Hallo!
Ich hab ein 'Problem' mit meiner Katze das mir wirklich Kummer bereitet...
Ich hab euch mal zwei Bilder angehängt, da ich keine Ahnung habe was für eine Rasse das Tier ist. Auf jeden Fall aber männlich und kastriert.
Geht also um folgendes: Letztes Jahr im November hab ich mehrere Wochen lang diesen Kater (mittlerweile hab ich ihn auf 'Tracky' getauft) auf der Straße rumlungern sehen. Wir wohnen in einem sehr ruhigen gebiet und hier wimmelt es nur von Katzen. Auffällig war, dass das Tier schon kastriert war. Ich hab mich dann umgehört, ob es evtl. entlaufen ist, aber alle Mühen waren um sonst, einen Besitzer konnte ich nicht ausfindig machen. Ich vermute, dass Tracky auf der Straße geboren wurde.
Nach einiger Zeit haben wir uns wirklich mehr als nur angefreundet. Seit November 2011 gebe ich Tracky regelmäßig Futter und schmuse mit ihm so gut es geht. Dies beschränkt sich aber de facto nur auf streicheln, denn wirklich in den Arm nehmen, auf den Schoß legen etc. ist mit ihm nicht möglich, das macht er einfach nicht mit und haut dann ab. Wenn er ganz gute Laune hat legt er sich auf den Rücken und lässt sich sein Bäuchlein streicheln.
Mein Problem ist, dass ich mir unheimliche Sorgen um ihn mache. Wenn es Nachts kalt ist frage ich mich dauernd wo er ist und ob es ihm gut geht und ob er überhaupt in Ruhe und entspannt schlafen kann.
Das Problem ist, dass Tracky nicht zu uns nach Hause kommt. Er steht immer vor der Tür. Einmal (aber nur einmal am Tag) kommt er wenn ich die Tür aufmache ins Haus, geht durch die Küche, durchs Wohnzimmer, in den Keller und dann wieder raus (immer derselbe Rhythmus).
Wenn ich die Tür schließe, damit der Gute drinnen bleibt, merkt man immer, dass er sich unwohl fühlt und sich vor die Tür setzt und immer auf den Griff schaut, teilweise auch an der Tür kratzt. Ich mache dann natürlich sofort auf, mag das Tier alles andere als Quälen.
Trotzdem mag ich den Guten nach drinnen gewöhnen. Ich kenne mich bei aller Liebe nicht so gut aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er ein schönes und erfülltes Leben draußen hat, wo er sich dauernd mit anderen Katzen streiten muss und Gott weiß wo schläft. Und spätestens wenn (wie im letzten Winter) es gute - 15 Grad werden Nachts hab ich einfach nur Angst
Wahrscheinlich gibt es kein Patentrezept zum Gewöhnen, aber kann mir trotzdem irgendwer einen Rat geben?
Grüße!