Es ist noch nicht so schrecklich viele Generationen her, dass Kinder nur dann das Jugendalter erreichten, wenn sie eine robuste Gesundheit mitbrachten. So gesehen ist der Mensch eine optimierte Variante, die z.B. an alle möglichen Krankheitserreger und die Lebensumstände angepasst ist.
Naja, ob ich das behaupten würde? So optimiert ist der Mensch auch nicht. Schau dir mal de Zahl der Brillenträger an. Die Steinzeitmenschen die schlecht sahen, sind einfach verhungert. Und haben sich nicht fortgepflanzt. Also auch wenig bis keine Kurzsichtigkeit.
Heutzutage ist das kein Problem mehr --> mehr kurzsichtige Menschen.
Als Verbesserung seh ich das nicht, im Grunde wird da der Mensch ja verschlechtert. Bei Krankheiten sehe ich das ähnlich. Erbkrankheiten, die früher sehr früh tödlich waren, können verlangsamt werden und die Möglichkeit besteht, dass wiederum kranke Kinder gezeugt werden. Aber man darf den Menschen doch trotzdem nicht verbieten, Kinder zu bekommen. Das müssen die entscheiden, die direkt den Bezug dazu haben, also dann die potentiellen Eltern, ob sie ein Kind in die Welt setzten wollen, das eventuell sehr früh stirbt.
Und als Frau kannst du ja theoretisch den Vater deiner Kinder auch ausfragen was Erbkrankheiten, Allergien etc. betrifft, und dann von einem ein Kind krigen, bei dem alles "stimmt". Ob du dann auch sozial mit dem zusammenpasst, oder ob du einen anderen Partner hast, hat ja im Grunde damit nichts zu tun. Aber wer würde das machen?
Also obwohl die Möglichkeit theoretisch besteht, muss man sie ja nicht nutzen.