Vielleicht habt ihr sie einfach zu schnell all den ganzen neuen Situationen ausgesetzt. Sozusagen ins kalte Wasser geschupst.
Lasst sie erst mal richtig ankommen, und gebt ihr die Möglichkeit ihr eigenes Zimmer als Rückzugsort kennen zu lernen.
Dass sie mit andren Katzen nicht klar kommt, nur weil das vom Tierheim aus so gesagt wurde, muss nicht der Realität entsprechen.
Ich selbst habe eine Katze aus dem
Tierheim, die mit den andren Katzen nix anfangen konnte und von denen ständig geärgert wurde.
Als ich sie zu meiner andren Katze dazu holte, zeigte sich, dass sie einfach nur total überfordert war von so der Situation im
Tierheim. Meine zwei Süßen waren von Anfang an Neugierig aufeinander und sind inzwischen ein Dreamteam.
Stresst die Süße einfach nicht. Lasst ihr Zeit richtig anzukommen in ihrem neuen Zuhause.
Gebt ihr die Möglichkeit von selbst auf euren Hund und auf euch zuzukommen.
Wenn ihr ständig hinter ihr herlauft, bringt das gar nix.
Redet viel mit ihr. Setzt euch einfach mal auf den Boden und unterhaltet euch mit der Katze die irgendwo am andren Ende des Zimmers sitzt.
Hund und Katze haben nun mal eine unterschiedliche Sprache.
Der Hund z.B. wedelt mit dem Schwanz weil er sich freut. Bei der Katze ist Schwanzwedeln ein Zeichen der Unsicherheit oder Aggression.
Wenn ihr euren Hund wirklich richtig einschätzen könnt, dann sehe ich zumindest mal kein Problem dass die beiden miteinander klar kommen.
Drücke dir ganz doll die Daumen, dass ihr genug Geduld und Ruhe mitbringt um das ganze zu meistern.
Das mit dem spielen wird noch kommen, sobald sie sich richtig eingelebt hat.
Eine zuckersüße Fellnase hast da. Und ich glaube dran, dass sie sich ganz schnell bei euch einlebt und du irgendwann hier die Frage stellst: "Wie bringe ich meine Katze dazu nicht überall rumzutoben und alles kaputt zu machen?"
