Also verstehen tun sich Kater und Katze schon, obwohl ich zugeben muß, daß es im Spielverhalten schon erhebliche Unterschiede gibt.
Wie schon erwähnt, Kater raufen gern und werden dann nicht selten sehr rüde.Katzen mögen eher Fange- und Ballspiele, sind aber auch mitunter einer kleinen Rauferei nicht abgeneigt.
Was mir eher Sorge machen würde, wenn die Katze unkastriert wäre (der Kater natürlich kastriert!).
Ich habe es selbst erlebt, laut Aussage der Vorbesitzerin wäre die Kätzin noch nie rollig gewesen (mit 2 Jahren ), aber gut. Es gibt auch die sogenannte "stille Rolligkeit", oder aber die Dame hatte unglaublich gute Nerven oder war einfach zu däm..., diese zu erkennen! Oder es war ganz anders....
Bei uns jedenfalls war es nach ca. 14 Tagen alles andere als "still".
Ich glaube, die Rolligkeit setzte natürlich auch durch die ständige Stimulation des ( kastrierten!!!) Katers ein. Als er merkte, die Katzendame ist nicht abgeneigt (obwohl er nicht so richtig wußte, wovon), begann er sie ständig zu besteigen und den Katerbiss anzuwenden, wobei er sie fast erwürgte.
Auch, wie schon erwähnt, ein großes Problem - die Spitzfindigkeit rolliger Katzen in die Freiheit zu gelangen, wir haben uns nur getraut die Haustür Zentimeterweise zu öffnen, selbst da hätte sie sich durchgezwängt.
Die reichliche Woche Wartezeit bis zum Kastrationstermin erschien mir unendlich lang (geht nicht in der Rolligkeit, kann man zwar durch ein Medikament verkürzen, das wollte ich aber nicht) und war für uns alle sehr Nervenaufreibend.
Ca. 10 Tage nach der OP dachte ich kurz, das kann doch nicht möglich sein, Katze fing an zu gurren und sich auf dem Boden zu wälzen, der Kater durfte wieder beissen. Aber hier sieht man deutlich, wie lang das Hormonsystem für eine Umstellung benötigt.
Jetzt ist alles im grünen Bereich, man liebt sich, man haut sich, aber man ist glücklich...
