Hauskatze, aber welche?

Diskutiere Hauskatze, aber welche? im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Guten Abend, meine Frau und ich möchten eine Katze. Dazu muss ich sagen, dass wir einen Sohn haben, der 11 Monate alt ist. Wir haben uns gefragt...
  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #1
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Guten Abend,

meine Frau und ich möchten eine Katze. Dazu muss ich sagen, dass wir einen Sohn haben, der 11 Monate alt ist. Wir haben uns gefragt, welche Katze sich als Hauskatze am besten eignet.

Kann es schon eine ältere sein, oder sollte es doch eher noch eine Babykatze sein?

Des Weiteren, können wir unsere Küche nicht zu machen (da keine Tür vorhanden) Ist dies schlimm bzw. können Katzen beispielsweiße an den Knöpfen vom Herd drehen? Wir kennen uns leider "noch" nicht wirklich aus.

Ist es überhaupt ratsam, jetzt schon eine Katze zu holen, wenn der Kleine erst 11 Monate alt ist?

Welche Ausrüstung/Spielzeug sollte eine Katze haben?

Danke schon mal, für konstruktive Antworten :)

Mfg.

Achja, die Katze wäre dann wahrscheinlich täglich zwischen 5 und 6 Stunden alleine in der Wohnung.
 
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  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #2
Wenn die Katze so lange alleine ist, solltest du auf jeden Fall 2 nehmen. Wenn es Kitten sein sollen ist das sogar dringend Nötig!
Wenn du ein so junges Kind hast, würde ich persönlich dir eher zu schon "ausgereiften" Katzen raten. Kitten sind einerseits sehr anstrengend, andererseits kannst du nie sagen, wie sie sich später entwickeln.
Ab ca. 2 Jahren sollte der Charakter soweit gefestigt sein, dass du sagen kannst, ob die Katze(n) charakterlich gut z ech passt(passen).
Gut wäre es, wenn die Katze schon Kinder kennt, ist aber denke ich kein Muss.
Schlimm ist es nicht, wenn du die Küche nicht schließen kannst, du musst halt aufpassen, dass die üblichen Gefahrenquellen gut behoben werden. Z.B. heiße Herdplatten immer andecken, keine Waschmaschinen etc. benutzen, ohne vorher aus Katze zu testen o.ä.

Was die Katze auf jeden Fall braucht: Kratzbaum; Klo(s), je nach Vorliebe der Katze geschlossen/offen; Näpfe (keine Plastiknäpfe, am besten Keramik) Spielzeug kannst du selbst machen, meist reicht eine Papierkugel, Schürsenkel (da aber dabeibleiben) oder eine Spielangel. (Du wirst sehen, Spielzeug wirst du sowieso unmengen kaufen ;-))

Achso, am besten holst du dir die Katze(n) aus einem Tierheim, Tierschutzverein oder von einem seriösen Züchter.
Kleinanzeigen, in denen "Rassekitten" für 200-300 Euro angeboten werden, sind nicht empfehlenswert ;-)
 
  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #3
Ich muss etwas widersprechen.. Ich finde nämlich, dass kitten gar nicht so ungeeignet sind.. Vor allem wenn ich an die Zukunft denke. Kitten, die von Anfang an einen guten Umgang mit Menschen hatten, sind in meinen Augen kindgerechter.. Bzw. gewöhnen sich eher an ein Kind, wenn sie zusammen aufwachsen.. Du kannst nie wirklich sagen, ob es einem erwachsenen Tier irgendwann zu stressig wird... Eine Freundin von mir hat zwei herzallerliebste Kater.. Einer davon ist mit dem Kind aufgewachsen, der andere kam dazu. Beide vom Charakter her sehr ähnlich. Der Kater, der mit dem Kind aufgewachsen ist, geht, wenn es ihm zu viel wird. Bei dem anderen kann es schon mal sein, dass er ausholt.. Gut, das Kind ist nicht mehr sooo klein, deshalb ist es nicht ganz so schlimm.. Aber bei erwachsenen Tieren weiß man nie, ob es Bewegungen gibt, die ihnen evtl. Angst einjagen oder zu hastig sind. Ich finde halt, dass Kitten eher zu prägen sind.

Na ja, aber in einem Punkt gebe ich Maine Coonie recht: kitten können echt anstrengend werden. Es dauert, bis sie die Nacht durchschlafen..sie toben richtig schön durch die Wonung.. Wobei das bei erwachsenen Katzen durchaus auch möglich ist. Wenn kitten, dann immer zu zweit.. Wohnungskatzen im allgemeinen eigentlich.

Der kratzbaum sollte bei zwei Tieren schon recht groß sein..

Ihr müsst euch darauf einstellen, dass die Mietzen überall drauf springen werden, wenn sie kleiner sind, mit Sicherheit auch die Deko erstmal dran glauben muss.. Kabel dürfen nicht erreichbar sein..
Herdplatten anschalten haben meine noch nicht geschafft ;-) dafür üben wir gar fleißig das Türen öffnen..

Ich würde mich einfach mal in jede Richtung umhören. Vielleicht findet ihr ja auch zwei erwachsene Tiere, die Super passen. Ich denke, pauschal kann man das nie sagen, was besser ist..

Liebe Grüße
 
  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #4
Eigentlich ist schon alles gesagt worden. Falls Ihr meine Meinung noch hören möchtet, wartet noch etwas bis Euer Kind vielleicht so 2 Jahre alt ist und schon die Sprache versteht. Dann kann man es etwas einbinden und ihm was erklären, warum die Katze was macht. Habt ihr vielleicht vor noch weiteren Nachwuchs zu bekommen ??? Dann würde ich auch noch warten.
Kitten sind ganz entzückend, ich habe gerade zwei, sie sind jetzt 7 Monate. Sie sind sehr ausgeglichen weil sie Freigang haben und sich draußen austoben können, ansonsten würden sie die Bude hier auseinander nehmen. Ich habe selbst 2 Kinder (jetzt erwachsen) und sie sind mit Katzen groß geworden.
Das war erst so richtig toll, als sie das Alter von 3 Jahren erreicht haben. Da haben die Kinder es verstanden eine Katze vorsichtig anzufassen oder sich auf dem Sofa anzukuscheln. Aber ... meine Katzen hatten immer die Möglichkeit rauszugehen wenn ihnen die Sache zu bunt wurde. Ansonsten muß man aufpassen, sie legen sich gerne in die Karre, ins Kinderbett, auf die Kuscheldecke, in den Laufstall usw..
Wenn ihr eine offene Küche habt dürft Ihr nix rumstehen lassen, bei uns wurde schon mal ein Rollbraten, der zum auftauen draußen stand, aufgefressen oder die gebrauchte Pfanne wird ausgeleckt oder kurz vor dem Kaffebesuch wurde die Sahne von der Torte geleckt. Ich bin mal gespannt, wie Ihr Euch entscheidet.
 
  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #5
Nun ja, wenn man wartet, bis alle Kinder groß genug sind, wird es vermutlich schwierig. Ich denke, wenn man sich bewußt ist, das Katzen auch Arbeit machen, spricht auch jetzt nichts dagegen. Es gibt genug erwachsene Scheidungsopfer, die Kinder kennen und högen. Es gibt, gerade jetzt wieder, genug Kitten, die dringend ein Zuhause suchen.
Fakt ist, Kitten machen viele Arbeit und viel kaputt. Das ist so und dessen sollte man sich bewußt sein. Sie bringen aber auch verdammt viel Freude und Leben in die Bude und den Fernseher braucht man nicht mehr.
Auch bei den erwachsenen Katzen gibt es genug, die ins Schema passen würden. Auch hier: Bei reiner Wohnungshaltung ohne Freigang: Zwei Katzen. Man kann den kätzischen kumpel als Mensch nicht ersetzen und reine wohnugskatzen langweilen sich sonst.
In vielen Pflegestellen leben auch Kinder/Kleinkinder. Bei einer vernünftigen Vermittlung, wo man alle Fragen klären kann und wo man sich gut aufgehoben fühlt, ist es auch mit Kleinkind kein Problem die passenden Mitbewohner zu finden.
 
  • Hauskatze, aber welche? Beitrag #6
Würde dir zu zwei Kitten raten, nicht jünger als 14-17 Wochen. Besser 17 Wochen. Am besten Kitten die Kinder gewöhnt sind.
Oder wenn du zu einer Katze tendierst würde ich ein erwachsenes Tier holen das sich mit anderen Artgenossen nicht verträgt und deshalb nur alleine gehalten werden kann.
Auch dieses Tier sollte Kinder kennen und es sollte kein "scheues Tier" sein. Lieber ein "Draufgänger" dem Turbilenz nichts ausmacht.
Es gibt auch bei Katzen in Not Rassetiere mit Stammbaum oder Züchter geben oft Tiere in Einzelhaltung weil sie sich nicht mit Artgenossen vertragen. Die Tiere sind dann geimpft kastriert und haben einen Stammbaum. Oft bekommt man die Tiere für ca. 200-300 Euro. Und je nachem sogar noch jung ca. 2 Jahre. Entscheiden musst du bzw. deine Frau und du.

Bsp.: Habe ich in deine Tierwelt gefunden, gibt es häufg von Züchtern verschiedenster Rassen abzugeben:



 
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