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Diskutiere Eine Frage... im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Mein kleiner Tizian ist 3 Monate alt und hat den grössten Teil seines Lebens bei einem Tierarzt im Käfig verbracht. Er wurde als ausgesetzte Katze...
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Xayide

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Mein kleiner Tizian ist 3 Monate alt und hat den grössten Teil seines Lebens bei einem Tierarzt im Käfig verbracht.
Er wurde als ausgesetzte Katze aufgefunden, hatte Würmer, Durchfall und einen Leistenbruch.
Zeitweise sah es so aus als würde er nicht durchkommen.
Jetzt gehts ihm gut, er ist extrem lebhaft, spielt und tollt gerne, ist ein verschmuster anhänglicher kleiner Charmeur und hat ein regelrechtes Löwenherz *g*
Als meine Schwiegermutter gestern mit ihrem Hund auf Besuch kam, Ging schließlich der Hund stiften, so wild knurrte und fauchte Tizian.
Schließlich haben sie sich aber doch noch beschnuppert und in Frieden gelassen.

Das eigentlich nur nebenbei...eine Frage beschäftigt mich.

Wir haben Tizian jetzt 3 Tage lang, er hat in dieser Zeit sehr viel geschnurrt, gestern wild geknurrt und macht ab und zu ein leises, kratziges Geräusch-klingt als würde sich jemand räuspern.
Gestern dann hat er einmal miaut-irgendwie hats ausgesehen, als wäre er verblüfft, das er Geräusche machen kann.
Dann hat er ungefähr ne Viertelstunde lang alles angemaunzt-seinen Kratzbaum, sein Futter, das Katzenklo, die Wand.
Danach war wieder Ruhe-es macht den Eindruck, als hätte er wieder vergessen, wie seine Stimmbänder funktionieren.
Kennt das jemand von seinen Katzen her?

Ich meine, mir ist bewusst, das er durch 9 wöchigen Aufenthalt in einem Käfig in seiner Entwicklung zurückgeblieben ist, das merkt man deutlich, wenn er irgendwo rauf-oder runterspringt.
Das funktioniert noch nicht so.
Klettern geht.
Aber kann es sein, das eine junge Katze das miauen erst später lernt?
Wäre nett, könnte mir dazu jemand etwas sagen.
Xay
 
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  • Eine Frage... Beitrag #2
Hat sich erledigt..
Wenn ihm was nicht passt, hat Tizian eine Stimme die dreimal so groß ist wie er :roll: .
Ich hab ihn heute ganz vorsichtig gebadet, weils wirklich nötig war, das hat ihm nicht besonders gefallen- er hat mich weder gekratzt noch gebissen, aber angemaunzt das mir fast die Ohren abgefallen wären.
Ist nur anscheinend eben nicht "gesprächig" und gibt nur Laut wenns nötig ist.
Xay
 
  • Eine Frage... Beitrag #3
Katzen setzen ihre Stimme ein, wenn sie es für nötig halten, beim einen ist das öfter, beim anderen fast nie.

Dazu müssen sie sich nichtmal selbst hören können, wie man an meinem (lauten) tauben Odin sieht.

Meine Akasha ist auch ein ruhiges Persönchen, sie mmmrrraawt eigentlich nur, wenn ich sie anspreche (wir führen manchmal richtige Gespräche ^^).

Und falls sie die Geräusche deines Kater snicht nach "Miau" anhören, brauchst dir auch keine Sorgen machen.

Ich habe 2 Kater und eine Katze, keiner dieser drei hat bisher auch nur einmal ein klassisches "Miau" von sich gegeben :roll:

Der eine schreit und jault wie ein Baby, der andere fiept und gurrt, die dritte mrrrrrrwt...
 
  • Eine Frage... Beitrag #4
Hallo Aiur

Oh man, dass mit dem "mmmrrrrwwwt" oder "mmmrrrraaawwt" kenn ich auch nur zu gut :wink: Das macht meine Süße immer, wenn sie ihre "gschpinnerten" 5 Minuten hat :lol:

Allerdings kann sie auch richtig "miauen" sowie auch jaulen und wie ein Baby schreien. Sie ist also ein richtiges Allround-Talent *loool* :lol: :wink:

Liebe Grüße,
Sam
 
  • Eine Frage... Beitrag #5
*g* Klingt ja ulkig..

Ich hatte früher schon Katzen, allesamt davon waren eigentlich ruhige Typen, die nur mal meckerten wenn ich ihnen nicht früh genug Futter gab.
Der Kater meiner Mutter ist auch sehr ruhig.
Die Katze meines Bruder (Mercedes Meridian..*grins* ich sg ihm immer, wenn er der Katze nen Namensanhänger kauft, ist das arme Tier kopflastig) hingegen ist eine richtige Quasselstrippe.
Die maunzt, mrrrrrrrwarth, keckert, quietscht und gurgelt ständig vor sich hin-und zwar mit einer Lautstärke, die mit einer so zart gebauten Katze nie zutrauen würde.

Ich hatte aber noch nie eine derart junge Katze wie jetzt, und ich hatte befürchtet, das er das gern wollen würde, aber nunmal nicht kann.

Immerhin ist er erst drei Monate alt, hat aber schon 9 Wochen beim Tierarzt verbracht, weil er ausgesetzt wurde.
D.H. er wurde sehr viel zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt und hat den Großteil seines bisherigen Lebens allein im Käfig verbracht :(
Deswegen hatte ich Zweifel ob er da vielleicht in der Entwicklung zurückgeblieben ist, weil ers von der Mutter nicht lernen konnte.
Die Töne die er heute von sich gegeben hat, als ich ihn gebadet hab, haben sich nach allem möglichen angehört (inklusive Baby am Spiess) nur nicht nach Katze.

Danke für eure Antworten :)
Ist wohl wirklich so, das er einfach nicht will, aber durchaus können würde.
 
  • Eine Frage... Beitrag #6
"Miauen" oder halt ähnliche Laute sind in der Katze "eingebaut".
Sie kann es von Geburt an, das Miauen, das sie dem Menschen entgegenbringt ist ja "nur" eine Weiterentwicklugn des Klagelautes ganz kleiner Kitten, wenn sie sich von der Mutter verlassen fühlen.

Und wie gesagt, mein Odin ist von Geburt an taub, er miaut trotzdem... genauso wie er schnurrt, faucht, brummt und knurrt...
 
  • Eine Frage... Beitrag #7
Das beruhigt mich jetzt echt, dass das Miauen angeboren ist.
Alle Katzen die ich kenne oder kannte, maunzen anders, aber bei allen klingt es halbwegs nach "Miau".
Nur unser Floh, der kann nur "pieps" sagen... Wir dachten immer, das verändert sich, wenn er ausgewachsen ist, dem war aber nicht so. Deshalb dachten wir, das liegt dran, dass er nicht lange genug bei seiner Mama war... :wink: aber wenn das nicht erlernt ist, dann bin ich wenigstens nicht verantwortlich dafür, dass er sich anhört wie 'ne Maus :D
 
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