2 scheue Katzen eingewöhnen - Wann durch's ganze Haus stromern lassen?

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Chocobo

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Mooooin,

am 03.05.2012 war's endlich soweit. Ich habe mir meinen Lebenstraum von zwei eigenen Katzen erfüllt. Die beiden Mädels kommen aus einem Katzenheim. Sie wurden im Sommer 2011 wohl "auf der Straße" geboren. Seit November 2011 lebten sie im Katzenheim und hatten es dort eigentlich gut - waren aber trotzdem sehr zurückhaltend (haben sich bei unserer Besichtigung auch komplett verkrochen).

Trotzdem habe ich an die beiden Prinzessinnen mein Herz verloren und mir war klar: "Die sind es!". Sie wohnen jetzt den 5. Tag bei uns. Die beiden haben momentan das komplette Dachgeschoss (das ist ein großes Zimmer) für sich. Wir gehen immer mal wieder hoch, um frisches Futter / Wasser hinzustellen, Klo sauber zu machen und um mit ihnen zu reden, lassen sie
aber sonst mehr oder weniger in Ruhe.

Die mutigere von beiden liegt den ganzen Tag im Kratzbaum, so dass man sie und sie uns gut sehen kann. Raus trauen tut sie sich in unserer Gegenwart noch nicht. Die ängstlichere sucht sich meist irgendein Versteck, bei dem man, wenn überhaupt, nur die Schwanzspitze oder einen Hauch von Ohr erkennen kann. Die beiden werten Damen sind stubenrein und benutzen ganz brav die Toilette:a098:. Essen und Trinken tun sie auch, allerdings nur nachts. Nachts sind sie scheinbar allgemein sehr viel am routieren, man findet morgens diverse Gegenstände an den ummöglichsten Orten auf :lol:.

Mir ist klar, dass ich für meine beiden Mäuse viel Zeit, Geduld und Liebe aufbringen muss, um sie langsam an uns zu gewöhnen. Ich habe auch kein Problem darauf zu warten, dass sie irgendwann von sich aus auf uns zu kommen (Ok, schwer fällt es schon - sie sind einfach zu süß!). Und natürlich sind die 5 Tage bei uns noch überhaupt keine Zeit, darum geht es mir auch nicht.

Meine Frage ist nun aber folgende: Wir machen Nachts immer die Tür zum "Katzenzimmer" zu. Dadurch dass die beiden sich tagsüber immer mehr oder weniger verstecken, haben wir Angst, dass wir sie "nicht wiederfinden", wenn sie Zugang zum gesamten Haus haben. (Sind halt Keller, Erdgeschoss, 1. Stock und Dachgeschoos - da sucht man sich dumm und dämlich :lol:). Anderseits sind die Katzen halt hauptsächlich nachts am erforschen, was wohl auch einfach normal ist. Und schlafende Menschen sollen auf die lieben Fellknäule ja auch wesentlich weniger bedrohender wirken, als jemand der wach ist. Könnte also hilfreich sein, ihr Vertrauen zu gewinnen.

Irgendwann müssen wir sie ja so oder so aufs ganze Haus los lassen. Aber würdet ihr damit warten, bis sie etwas zutraulicher sind? Oder einfach machen lassen, auch wenn evtl. dann eine Katze vorerst als "vorschollen" gelten könnte.

Ich weiß, man kann natürlich einfach nach und nach mehr Räume zugänglich machen und von den anderen halt Türen zu. Aber zumindest von unserem Schlafzimmer und dem Kinderzimmer sind die Türen nachts immer auf - sonst hat Sohnemann Angst.

Ui, zu langer Text - aber vielleicht hilft trotzdem jemand weiter ;-)?

Danke für eure Mühen! Grüße,

Chocobo
 
08.05.2012
#1
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Raggy-Duo

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Wenn sie zu euch noch kein Vertauen gefasst haben würde ich sie erstmal in dem Zimmer, es ist ja recht groß, belassen.

Verbringt so viel Zeit wie möglich in dem Zimmer. Hinsetzen, mal etwas vorlesen, wenn sie reagieren mit einer Angel spielen.

Vielleicht habt ihr ja auch die Möglichkeit die Nacht dort zu verbringen.

Meine kommen normalerweise wenn ich sie rufe, aber wehe sie wollen nicht. Dann such ich ich mich dumm und dusselig.
 
Skabarella

Skabarella

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Huhu :)

na, ihr seid doch auf einem guten Weg und habt soweit erstmal alles genau nach Scheumietzgeschmack gemacht. Ich würde Ihnen ruhig noch ein paar Tage zum Ankommen im Dachzimmer geben, bis sie sich dort wirklich sicher fühlen. Und ja, öfter mal dort sein und ruhige Dinge tun.

Bewegen am besten in Zeitlupe, keine lauten Geräusche (auf Socken oder leisen Puschen), nix plötzliches tun. Babydudeldadelsprache in hohen Tönen mögen sie (das ist soo freundlich, dann wissen sie, dass ihr ihnen den Hals nicht umdrehen wollt ;-) Denn das denken scheue Katzis von uns, bis sie uns näher kennengelernt haben).

Und: was auch hilft, auch wenn es noch so schwer fällt: nicht angucken bzw. anstarren, weil sie ja so niedlich sind. (Boah, ist mir das schwergefallen!). Sondern nur mal so vorbeigucken, aus den Augenwinkeln. Und wenn z.b. die etwas mutigere euch anguckt: vollquasseln mit der erwähnten hohen Stimme (Singen ist auch gut, was beruhigendes, ein Schlafliedchen oder was fröhliches) und mit halbgeschlossenen Augen gaaanz langsam anblinzeln. Immer wieder. Dieses Blinzeln ist in Katzensprache soviel wie ein Lächeln, ein "ich tu Dir nix".

Außerdem.. wenn ihr Euch in ihrem Zimmer aufhaltet: am besten so viel wie möglich in Bodennähe. (Dann wirkt ihr nicht sooooo riiiiesig!) Auf den Boden setzen/legen und was vorlesen.. da gewöhnen sie sich an eure Stimmen.

Und dann... kriegt ihr eines Tages Rührungstränchen, wenn sie von sich aus auf Euch zukommen, ich versprechs! Meine scheue Schissylissy hat auch ein ganzes Weilchen gebraucht, bis sie aufgetaut ist.. aber inzwischen kommt sie immer mal wieder, maunzt mich an und will gestreichelt werden. Und ich bin jedesmal auf :a030:

achja, ps. vieles hab ich hier schon reingeschrieben, aber hier ist es auch nochmal sehr gut und amüsant beschrieben und ein tolles Spiel dabei, mit dem man sie, wenn sie langsam hervorkommen, gut beschäftigen kann. Spielen bricht das Eis!

http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/der-umgang-mit-wildlingen-und-seeehr.html
 
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