Merlin ist ziemlich fit. Er mag kuscheln, schlabbert seine Hühnerbrühe (darf er laut Tierarzt) und ist liebenswert wie immer.
Mia ist ein wenig unsicher auf den Beinen- torkelt aber nicht. Sie würgt immer wieder und erbricht manchmal weißen Schaum. Sie hat sich aber auch laut Tierarzt gegen die Narkose gewehrt und brauchte mehr Narkosegas als Merlin.
Das Drama aber ist, dass Mias Leukose-Schnelltest uneindeutig war. Der Tierarzt sagt, dass sie für ein Tierheim damit eindeutig als Leukose-Katze eingeordnet werden würde. Ihr wurde Blut abgenommen und an ein Fremdlabor geschickt um mit der PCM nochmal zu überprüfen. (Der Tierarzt kann selber nur auf Antikörper testen.)
Ich frag mich nun, ob es nicht Sinnvoll gewesen wäre auch von Merlin eine Probe einzuschicken, denn wenn Mia Leukose hat könnte ja auch sein Test falsch-negativ sein.
In meinem Kopf ist grad Achterbahn... Zwei Katzen kann ich doch unmöglich getrennt halten- und für vier (also 2*2) fehlt mir der Platz. (Und irgendwann, in nächster Zeit auch mal das Geld.)
Meine Katzen habe ich jetzt seid September und ich glaub, dass wir bald alles durch haben was so möglich ist (das ist eine Art Galgenhumor bei uns, denn mir ist schon klar, dass es noch einiges mehr gibt) - wir hatten Würmer und Flöhe, dazu Katzenschnupfen, dann einen Herzfehler bei Merlin, Pilz, anschließend sind wir auf Giardien gekommen (ohne Durchfall- nur gelegentliche Stinkekacke), gleich darauf nochmal Katzenschnupfen mit schlimm entzündetem Auge bei Mia, und nun endlich Kastratioin und das nächste Unheil.