• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Suche dringend Hilfe und Unterstützung

S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
Hallo und Guten Abend an alle die dies lesen.
Ich brauche dringend Hilfe und Unterstützung.
Es geht um unseren Ernie. Ernie ist gute 13 Jahre alt (Perser) und er hat einen Tumor im Mund. Dieser ist unglaublich schnell gewachsen und es scheint so, dass er nichts mehr allein
fressen kann. Ich füttere ihn, mit allem was mir möglich erscheint. Heute z. B. hat er nur 3 ausgepellte Fischstäbchen gefressen, aber immerhin.
Es ist auch so, dass er sich nicht verkriecht und in Ruhe gelassen werden will. Er ist immer dort wo ich bin und er schläft auch richtig gut und ruhig und entspannt.
Bevor ich hier weiterschreibe und mein ganzer Text wie die letzten 3 Male verschwunden ist, bitte ich um Eure Hilfe, was ich tun soll.
Am Montag hatte ich schon fuer Dienstag den TA bestellt und auch ANUBIS, aber das habe ich Dienstag früh wieder abgesagt, weil er wieder etwas gefuttert hat.
Was soll ich tun? Hat jemand eine Rat?
Ernie ist für mich mein Baby!
Vor 5 Jahren haben wir seinen Bruder Bert verloren. Er hatte einen schweren Herzfehler, der leider zu spät erkannt wurde.
Bitte helft mir.
Danke
Conny
 
21.10.2011
#1
A

Anzeige

Gast

Schau mal hier: Suche dringend Hilfe und Unterstützung . Dort wird jeder fündig!
kaba

kaba

Beiträge
2.764
Reaktionen
5
Hallo Conny!

Du mußt mit ihm zum Tierarzt. Am besten morgen sofort. Auch wenn er frißt. Aber der Tumor muss behandelt werden. Es heißt ja nicht sofort, dass er bösärtig ist. Aber warte nicht. Schnapp ihn dir und ab zum Arzt. Von allein wird es sicher nicht besser werden.
Positiv ist ja schon mal dass er etwas frißt. Damit er seine Kraft behält. Also, faß dir morgen ein Herz und geh zum Tierarzt. Bitte. Bei Bert wurde es ja auch zu spät erkannt.
Es wäre doch schlimm, wenn man ihm helfen kann und der Arzt sagt dir irgendwann, dass du zu spät gekommen bist.
Wann hast du es denn das erste Mal festgestellt?

LG

Kaba
 
S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
Liebe Kaba,
ich danke Dir für Deine schnelle Antwort.
Ich hab ja geschrieben, dass ich meine Bitte um Hilfe schon 3 mal formuliert habe und die immer wieder verschwunden ist (wahrscheinlich war ich zu doof zum absenden ??), deshalb hab ich nur kurz geschrieben was mit Ernie ist.
Also von vorne:
Ernie war schon immer ein ziemlich schlechter Esser und im März wurde es schlimmer, da hat er nur noch ganz wenig zu sich genommen. Nun ist es ja so, dass man als Tierhalter (also ich gebe es zu) nun nicht ständig die Zähne von Katzi kontrolliert, also bin ich gleich zu unserem TA und da bin ich bald vom Hocker gefallen. Ernie hatte um den linken Fangzahn herum wie eine Wucherung (so wie "faules Fleisch"). Der TA meinte dann das mit muss rausoperiert werden. Klar. Ich habe darauf bestanden das Gewebe einzuschicken, weil ich wissen wollte was das ist. Nun, nach der OP, die auch gut verlaufen ist, stand im Befund, dass dies ein entzündliches, aber nicht bösartiges Gewebe war und man alles entfernt hatte (soweit möglich). Ich habe selbst den Fangzahn gesehen, der sah total in Ordnung aus und auch die Wurzel war sauber und ok.
Ich war dann regelmässig zur Kontrolle beim TA und alles war ok.
Im Juli dann ist unser TA in Urlaub gegangen und auch da war ich davor noch bei ihm und auch, nachdem er aus dem Urlaub wiederkam (Ende Juli); als wir dann in Urlaub gefahren sind. Ich muss dazu sagen, dass wir den Ernie mit in den Urlaub genommen haben (Ferienhaus an der Ostsee, das er auch schon vom letzten Jahr kannte).
Im Urlaub war auch alles einigermassen ok. ER hat (relativ) gut gefuttert und war sonst auch ganz munter.
Als wir Ende August wiederkamen ging es richtig los. Quasi auf Schlag wollte er so gut wie nix mehr fressen. Ich bin wieder zum TA und er hat sich das Mäulchen angeguckt. Also ich muß Dir sagen ich war völlig fertig. Da hatte sich ein riesiger Tumor gebildet.
Es ist inzwischen so, dass dieser blöde Tumor sich über fast die Hälfte seines linken Gaumens ausgebreitet hat und auch schon links oben quais "rausguckt". Auch die zunge hat inzwischen nicht mehr richtig Platz fuer dort, wo sie eigendlich hin soll.
Unser TA meinte das man das nicht operieren kann (was mir auch logisch erscheint, aber ich wollte eine 2. Meinung haben). Also haben wir einen Termin bei einem Spezi gemacht und auch der meinte, das "Könnte" man zwar operieren, aber:
1. müsste Ernie zur CT (Computertumografie), um zu gucken wie weit der Tumor ist
2. müsste geguckt werden, ob man das bösartige Gewebe wegnehmen kann (also im Prinzip nur dem Gaumen angleichen kann) (bösartig war das ganze inzwischen)
dann aber widerum ergibt sich ein neues Problem, weil das ja dann eine riesige Wunde wäre, die im Mund (durch Bakterien usw.) nicht zuheilen würde); falls aber doch
3. müßte er zu Bestrahlungen (falls sich der Tumor bestahlen lässt) und
4. wäre nicht absehbar, ob diese ganzen Aktionen überhaupt etwas bringen würden; weder für Ernie noch für uns.
Alles in allem: der Spezie meinte, er würde das nicht machen wenn es sein Tier wäre und natürlich machen wir das auch nicht. Denn ERnie ist gute 13 Jahre alt und diese ganzen Strapazen will ich ihm auf gar keinen Fall zumuten, weil es ja dann auch jedes mal heissen würde: Narkose!

So, das war die Vorgeschichte. Entschuldige, es hat lange gedauert.
Jetzt ist es so, dass Ernie fast nix mehr fressen will, wenigstens nicht alleine. Die Zunge, bzw. der Tumor stört im Mund. Diese 3 ausgepellten Fischstäbchen waren heute wirklich alles.
Ich bin so verzweifelt und weiss einfach nicht was ich tun soll. Soll ich ihn erlösen???

Ich glaube eigendlich nicht, dass er grosse Schmerzen hat (bekommt auch Metacam (?)) von uns und er schläft ganz ruhig und entspannt und er verkriecht sich auch nicht.
Trotzdem, es ist eine Qual für mich ihn auch anzusehen. Der Tumor geht jetzt auch schon auf die Nase über (linkes Nasenloch verstopft) und ich mach das immer sauber (davon ist er aber auch nicht begeistert). Ausserdem fängt auch das linke Auge an zu tränen; ich vermute dass der Turmor weiterwandert; auf Nase und Auge.
Aber ich scheue mich einfach diese Entscheidung zu treffen.
Letzten Mo war ich so weit und habe den TA angerufen (dass er abends zu uns kommt) und auch ANUBIS (Bestattungsunternehmen), dass sie ERnie abholen. Aber dann Die früh hat er wieder losgemampft und ich habe alles wieder abgesagt.
Ich weiss einfach nicht was ich tun soll Bin ich egoistisch?? Ich kann mich einfach nicht von ihm trennen; ich liebe ihn so sehr; er ist mein absolutes ein und alles; da wo ich bin ist er auch. Aber ich weiss natürlich auch dass ich mich irgendwann von ihm trennen muss, aber ist es falsch sich einen Strohhalm zu klammern? Ich weiss wirklich nicht. Mich macht das total fertig.
Was sagst Du dazu?
Danke im voraus
Lieben Gruss
Conny
 
JuL

JuL

Beiträge
4.804
Reaktionen
7
Liebe Conny,

das tut mir wirklich sehr leid :-( Fühl dich in dieser schweren Zeit mal ganz lieb gedrückt. Ich wünsche dir & Ernie alle Kraft der Welt.

Ich kann dir leider nicht sagen, wann der richtige Zeitpunkt ist, Ernie zu erlösen. Was sagt denn der TA dazu? Vielleicht sprichst du ihn morgen nochmal gezielt darauf an?

Traurige Grüße,

Julia
 
Lady of Camster

Lady of Camster

Beiträge
7.030
Reaktionen
264
Ich kann dich so gut verstehen, weil ich was ähnliches Anfang des Jahres durchmachen musste.
Dieses hin und her, wenn das Tier dann doch wieder frisst und munter ist, und am nächsten Tag sieht alles wieder anders aus. Es ist grausam, da eine Entscheidung zu treffen.
Meine Katze lag damals nur noch apatisch da. Aber als ich den schweren Weg wählte sie ein letzes mal operieren zu lassen, wussten wir beide wohl schon, dass es ein Abschied sein wird. Sie war morgens plötzlich wieder fit und wehrte sich mit allen Tatzen gegen die Transportbox.
Sie hat trotzdem liebevoll von mir Abschied genommen, weil sie die Nacht zuvor plötzlich wieder bei mir im Bett geschlafen hat und am nächsten Morgen ausgiebig mit mir kuschelte.

Nimm dir jetzt einfach ganz viel Zeit für Ernie. Er wird dir zeigen wann die Zeit gekommen ist um Abschied zu nehmen.
Ob Ernie leidet, wirst du selbst am besten festellen können.

Es tut mir so leid für dich, was du durchmachst. Aber Ernie wird auf jeden Fall immer in deinem Herzen und deinen Erinnerungen weiterleben.
 
russian

russian

Ehren-Mitglied
Beiträge
14.547
Reaktionen
180
Ich weiss wirklich nicht. Mich macht das total fertig.
Conny, es ist gewiss eine sehr schwierige Situation und im Grunde kannst nur Du entscheiden, wann es Zeit ist Abschied zu nehmen.

Wenn Du aber nach einer Meinung fragst, würde ich den Abschied als unabwendbar ansehen, wenn mein Tier nicht mehr allein fressen kann.
Wie Du schreibst ist der Tumor schon sehr fortgeschritten, (welche Art Tumor ist es denn?) und auch der zweite TA hat Dir ja eigentlich keine Hoffnung gemacht.
Metcam wird die Schmerzen vielleicht vermeiden können, aber Du selbst wirst jeden Moment Dein Tier ängstlich beobachten, das ist eine schwere Last.
Helfen kann da eigentlich niemand, nur Dich tröstend begleiten
 
WhiskysMensch

WhiskysMensch

Beiträge
12.857
Reaktionen
25
Liebe Conny!

Ich habe Ähnliches vorletztes Jahr mit meinem Whisky erlebt. Er hatte ein Plattenepithelkarzinom im Mäulchen, war geschätzte 23 Jahre alt, unser Lieber. Das Ding ist innerhalb weniger Wochen gewachsen. Nach Diagnosestellung mit Gewebeentnahme bekam er auch Metacam. Nach 8,5 Wochen mussten wir ihn erlösen lassen. Der Tumor begann am linken Oberkiefer zu wachsen, breitete sich auf der linken Gesichtshälfte aus. Nase hat angefangen zu bluten, Auge zu tränen. Auch inoperabel.

So schwer es ist, wir müssen die Entscheidung für unsere Fellnasen treffen. Wir wussten, was auf uns zukommt. Ich habe mit Whisky geredet und ihm gesagt, daß ich nicht will, daß er leidet und er mir Bescheid geben soll, wenn es genug ist. Sonntags hat er nur noch ganz wenig gegessen, Montag ganz aufgehört. Ich habe ihn gefragt und er hat mir zugezwinkert. Donnerstag haben wir ihn dann erlösen lassen. Er ist friedlich in meinen Armen eingeschlafen. Er war unser erster und ein wunderbarer Kater.

Ab dem Tag, an dem wir feststellten, daß was nicht o.k. ist, stand er an erster Stelle bei mir. Wir haben jede Sekunde genossen. Wenn er kuscheln wollte, habe ich das Telefon klingeln lassen, die Türklingel ignoriert und mich nur auf ihn konzentriert. Er hat von da an auf meinem Kopfkissen geschlafen. Das hat er sich selber ausgesucht. Donnerstag konnte ich mir den Tag frei nehmen und habe ihn mit Whisky zuhause verbracht, bevor wir abends zur TÄ gefahren sind. Es war so verdammt schwer, aber es war nötig. Wir sind das unseren Weggefährten schuldig.

Ich wünsche Dir, daß Du einen guten Tierarzt hast, der die Entscheidung mit Dir zusammen trifft. Du hast ihm ein wunderschönes Zuhause gegeben und Du liebst ihn. Das ist es, was zählt.

Alles erdenklich Gute für Dich und Ernie.

Liebste Grüße,
Sisja
 
Zuletzt bearbeitet:
Sahneschnitte

Sahneschnitte

Beiträge
1.737
Reaktionen
5
solche Entscheidungen zu treffen ist immer schwer, doch ich glaube, wenn es schon soweit fortgeschritten ist solltest du ncith mehr warten. Katzen können schmerzen sehr gut verstecken und leiden heimlich ins ich hinein, das wirst du nicht wollen.
Abschied nehmen tut immer weh und wir alle hier haben das schon wenigstens einmal erleben ud vor allen durchleben müssen. Wichtig ist das er seinen letzten Weg mit dir gemeinsam geht, du bei ihn bist und wenn es möglich ist, versuche das der TA zu dir nach Hause kommt.
Wir haben im September 2010 unsere Sammy einen Siammix mit gerade mal einen Jahr gehen lassen müssen und das haben wir daheim gemacht. Es war gut wir konnten in aller Ruhe abschied nehmen, er lag in unseren Armen und wir haben den Bestatter dann eine Stunden späetr bestellt und so war es kein weggang sondern ein Abschied. Auch unsere anderen Kater konnten sich in Ruhe von ihn verabschieden.Wir haben dann Sammy , wie schon ein Jahr davor unseren Charly einäschern lassen und wenn wir wissen wo unsere Altersruhsitz wird, bekommen sie dort ihre Entplatz.
 
Corinna64

Corinna64

Beiträge
3.795
Reaktionen
7
Auch ich mußte Anfang Juni diese schwere Entscheidung treffen.
Ja, es war sehr schwer. Niemand kann dabei helfen. Dickie hatte Polypen im Ohr, die sich zu einem Tumor entwickelt hatten. Der Tumor drückte schon auf die Nerven. Mit Medikamenten konnten wir ihr noch einige Woche helfen, ihr ein angenehmes Leben ermöglichen.
Anfangs machte sie noch toll mit, nahm lieb ihre Medis. Aber sie baute immer mehr ab, kam dann nichtmal mehr auf die Couch, ich hab ihr einen Kosmetikkoffer als Tritt hinstellen müssen. Das war der Zeitpunkt, an dem wir anfingen, zu überlegen. Eine Woche später verweigerte sie ihre Medis. Ich hab sie nicht dazu gezwungen. Sie fraß kaum noch, nahm gar keine Leckerlies mehr. Und das meine Dicke, die dermaßen verfressen war, dass wir nichts stehen lassen konnten.
Ich habe nicht gewartet bis sie gar nicht mehr konnte. Sie hat mir gezeigt, dass sie einfach nicht mehr will. Also haben wir Abschied genommen. Vielleicht hätte ich es noch 2 oder 3 Wochen rauszögern können, aber sie sollte in Würde gehen.
Bitte lass den Kleinen nicht leiden.
traurige Grüße
Corinna
 
kaba

kaba

Beiträge
2.764
Reaktionen
5
Du wirst es spüren - so wie Corinna schreibt - wann der Zeitpunkt gekommen ist, ihn gehen zu lassen. Und versuche, wie schon gesagt wurde, ihm den Abschied daheim zu ermöglichen.

Es tut mir sehr leid, ich hatte es gestern abend nicht verstanden, dass du schon alles für ihn getan hattest, was möglich ist.

Streichel ihn mal lieb von uns. Und dir wünsche ich die Kraft, die Entscheidung so zu treffen, wie es für ihn am besten ist. Laß ihn rechtzeitig ins Regenbogenland gehen. Dort wartet Bert sicher schon auf ihn und gemeinsam können sie dann auf dich warten, bis du sie holst.

LG

kaba
 
Christine M.

Christine M.

Beiträge
262
Reaktionen
0
Hallo Conny!
Du mußt schnellstens zum Tierarzt.Meine Melli hatte einen Tumor am Gaumen,hat auch kaum gefressen und wollte immer bei mir sein.Leider mußte ich sie im Mai erlösen lassen,da nicht so klar war wie weit das ganze geht.Eigentlich sollten die Zähne saniert werden.Die Tierärztin meinte es wäre besser sie gehen zu lassen.Sie wurde immer dünner im letzten Jahr.Die rote Stelle am Gaumen hätte ja auch `nur` ein Abzeß sein können,war aber nicht so.Ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen.Es kann ja auch ganz was anderes sein.Ich wünsch Deiner Fellnase,daß es ihr bald wieder besser geht.
Liebe Grüße Christine
 
S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
Ihr Lieben,
ich danke Euch von ganzem Herzen für Eure Anteilnahme. Es ist wirklich schön zu wissen, daß es viele Menschen gibt, denen es genauso besch... geht wie mir zur Zeit und die genau verstehen, was in einem vor sich geht. Also habt vielen Dank!
Ich habe auch schon überlegt, ob ich mit Ernie noch einmal zum TA gehe, allerdings frag ich mich wirklich, ob ich ihm den Streß mit der Transportbox usw. noch zumuten kann, weil ja der TA auch nichts mehr machen kann (seine Aussage bei unserem letzten Besuch). Ich glaube das auch, weil ich ja selbst sehe wie groß das blöde Ding in seinem Mäulchen geworden ist und operieren kann man das nicht, weil man ja nicht das halbe Gesicht wegnehmen kann. Das geht ja nicht.
Einige von Euch haben geschrieben, daß ich den TA nach Hause holen soll, wenn ich bzw. wir uns zum letzten Schritt entschlossen haben. Ja klar, unser TA kommt dann zu uns nach Hause, damit wir uns hier verabschieden können. Ich hatte den TA ja letzten Montag angerufen und für Dienstag Abend bestellt; genauso wie den Bestatter. Aber wie gesagt, am Dienstag hat Ernie dann wieder ganz gut gefressen und ich habe die Aktion wieder abgesagt. Glücklicherweise sind der TA und auch der Bestatter sehr verständnisvolle Leute, die sowas schon oft mitgemacht haben (ich meine dieses Hin und Her; mal ja, dann wieder nein).
Wir versuchen alles, damit Ernie etwas zu sich nimmt, wenn auch nur ganz wenig. Tip am Rande (das hat vor 2 Wochen noch sehr gut funktioniert) die Babynahrung im Gläschen, z. B. Hühnchen oder Rindfleisch ab 4 Monate. Das ist dicke Pampe (sag ich jetzt mal einfach so). Ich habe das dann mit etwas Brühe ein bisschen flüssiger gemacht und das hat Ernie geschlabbert, aber wie gesagt, das war vor 2 Wochen.
Vorgestern hatte ich für ihn Putenschnitzel, die ich in etwas Brühe kurz aufkochen wollte. Hm, kaum das er das Geräusch vom Fleischschneiden gehört hat saß er neben mir: HUNGER! Klar, ich hab ihm dann ein Stückchen rohes Fleisch gegeben. Dabei ist es natürlich nicht geblieben. Er hat ein ganzes Putenschnitzel aufgefressen; und das mit Begeisterung. Mit ist klar, daß Katzen eigentlich kein rohes Fleisch fressen sollten, aber egal. Ihm hat das richtig gut geschmeckt. Klar, ist ja auch ganz weich um man muß eigentlich nur schlucken. Logischerweise bekommt er dann wieder Putenschnitzel. Mal sehn wie lange ihm das schmecken wird. Das andere Schnitzel (das ich gekocht habe) hat er übrigens gar nicht angesehen. IIIhhh, viel zu trocken und zu hart....
Tja, das ist die Lage. Ich sage mir, solange er noch etwas zu sich nimmt lasse ich ihn bei uns.
Daß Bert auf ihn wartet glaube ich übrigens auch. Allerdings sage ich jeden Abend zu Bert, der seit 5 Jahren in einer schönen Urne bei uns wohnt, er soll Ernie noch ein bisschen bei uns lassen. Bisher klappt das ja.
Ich habe übrigens beim Bestatter gefragt, ob man - wenn es denn soweit ist - beide zusammenlegen kann; natürlich in einer entsprechend neuen, größeren Urne. Das machen die sogar. Ich finde das gut, denn dann sind die Babys wieder zusammen vereint, wie sich das gehört.
Ganz liebe Grüße
Conny
 
S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
Hallo Ihr Lieben,
ich wollte Euch kurz berichten,daß Ernie heute Abend 2 ganze Stücke Putenschnitzel verdrückt hat. Ich bin so was von froh darüber, das glaubt Ihr nicht. WAHNSINN!!! :-D Freue mich total!
Ändert aber trotzdem leider nichts an der Tatsache, daß da dieser blöde riesige Tumor ist.
Ich wollte das nur kurz schreiben.
Liebe Grüße an alle
'Conny
 
Christine M.

Christine M.

Beiträge
262
Reaktionen
0
Liebe Conny!
Hab eben erst deinen zweiten Beitrag gelesen.Es tut mir so leid für Dich und Ernie.
Aber wenn es schon so schlimm ist must Du Dich entscheiden.Es ist so schwer,weil die Fellnasen nicht sprechen können in unserer Sprache.Meine Melli war auch mobil mit dem Plattenepithelkarzinom am Gaumen.Und ich hätte an dem Tag nicht so entschieden,wenn die Tierärztin mir nicht jede Hoffnung genommen hätte.So wie bei Ernie war es noch gar nicht.Du leidest doch auch,wenn Du das mit ansehen mußt.Wir dürfen nicht egoistisch sein nur weil wir nicht loslassen können oder wollen.Es tut immer verdammt weh aber wie weh tut es Ernie?Conny,Du wirst schon das richtige tun.
Ich wünsch Dir viel Kraft und drück Dich ganz doll.

Traurige Grüße Christine,Mika und Sternenkatze Melli:cry:
 
Lady of Camster

Lady of Camster

Beiträge
7.030
Reaktionen
264
Hallo Conny,
schön zu hören, dass Ernie wieder frisst.
Aber du hast auch geschrieben, dass er mitunter das Futter wieder erbricht. Das ist dann natürlich nicht so toll.

Nimm einfach langsam und in Ruhe Abschied von ihm. Wenn du merkst, er hat Schmerzen oder kann die Nahrung nicht mehr bei sich behalten, dann wirst du eine Entscheidung treffen müssen.

Ich finde es wunderschön, dass du deinen Katzen anschließend wieder einen gemeinsamen Platz geben möchtest.

Auf eurem letzten gemeinsamen Weg wünsche ich euch ganz viel Kraft.
 
S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
Ernie

Ich möchte Euch mitteilen, daß wir Ernie heute erlösen mußten.
Er hat seit gestern nichts mehr gegessen und heute kam dazu, daß immer so ein Zittern durch den kleinen Körper ging. Ich glaube, er hatte schlimme Schmerzen.
Eigentlich wollten wir ihn morgen erlösen, aber dieses Zittern fand ich unerträglich, so daß ich die bisher schwerste Entscheidung meines Lebens treffen mußte und die Tierambulanz geholt habe. Die Tierärztin war sehr einfühlsam und Ernie ist in meinen Armen gestorben. Es war schlimm. Ganz ganz schlimm.
Der Bestatter kam dann eine Stunde später und hat ihn mitgenommen. Die Leute von ANUBIS sind wirklich sehr sehr gut. Man muß ja bedenken daß heute Sonntag ist und das alles erst vor ca. 2 Stunden passierte.
Wir werden dann Ernie in ca. 2 Wochen wieder zu Hause haben und wie ich schon geschrieben habe, kommt Ernie dann mit Bert zusammen in eine wunderschöne Urne und meine Babys sind wieder zusammen; so wie es sein soll.
Ich möchte Euch nochmals vielen lieben Dank sagen für Euer Mitgefühl und ich kann jetzt auch nur schreiben, weil ich wie aufgepulvert bin; ich glaube es wird noch viel viel viel schlimmer werden.
Liebe Grüße an alle
Conny
 
JuL

JuL

Beiträge
4.804
Reaktionen
7
Liebe Conny,

das tut mir wirklich unendlich leid :cry: Fühl dich gedrückt.
Für die kommende Zeit wünsche ich dir alle Kraft der Welt.

Lieber Ernie,

nun bist du im RBL bei den Sternenkatzen und hast keine Schmerzen mehr. Bert hat sich sicher gefreut, dich endlich wieder bei sich zu haben. Habt von da oben ein Auge auf Conny und in vielen vielen Jahren werdet ihr euch alle wiedersehen.

Traurige Grüße,

Julia
 
kaba

kaba

Beiträge
2.764
Reaktionen
5
:cry:

Das tut mir leid. Es ging offenbar ja jetzt recht schnell. Vielleicht war es auch am besten so. Es ging ihm ja offenbar vor kurzem nicht sehr schlecht und so hat er nicht lange leiden müssen. Jetzt gehts ihm sicher wieder gut und er hat keine Schmerzen mehr. Du hast alles für ihn getan. Er ist geliebt und in deinen Armen sanft ins Regenbogenland gegangen, wo Bert sicher schon auf ihn wartete. Bei aller Trauer denke daran - Ernie und auch Bert haben ein wunderschönes Katzenleben gehabt und waren sicher sehr glückliche Kater. Das ist wichtig. Du hast ihnen ein solches Leben ermöglicht und sie haben dir ihre Zuneigung geschenkt. Jetzt sind sie sicher glücklich vereint im Regenbogenland und warten auf dich.

--

Machs gut kleiner Mann. Mach mit Bert das Regenbogenland unsicher und gibt gut auf deine Dosi acht.

LG

kaba


PS
Soll ich ein Kerzchen anstecken für die beiden? Kerzchen
 
S

Schwarz_FBE

Beiträge
35
Reaktionen
0
AW: Suche dringend Hilfe und Unterstützung; Ernie

Ihr Lieben,
ich danke Euch von ganzem Herzen für Eure Anteilnahme.
Heute war und ist wirklich einer der schwersten Tage meines Lebens und vor allem diese Entscheidung zu treffen war wirklich schlimm für mich; aber mein Kopf sagt mir, daß ich das richtige getan habe.
Ich lege hier mal als pdf ein paar Fotos bei. Auf den beiden einzelnen; das ist mein Ernie und auf den beiden anderen seht Ihr die Babys noch zusammen.
Liebe Grüße an alle und nochmal DANKE
Conny
Anhang Bernie_&_Bert.pdf betrachten
 
kaba

kaba

Beiträge
2.764
Reaktionen
5
Du hast es ganz gestimmt richtig gemacht. Es war ein Liebesdienst, ihn noch heute schnell ins Regenbogenland zu lassen, als es plötzlich dringend notwendig wurde.

Schöne Bilder. Das mit den Kartons ist sehr süss :smile:
 

Schlagworte

plattenepithelkarzinom katze ohr

,

plattenepithelkarzinom katze kiefer verschoben

,

kater hat tumor am unterkiefer gebiss verschoben

,
polyp im ohr katze krebs
, katze rote stelle fell am unterkiefer, katze rote stelle unterkiefer, katze wandert herum kann nicht fressen Polyp im ohr, katze kiefertumor kiefer verschoben, roter kater krebs im mund, katze tumor unterkiefer verschoben, katze hat fischstäbchen gefressen, kater hat tumor am kiefer zu spät entdeckt , wie stellt man fest ob ein tumor bösärtig ist, katze rote stellen am kiefer, plattenephitelkarzinom im oberkiefer bei katze festgestellt

Neueste Beiträge

Ähnliche Themen