Manchmal kommt es vor, dass unsere Tiger so dreckig sind (vorallem die langhaarigen) das es notwendig wird, sie zu baden. Da ich nun öfter in der Situation war, meine Miezen baden zu müssen dachte ich mir, ein kleines "How to" zu machen und somit vielleicht dem ein oder anderen Katzenhalter einiges an Stress ersparen zu können.
Bevor wir unsere Katze baden, sollten wir uns auch ganz sicher sein, ob sich das Problem nicht auch auf "trockenem" Wege lösen lässt oder ob die Schere nicht die bessere Lösung wäre.
Gründe eine Katze zu baden wären z.B.
- Verkotetes Fell
- Ölspuren im Fell (Motoröl o.Ä.)
- Verletzungen
- Starker Flohbefall
Wir sollten unsere Katze gut genug einschätzen können um uns sicher sein zu können dass das Tier uns nicht die Arme und andere Körperteile zerkratzen wird.
Der wichtigste Punkt ist, dass wir das Tier niemals mit Kraft dazu zwingen, im Wasser zu bleiben, sollte sich die Katze tatsächlich krampfhaft gegen das Waschen wehren, bringen wir es lieber zu eine Tierarzt oder Katzen erfahrenen Tiersalon.
Wir baden die Katze in der Badewanne, nicht im Waschbecken und auch nicht in irgendwelchen kleinen Eimern.
Als erstes nehmen wir sie mit in das Badezimmer und lassen sie dort während das Wasser ein läuft zur Ruhe kommen. Wir lassen etwa soviel Wasser einlaufen das es der Katze bis zum Bauch reicht und geben etwas Shampoo hinzu (Entweder Katzenshampoo oder Babyshampoo).
Anschliessend nehmen wir die Katze auf den Arm und reden ihr gut zu während wir sie langsam dem Wasser nähern. Wichtig ist dabei, dass sie zuerst mit den Hinterpfoten in das Wasser gesetzt wird und dann langsam mit den Vorderpfoten. Meine Katzen reagieren darauf meistens damit dass sie die Pfoten zum Wannenrand ausstrecken und versuchen danach zu greifen. Sollte die Katze versuchen aus der Wanne zu springen (und dabei nicht unglaublich panisch wirken [ohne geschrei und kratzen] ) dann greifen wir sanft in den Nacken und halten sie fest damit wir sie mit der anderen Hand waschen können.
Wir befeuchten das Fell und streichen dabei immer wieder sanft über den Körper, dem Tier weiterhin gut zuredend.
Der Kopf(!) bleibt dabei trocken.
Wenn das Fell nass ist, tragen wir das Shampoo auf und verteilen dieses gut über den Körper. Ist die Katze erst einmal fertig mit dem Schäumen, dann waschen wir es wieder ab, indem wir erneut Wasser mit der Hand über den Rücken und den restlichen Körper verteilen und den Schaum restlos entfernen.
Anschliessend nehmen wir die Katze unter dem Bauch aus dem Wasser, drücken das Fell etwas mit der flachen Hand aus und wickeln sie in ein Handtuch ein. Dann setzt man sie auf den Boden und rubbelt sie trocken so gut es geht.
Nun gibt es Katzen, die das Föhnen gut hinnehmen und ruhig auf dem Schoss liegen bleiben, andere haben Angst vor dem Föhn.
Wir nehmen den Föhn, stellen mittlere Hitze ein und schalten auf der niedrigsten Stufe ein, dabei beginnen wir an den Hinterbeinen und sehen ob das Tier sich trocknen lässt. Reagiert die Katze mit fauchen oder will flüchten, schalten wir den Föhn aus und setzen die Katze an eine trockene und warme Stelle. Solange das Tier nass ist, darf es nicht das Haus verlassen.
Mit dieser Anleitung sollte es eigentlich ganz gut klappen, viel Spaß
