Vergesellschaften Probleme ? Jung alt ..

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SunnyundSam

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Hallo ,

Wir haben eine kleine süße katzen Dame namens Sunny ,
Sie ist jetzt ein knappes Jahr alt und noch sehr aktiv , kann aber auhc mal den ganzen Tag pennen jeh nach lust und laune ...
Leider sind wir berufsbedingt manchmal den halben tag nicht da und sie muss alleine sein ;(((
Unser Tierarzt meinte holen sie sich am bestne eine 2. katze ins haus so sind die beiden nicht alleine und die Zeit verfliegt nur so für die Katzen ...
Gesagt getan lange umgeschaut und 100000
seiten im internet gelesen das man am besten einen kleinen kater holt zu der Dame denn 2 katzendamen könnten große Zicken sein ...
Nun ist es also soweit gewesen durch einen zufall haben Wir Sam endeckt ...
er ist 10 wochen alt sehr munter und hat vor nichts und niemanden Angst.
Wir haben ihn gestenr abend zu uns geholt und hofften das das vergesellschaften einfach wird ...
doch leide r.....

beim ersten versuch beide zusammen zusetzten und mit leckerlis eine nette athmospäre zu schaffen hat unsere dame gleich mit fauchen jaulen , spucken losgelegt und hat sich verkrümelt... der kleine wollte immer nur zu ihr hin er war neugierig schwanz auf gestellt freundlich schoss er durchs haus ..
Und sie nur am fauchen jaulen buckel machen und sich verkriechen ...

Sie ist gefühlte 10000 x so gross aber hat angst vor dem kleinen scheisser .....
nun kam die nacht und wir wollten die 2 nicht alleine lassen wir hatten angst das sie ih irgendwann beisst oder ähnliches also das haus aufgeteilt er sein reich bekommen sie ihres...
Heute 2. verusch gleiches Thema nur das sie ihm welche gehauen hat ;((
nun meine frage was sollen wir tun ?
Der Tierarzt meinte das ist die natur sie müssen das nicht so eng sehen einen schlichter brauchen die nicht die regeln das schon .
in 20 jahren praxis erfahrung hatte er es noch nie erlebt das eine katze den neuen kleinen kater tot gebissen hatte oder sonst was ...
aber ist es wirklich so ?
wir haben angst das dem kleinen was passiert ;((
Danke schonmal für eure antworten
 
25.06.2012
#1
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Karl-heinz

Karl-heinz

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Guten Morgen,

leider hast Du da was falsches gelesen. Man holt zu einer erwachsenen Kätzin kein Kater-Kitten. Die Konstellation ist nicht unbedingt toll, kann zwar funktionieren, aber wie Du siehst....

Das beste wäre eine gleichaltrige Kätzin gewesen mit gleichem Charakter. Die haben das gleiche Spielverhalten und werden dann zusammen alt, sodaß auch im Alter beide miteinander klar kommen....

Da Du aber jetzt schon ein Kitten hast (welches übrigens auch mit 10 Wochen noch zu jung ist) musst Du versuchen sie langsam aneinder zu gewöhnen...
 
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SunnyundSam

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und wie mache ich das ? die meisten raten mir einfach alle türen auf und beide katzen sich finden lassen ... finde das aber irgendwie zu riskannt
 
Karl-heinz

Karl-heinz

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Ich würde ein Gitter in eine Tür bauen, dann können sie sich erstmal ohne direkten Kontakt kennenlernen. Ich würde sie auf keinen Fall zusammen lassen wenn Du nicht da bist.
 
Tragetasche

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Eigentlich sollte man Katzen zur Zusammenführung vorerst ein paar Tage räumlich trennen. Einfach so "vor die Nase setzen" kann nicht gut gehen.
 
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Jess

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Ich habe jetzt 4 Vergesellschaftungen hinter mir...

also das wichtigste ist, dass du ruhig wirst und dir keine Sorgen machst(ich weiß, ist einfacher getan als gesagt) aber das bekommt deine süße mit und somit kann sie auch nicht ruhig werden und hat immer eine "Hab Acht Haltung". Das Fauchen, Knurren und Warnhiebe kenne ich auch, aber das legt sich in den meisten Fällen, mal früher mal später. Gefährlich war es aber nie.

Ja, aus meinen Erfahrungen habe ich gelernt: Der alten Katze vieeeel Aufmerksamkeit geben, streicheln, ruhig und lieb zureden, vor allem wenn das Katerchern kommt. So zeigst du ihr es ist alles in Ordnung UND du bleibst die Nummer eins.

Oft wird geschrieben, dass der Neuzugang erst einmal sein eigenes Reich braucht. Das kann ich nicht beurteilen, bei mir trafen immer gleich alle aufeinander und es hat funktioniert (klar auch mit den anfänglichen Problemen wie du sie geschildert hast) aber dann ging es.

Am schnellsten war wieder alles in Ordnung und sie haben sich akzeptiert, umso weniger ich mich eingemischt habe (sprich von Katze zu Katze die dazukam, wurde auch ich lockerer). Das hieß, ich habe fauchen lassen, ich habe knurren lassen, ich habe sogar schweren Herzenz die Dominanzraufereinen (auf Rücken springen und in den NAcken zwicken) zugelassen und beim letzten NEuzugang (vor 3 Wochen) war schon am 2. Tag wieder alles super, es wurde gespielt, gekuschelt usw.

NAtürlich ist jede Katze anders, so dass mein "alter" Hauskater eher ein MEnschenkater ist, die anderen akzeptiert, neben ihnen frisst und schläft, aber weder mit ihnen spielt oder kuschelt, aber das ist auch ok.

Gib ihnen Zeit, streichel den Kleinen, lass deine Püppi dran schnuppern, misch dich nicht ein (in wirklich den seltesten Fällen wird es ernster, dann solltest du schon dazwischen gehen) aber meist wird mehr "geschrien" als es tatsächlich notwendig ist.

Wie gesagt, versuche aber hauptsächlich du ruhig und gelassen zu werden, dass ist erstmal mit das Wichtigste.

(ich habe allerdings gehört katze und katze bzw. kater und kater verträgt sich besser)
 
S

SunnyundSam

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hmm ...
bin gerade ratlos die einen sagen so die anderen so hatte überlegt den kleinen in die ttransport box zu setzten und die grosse schnuffeln zu lassne aber die große geht nicht mal in die nähe der box...
sie faucht von weitem un verkrümelt sich dann ...
lasse ich den kleinen laufen will er ime rzu ihr und sie beschnuffelt sie schreit und jault ihn an dann haut er ab oder er fängt sich eine nur sie ist halt viel stärker und davor haben wir angst das sie einfach mal zu beisst und den kleinen ernsthaft verletzt
 
J

Jess

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Ja gut, da haben die anderen schon Recht mit dem Altersunterschied, das war damals, als ich es auch noch nicht besser wusste bei meiner ersten Zusammenführung auch meine schwerste...

Da die meisten sagen, trennen und langsam aneinander führen, probier es doch so erstmal, bei mir hat es anders funktioniert, aber ich habe auchnur Kater und versteh mich nicht so auf den Charakter von Kätzinnen...aber wenn du Geduld hat, dann denke ich schon das es nach einer Weile (was auch mal 2-3 Wochen dauern kann) klappt.

Wenn sie ihn aber bisher noch nicht angefallen hat, kann ich es mir nicht vorstellen das sie es noch tun wird. Aber versuch sie nicht zu ihrem Glück zu zwingen, gib ihr Zeit sich daran zu gewöhnen, sie war schließlich fast ein Jahr allein...

Für die Zukunft, 10 Wochen ist zu jung, Altersunterschied zu groß, aber gut, dass du nun was gegen die Einzelhaltung machst.
 
S

SunnyundSam

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hmm also meint ihr es besteht wenig hoffnung das die zusammen führung klappt ?
 
Karl-heinz

Karl-heinz

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Das hat keiner geschrieben, nur das es schwer werden kann... Außerdem ist der Kleine doch erst gestern da... Was erwartest Du??

Deine Katze war ja wohl ne ganze Zeit alleine, der Kleine ist nicht voll sozialisiert... Das dauert halt eben ein wenig.

Ich hab Dir geschrieben was Du machen sollst.

Pack den Kleinen in ein Zimmer, bau ne Gittertür ein und laß ihnen Zeit.
 
J

Jess

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Nein absolut nicht!!!

Es ist nur allgemein so, dass es BESSER wäre, zwei Katzen zusammen und nicht ein Kater eine Katze, dass es BESSER gewesen wäre gleiches ALter, gleicher Charakter und das es falsch war ein 10 Wochen altes Kitten zu nehemn, weil das definitiv zu früh von der Mama weg ist.

ABER: Jetzt ist der kleine da und es wird halt etwas mehr Finderspitzengefühl und Geduld brauchen, UND es ist realistisch, dass die Zusammenführung klappt.

Wie gesagt, vieeel Ruhe deiner Seits, vieeeel Geduld und versuch es (wenn du ein ungutes Gefühl hast) tatsächlich mit ner räumlichen Trennung für 2-3 Tage, reib den Kleinen mit nem Handtuch ab und streichel ihn und lass deine Katze dran schnuppern.

Sie schreit vlt. gerade, faucht und gibt ihm ein paar Hiebe, aber sie hat ihn nicht von vornerein bösartig attakiert, daher ist noch laaange nicht der Punkt erreicht wo es keine Hoffnung gibt!!!
 
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SunnyundSam

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schlecht mögich ist ein altbau und hat alles massive holztüren ...da ist nichts mit umbau aktionen
 
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Jess

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Dann nimm einen ganzen Raum, stell nen Klo rein, gib dem Kleinen dort sein Futter...

Ja, es wird nervenaufreibend, aber wenn du es jetzt richtig machst, wirst du bald dafür belohnt werden.

Ich konnte mir nach dem ganzen gefauche und geknurre auch nicht vorstellen das es mal wird, weil mir da die Erfahrung gefehlt hat, aber für meine Geduld wurde ich, aber noch wichtiger meine Kater belohnt, da sie dann doch irgendwann gemerkt haben, allein sein war doch blöder ;-)
 
Finny

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Also, ich möchte da jetzt auch mal was zu sagen.
Du schreibst, deine "alte" Katze ist knapp ein Jahr (also wahrscheinlich noch nicht ganz ein Jahr). Das kleine Katerle 10 Wochen (hier stimme ich übrigens allen anderen zu, 10 Wochen ist zu früh, er hätte eigentlich mit frühestens 12 Wochen bei dir einziehen sollen).
Das heißt, die beiden trennt noch nicht einmal ein Altersunterschied von 10 Monaten.
Kannst du nochmal genau sagen, wieviel die auseinander sind?
Ich finde jetzt nicht, dass das so der rießen Unterschied ist.
Ausserdem empfinde ich eine knapp ein Jahr alte Katze auch noch nicht als erwachsen. Meine sind es zumindest nicht.
Zu der Katze - Kater Kombination kann ich nur sagen, dass ich weiß, dass hier die Meinung vorherrscht, Katze - Katze und Kater - Kater würde besser funktionieren, ich selbst habe aber noch nie Probleme mit der Katze - Kater Kombination gehabt und es sind nun schon einige Paare gewesen.

Dann schreibst du, der Kleine ist seit gestern Abend da.
Also Fakt ist wohl, dass es sehr, sehr selten völlig ohne Gefauche und Geknurre abgeht. Also eigentlich ist doch Alles im grünen Bereich.

Mal kurz zu meiner letzten Zusammenführung (die ist jetzt gerade einen Monat her):

-Sherlock ist am 23.05. hier bei uns eingezogen. Meine beiden großen Kater waren etwas irritiert, haben sich aber eigentlich nicht weiter um den Kleinen gekümmert.
-meine große hat ihn ab und an mal angefaucht, war aber ansonsten auch weitestgehend relaxt.
-nur meine knapp ein Jahr alte :) Charlie fand das gar nicht prickelnd.
-die ersten beiden Tage gab es großes Gefauche und Wegrennen, danach fing sie an, wenn er ihr zu nahe kam, ihm mit der Pfote eine zu verpassen, ab und an hat sie ihn auch mal richtig verpügelt.
-Sherlock ist aber immer wieder zu ihr hin. Meine Meinung: Auch die kleinen können die Gefahr schon ganz gut einschätzen, wenn sie immer wieder die Nähe suchen, kann die Gefahr, die von der Grossen ausgeht nicht so groß sein.
- nach ca. einer Woche war der schlimmste Spuck vorbei und mittlerweile sind die beiden die besten Freunde. Mein Eindruck: Finny und Charlie haben einen rießen Spass, mit dem Kleinen durch das Haus zu toben, und sie haben überhaupt kein Problem damit, dass es sich dabei um einen Kater handelt.

Ich habe dir das jetzt geschrieben, um dir ein bisschen Mut zu machen. Bei dir geht nichts Ungewöhnliches vor sich. Im Gegenteil, ich fand die eine Woche, die es bei mir gedauert hat echt kurz.

Ich kann dir auch nur den Tip geben: Versuche möglichst ruhig zu bleiben. Wie Jess schon gesagt hat, deine Katze merkt es, wenn du nervös bist, und dann geht sie davon aus, dass etwas nicht stimmt. Das ist der Situation nicht zuträglich.

Liebe Grüsse
 
Jodas Tante

Jodas Tante

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Ich schließ mich Karl-Heinz an.
Geh die Zusammenführung langsam an. Lass dem Kleinen erstmal die Chance, den Ortwechsel, die Trennung von der Mama und den Geschwistern zu verdauen. Gib ihm ein Zimmer, das "sein Reich" und letztlich auch eine Rückzugsmöglichkeit für ihn darstellt. Momentan ist alles erstmal wahnsinnig bedrohlich für das Kerlchen.
Lass die beiden unter gar keinen Umständen unbeaufsichtigt allein. Das Kitten hat einer Katze, die mit 10 Monaten im besten Rambo-Alter ist (ja auch die Mädels sind das!) nicht wirklich viel entgegenzusetzen.

So eine Gittertür lässt sich übrigens mit relativ wenig Aufwand selbst bauen (vier Latten in der entsprechenden Größe aneinanderschrauben, Gitternetz für ein Kaninchenstall drumrum spannen und festtackern (Achtung: Bitte aufpassen, dass die Katzen die Tackerklammern nicht rauspuhlen und verschlucken können), Tür aushängen und mit Winkeln oder aber vielleicht auch Schraubstöcken festzurren.

Das wird schon klappen. (Ich hab selbst so ein Pärchen. 12 Wochen altes Katzenmädchen und 10 Monate alter Kater waren sie damals bei der Zusammenführung. Hat drei Tage gedauert, bis sie ein Herz und eine Seele waren. Trotzdem hab ich sie tagsüber während des Arbeitens anfangs definitiv trennen müssen.)
 

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