der erste Hund in meiner Kindheit war ein Dackel und ich fand es immer schade, dass er keine normalen Beine hatte. Und das obwohl die Dackel damals noch nicht ganz so kurzläufig waren wie heutzutage viele. Heute weiß ich, dass die Kurzbeinigkeit eine Erbkrankheit ist (Chondrodysplasie) und auch andere Gesundheitsrisiken mit sich bringt. Bei Rassen wie Dackel oder Basset gibt es zwar angeblich so genannte stabilisierende Gene, die dazu führen, dass die Hunde meistens erst spät Probleme bekommen, aber es sollte einem schon bewusst sein, das Risiken vorhanden sind. Mein Dackel war zeitlebens ein aktiver und gut durchtrainierter Hund, trotzdem musste er aufgrund der Spätfolgen der Erbkrankheit (Dackellähme) eingeschläfert werden. Deshalb seh ich das auch bei Hunden kritisch, kann aber verstehen, dass die als Helfer bei der Jagd eine gewisse Berechtigung haben.