Ich kann verstehen, wenn jemand nicht möchte, dass Katzen zb. in den Garten machen aber dann hat man selbst dafür zu sorgen, dass sie nicht reinkönnen - ohne ihnen was anzutun!
Meine ehemalige Chefin erzählte mir ganz aufgebracht, dass ihr Nachbar ihre Katzen mit Wasser bespritze, wenn sie in seinem Garten sind - das finde ich ok, es ist sein Garten und Wasser ist ja nun wirklich nichts schlimmes. (Sie mochte nur den Nachbarn nicht, deswegen war sie sauer, um ihre Katzen kümmert die Frau sich auch nicht, die rennen auch ungeimpft draußen rum.)
Schlimm finde ich auch, dass das Fehlverhalten von Tieren nicht, wie es nunmal richtig wäre, auf den Menschen zurückgeführt wird. Nein, es ist das böse Tier, sowas muss man ausrotten. Fängt ja schon mit dem Ausdruck "Köter" an.
Vor unserem Haus haben wir einen Kiesweg als Zugang zu allen Häusern, da laufen sehr viele Leute mit ihren Hunden lang und ja, es nervt mich tierisch, dass die ihre Hunde überall hinkacken lassen und es liegen lassen. Aber es sind die Menschen, die den Fehler machen, nicht die Hunde!
Und genau das ist der feine Unterschied, den die ganzen Tierhasser nicht erkennen. Schlechte Erfahrungen mit Tieren sind IMMER auf den Menschen/Halter zurückzuführen.