Hallo Ihr Lieben,
Nachdem meine 10-jährige Katze Juls im März eine Kreuzbandoperation am linken Hinterbein mit neuem, künstlichem Kreuzband überstanden hat, gibts nun wieder erneut Aufregung.
Gestern gegen 16:00 Uhr hab ich meine Kleine durch den Garten ins Feld schleichen sehen. Gegen 18:00 Uhr bin ich langsam nervös geworden, da sie üblicherweise nie länger als 30 - 40 Minuten verschwindet und nicht weit geht. Bis 23:00 Uhr bin ich mehrmals los, um sie rufend zu suchen - nichts. Kurz vor Mitternacht saß sie dann plötzlich vor der Tür; fauchend, knurrend, schief gehend, zögerlich gehend, jammernd die Treppe hoch hopsend zu ihrem Schlafplatz. Für mich sah es so aus, als ob sie links humpelte. Juls hat sich dann langsam beruhiged. Ich nicht. Regt Ihr euch auch immer so auf, oder habe ich inzwischen einfach schwache Nerven?
In jedem Fall: hat jemand Erfahrung mit Kreuzbandrissen? Der Tierarzt, den ich heute morgen angerufen habe, hat gesagt, in 10 Jahren seiner Tätigkeit, wäre es noch nicht vorgekommen, dass ein künstliches Kreuzband wieder gerissen wäre. Natürlich fahren wir nachher hin, ich möchte ihr aber keine zweite OP zumuten, das war alles nicht so leicht. Habe jetzt im Netz gelesen, dass man nicht unbeingt operieren muss. Ist das eine vernünftige Alternative?