaue Diagnose stellen: Entweder es handelt sich um Katzenaids (FIP) oder um eine Rachensäuche. Er
meinte, egal was es ist, es ist nicht heilbar und kann nur mit Medikamenten behandelt werden. Seitdem bekommt er zusätzlich zweimal wöchentlich eine Tablette (Alopectyl), aber trotzdem geht es ihm die ganze Zeit nicht wirklich gut und alle paar Monate so schlecht, dass ich zum TA muß, damit er eine Spritze bekommt. Außerdem muß ich dazu sagen, dass Charly zusätzlich durch die Medikamente auch extrem dick geworden ist und kaum noch gehen kann.
Als ich dann das vorletzte Mal beim TA war, ging es ihm wieder so schlecht, dass ich gesagt habe, dass er eingeschläfert werden soll. Ich konnte mir das nicht mehr mitansehen. Aber das wollte der TA nicht. Er meinte, es würde ihm noch gut genug gehen. Also habe ich ihn natürlich wieder mitgenommen, aber trotzdem ist mir da nicht wohl bei gewesen. Schließlich sehe ich doch, wie sehr (zumindest meiner Meinung nach) er leidet.
Am Montag mußte ich dann wieder mit ihm zum TA. Diesmal meinte er, wenn die Abstände zwischen den Spritzen geringer werden, dann besteht entweder die Möglichkeit ihn einzuschläfern oder ihm alle Zähne zu ziehen, das Zahnfleisch mit Cortison zu behandeln und dann soll das wohl wesentlich besser werden. Aber ich weiß ja nicht. Ich habe echt keine Ahnung, was ich da machen soll. Er tut mir so leid!!!!!!!! Und ich weiß auch nicht, was ich davon halten soll, ihm alle Zähne ziehen zu lassen. Ich stelle mir das für eine Katze ziemlich schlimm vor.
Kennt Ihr da vielleicht ähnliche Fälle? Oder habt Ihr einen Rat?

Vielen Dank schon mal.

Ellen
 
23.11.2004
#1
A

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Gast

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Aiur

Aiur

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Hmm...
wie wäre es wenn du dir nochmal eine zweite Meinung von einem anderen TA einholst?

Wenn er, wie du meisnt, wirklich nur durch die Meidkamente so schlecht im Befinden ist, ist es doch möglich das es andere gibt, ohne diese.

Einfach so aufgeben würde ich ihn nicht und auf keinen Fall einem einzigen Ta vertrauen...
 
Trollhexe

Trollhexe

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Hallo,

auch ich würde dir zu nächst raten den Tierarzt zu wechseln. So wie du geschrieben hast war dieser sich ja auch nicht 100% im Klaren was der Kater nun hat.

Bitte geh mal zu einem anderen TA und hole dir eine 2. Meinung ein ...

Schönen Gruß
Trollhexe
 
Aiur

Aiur

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Zumal FIP etwas völlig anderes als Katzenaids ist (FIV)

FIV hätte man identifizieren können, per Blutuntersuchung, FIP leider erst ganz klar nach dem Tod des Tieres.

Wenn es aber schon Jahre damit lebt, würd eich eher nicht auf FIP tippen...

Schon vielleicht auf FIV, aber dann stelle ich wie gesagt die Frage, wieso hat der Arzt nicht darauf untersucht sonder es "einfach angenommen"?
 
R

Rosenquarz

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Kannst du den armen Kerl nicht mal in einer Tierklinik untersuchen lassen? Andre Frage, wie alt ist denn das Katerchen?Ich weiß wirklich nicht ob man dem Tier einen Bärendienst erweist wenn man ihm alle Zähne ziehen läßt. Ist er ein Freigänger so ist er deutlich im Nachteil
meine Meinung
 
Ellen1978

Ellen1978

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Guten Morgen,

vielen Dank für Eure ganzen Antworten!!
Also zuerst: Ich meinte nicht FIP, ich meinte FIV. Habe ich mich verschrieben.

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich zwischenzeitlich schon einmal den Arzt gewechselt hatte, weil mir das ganze eigenartig vorkam, und dieser hat dann auch eine Blutuntersuchung gemacht und somit das FIV ausschließen konnte und er hat ihn auch einmal gründlich durchgecheckt. Das ganze ist seiner Meinung nach eine Viruserkrankung, eben diese Rachensäuche, wofür es keine Heilung gibt und er hätte genauso behandelt wie mein alter Arzt auch. Also bin ich auch wieder zu diesem zurück, denn ihn kenne ihn schon fast mein ganzes Leben lang und war immer zufrieden. In dieser Praxis ist seit kurzer Zeit auch ein dritter Arzt (ist eine Gemeinschaftspraxis) neu dazu gekommen, bei dem war ich dann am Montag und auch dieser sagte das gleiche... Außerdem habe ich eine Bekannte, die auch eine Katze mit diesen Symptomen hat und deren Tierärztin behandelt genauso mit denselben Medikamenten. Sollte ich trotzdem noch eine neue Meinung einholen? Was würdet Ihr machen?

@Rosenquarz: Ich kann leider nicht sagen wie alt Charly ist, denn er ist mir damals zugelaufen. Aber da ich ihn schon über sieben Jahre habe, wird er auch nicht mehr der Jüngste sein. Und ja, er ist Freigänger. Seit er aber so krank ist, hält er sich die meiste Zeit drinnen auf.

Viele Grüße

Ellen
 
R

Rosenquarz

Gast
.hm, ja, kann schon sein das er sich drinnen weit sicherer fühlt als in der freien Natur.
Nun wenn alle Tierärzte das selbe meinen, kann man wohl nichts machen.
Meine Katze leidet ja auch chronisch, zwar nicht an der Rachenseuche, aber an Katzenschnupfen. Wenn sich das mal am Knochen niederschlägt und ihr Schmerzen macht weiß ich was ich tue, auch wenns für mich eine bittere Pille ist.
Vielleicht kann man auf homeöpatischem Wege noch was machen. Ich teste grad kolloidales Silber. Die flüssigkeit ist geschmacklos und wird eigentlich gut toleriert.
Bei Menschen wird bei chronischen Schleimhautgeschichten (Mund und Nase) Luffa eingesetzt vom Heilpraktiker.
Es gibt auch Heilpraktiker für Tiere - Kosten hat man so oder so...
ich schau mal jetzt im Internet was es so an fakten zur Rachenseuche gibt.
 
Aiur

Aiur

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Wenn ich mich nicht völlig verlesen habe, ist Rachenseuche eine "abart" des Katzenschnupfens... Und der kann ja auch chronisch werden...

Wo anders steht es wäre das gleiche wie Maul und Klauenseuche beim Schwein... Und für die gibt es ja tatsächlich keine wirklich wirksame Therapie :/...

Aber vielleicht kann man die Symptome denn auch auf gleichem Wege lindern bzw. in die richtige Richtung lenken?
 
R

Rosenquarz

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Also ich habe jetzt soweit es mir die Zeit erlaubte, ein kleine Recherche im Internet gemacht und bin über einen Bericht gestolpert, das Cortison
die Entzündung stoppt und den Appetit wieder ankurbelt.

Die Erscheinungen der Rachenseuche können dem Katzenschnupfen sehr ähneln, ist aber eine eigne Erkrankung (andre Auslöser).

Heilung gibt es wohl keine. Leider :(
Ich suche aber weiter!
Armer Kerl...
 
Ellen1978

Ellen1978

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Hallo Ihrs,

ja, dass es keine Heilung bei dieser Krankheit gibt, meinten die TÄ auch. Man kann nur durch Medikamente die Symptome lindern. Das eigenartige ist, dass die Tabletten, die Charly bekommt, (Alopectyl) eigentlich überhaupt nichts mit dieser Krankheit zu tun haben. Man hat nur durch Zufall herausgefunden, dass diese helfen. Eigentlich ist das wohl ein Mittel, das gegen Scheinschwangerschaft bei Tieren eingesetzt wird und ist ein Hormon-Präparat. Das ist auch der größte Grund, warum Charly so dick geworden ist. Ist schon irgendwie sehr eigenartig! Und leider ist es wohl bisher das einzigste Mittel, was zur Zeit verfügbar ist.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und danke für die Recherchen!!

Ellen
 

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