mein Kater mag nicht mehr nach draußen :(

Diskutiere mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( im Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Katzenfreunde; Seit ein paar Tagen mag mein Kater, der eigentlich leidenschaftlicher Freigänger ist, nicht mehr nach draußen. Finde das sehr schade, gerade jetzt...
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #1
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Tofifee

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Seit ein paar Tagen mag mein Kater, der eigentlich leidenschaftlicher Freigänger ist, nicht mehr nach draußen. Finde das sehr schade, gerade jetzt im Sommer. Noch dazu, weil er ja Einzelkatze ist.
Wenn ich von der Arbeit komme und er zu hause ist (was sehr ungewöhnlich für ihn ist), dann tuts mir in der Seele weh, weil ich ja nicht weiß, wie lange er schon in der Wohnung rumsitzt ( was tut er den ganzen Tag???). Abends dann dasselbe. Wenn er rausgeht, dann nur mit mir und nur ganz kurz unter lautem Murren. Dann gallopiert er wie ein kleiner Gepard wieder nach drinnen. Es ist wirklich merkwürdig! Bei uns auf dem Dorf und gerade in unserem Wohngebiet hat es sehr viele ander Katzen, allein in unserem Haus leben schon drei Freigänger.
Er hatte sogar schon zwei kleine Freundinnen mit denen er gespielt hat und so weiter.
Ich verstehe jetzt gar nicht, woher dieser Umschwung kommt.
Klar könnte es sein, dass es eine Phase ist, aber er wirkt so suuper unausgeglichen.
Lässt mir abends kaum Ruhe, murrt, macht missmutige Laute, turnt in der Wohnung herum und macht (sorry) nur Quatsch!! Ich spiele schon so viel wie möglich mit ihm, aber das reicht ihm nicht. Sobald ich mich kurz hinsetze, gehts von vorne los mit seinen Aktionen...ganz klar ist er unausgelastet und gelangweilt.
Und das schmerzt mich, weil er doch eigentlich nach draußen kann, wann immer er mag und keine Wohnungskatze in Einzelhaft ist. Aber nun ja, genauso benimmt er sich zur Zeit :((((.
Ich weiß wirklich nicht, woran sein Verhalten liegt! Er ist immer gern nach draußen und war fast nicht drinnen zu halten bei dem schönen Wetter vor allem.
Mir sind auch keine besonderen Vorfälle bekannt, aber klar, man hat seinen Schützling ja auch nicht ständig unter Kontrolle, wenn er draußen rumstromert.
Ich wünschte, ich könnte in ihn hineinsehen.
Hab hier ja schonmal gepostet, dass ich mir überlege, eine zweite Katze für ihn einziehen zu lassen, aber bisher war das nicht notwendig. Wie gesagt, es turnen außer ihm schon allein drei andere Katzen hier durch den Garten und er hat im Grunde den ganzen Tag Kontakt zu anderen Katzen und pflegt diesen auch. Hab ihn schon oft mit anderen Katzen unterm Auto gesehen oder über die Wiese jagen. Klar gibts auch mal die eine oder andere Reiberei, aber nichts was besorgniserregend gewesen wäre.
Weiß nicht, wie ich ihm das nachdraußengehen wieder schmackhaft machen kann und auch nicht, warum er plötzlich so verändert ist. Mach mir ein bissel Sorgen.
Gibts jemanden unter euch, der auch Freigänger hält und vielleicht schon ähnliches erlebt hat?
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #2
ganz spontan 2 Ideen:

- es könnte sein, dass ein neuer ins Revier gezogen ist, und er mit dem Streit hatte und nun nicht mehr rauswill

- vielleicht mal zum Doc? Vielleicht hat er sich irgendwas eingefangen, solche Verhaltensänderungen können Anzeichen einer Krankheit sein; Katzen neigen ja dazu, Schmerzen o.ä. nicht zu zeigen..
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #3
mir fällt gerade noch etwas dazu ein...Vor ein paar Tagen ist er nachts länger als gewöhnlich draußen geblieben. Normalerweise halten wir es hier so, dass er nach hause kommt, ne kleine dritte Mahlzeit einnimmt (Betthupfer..^^) und dann sind die Schotten dicht. Ich möchte nicht, dass er nachts draußen rumstromert. Allerdings war das vor ein paar Tagen anders. Er war weg bis bestimmt halb zwei in der Nacht. Draußen war ne regelrechte Katzenparty! Hab ihn gesucht und mir sind allein schon auf unserem Grundstück zwei andere Mitzen entgegengekommen. Am frühen Abend hab ich ihn gesehen, wie er sich mit einer anderen Katze (die ich nicht kenne) einen stillen Schlagaustausch in Form von Anstarren geliefert hat. Hab das ne Weile beobachtet, aber als dann die andere Katze das Weite gesucht hat, hab ich mir nichts weiter dabei gedacht und ihn ganz normal noch draußen spielen lassen. Leider kam er dann ewig nicht heim und ich hab mir echt schon Sorgen gemacht. Irgendwann nachts bin ich aufgewacht und mein erster Gedanke war der Kater!! Also raus aus dem Bett, nachschauen ob er schon heimgekommen ist und dann ab nach draußen in den Garten um nach ihm zu rufen. Da war er dann auch und kam reingedüst.
Und seitdem ist er so, fällt mir eben auf :|
Vielleicht ist da irgendwas vorgefallen, was ihn extrem verunsichert hat?
Krank erscheint er mir nicht..im Gegenteil. Er wirkt quitschfidel, seinem Spieltrieb hier drinnen nach zu urteilen. Und halt leider mega unausgelastet :(. Komm kaum mit spielen hinterher.
Aber wenns nicht besser wird, werd ich ihn mir auf jeden Fall schnappen und zum Tierarzt fahren.
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #4
Glaube,dein Kater hatte draussen bestimmt ein schlimmes Erlebnis.Lass ihn etwas Zeit.Bin mir sicher nach einigen Tagen geht er auch wieder raus.
LG
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #5
Genau das hatte ich mit meinem Samu auch mal.
Er war auch immer draussen und dann ist er eines Tages mit Kratzer auf der Nase nachhause gekommen. Von da an ist er kaum mehr rausgegangen.
Er hatte dann dauernd mist gemacht weil ihm langweilig war. Wir haben ihn dann morgens immer mit nach unten genommen aber er ist meistens auch wieder gleich rein. Als er dann wirklich agressiv geworden ist (beissen, angriffe während ich auf dem Sofa war, anspringen etc.) haben wir ihm einen Kumpel geholt.
Seit dem ist viel besser und im Moment lebt er praktisch draussen.
Ich würde auch mal zum Tierarzt gehen. Aber wen du ja ohnehin schon über eine Zweitkatze nachdenkst würde ich ihm einen Kumpel holen.
Bei uns gibts im Haus auch drei Freigänger aber es gibt halt Dinge die man nur mit einem richtigen Kumpel machen kann. ;-)
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #6
Meinst? Oh, au weia..der Ärmste :(((.
Aber wenn ichs mir recht überlege, ist das tatsächlich seit dieser Nacht vor ein paar Tagen, als er nicht heimkam, dass er sich so seltsam verhält.
Ach männo und er ist doch eh so ein mega Sensibelchen.
Ich hoffe, das gibt sich bald wieder.
Werde so viel wie möglich mit ihm spielen, damit er wenigstens ein bissel ausgelastet ist und werd auch versuchen, so oft wie möglich raus auf die Terasse zu sitzen (ist ja nicht schwer bei dem tollen Wetter :) ). Wenn ich das tu, kommt er nämlich mit. Zwar wiederwillig und sitzt dann meistens bei mir auf der Bank, aber immerhin. Vielleicht hilft das ja ein bissel, dass ihn irgendwann doch wieder der Sturm-und Drangtrieb packt und er stromern gehen mag. Was auch ne Idee wäre, draußen mit ihm im Gras zu spielen. Mach ich eh öfter und bisher war er immer ganz versessen drauf, wenn die Spielangel sich plötzlich nach draußen bewegt hat. Das wär vielleicht ne gute Annäherung wieder..."überleg"..:)

Das mit der zweiten Katze seh ich ganz genauso.
Würde auch sooo gerne eine zweite Katze einziehen lassen. Das Tierheim damals war strikt dagegen, weil er sehr unter den anderen Katzen im Tierheim gelitten hat und man ihn mir nur unter der Bedingung, dass ich ihn als Einzelkatze halte, vermittelt hat. Wurde im Tierheim in Quaratäne gehalten dann irgendwann und erst da ist er richtig aufgeblüht.
Das ist halt mein ewiger Zwiespalt.
Er hat viel mitmachen müssen (wurde schwer misshandelt von seinen Vorbesitzern) und im Augenblick bekommt er Bachblüten und Globulis gegen seine Beiß-und Angstattacken, die er oft noch hat. Wird dadurch aber schon viel besser und er ist sogar schon mehrmals auf den Schoß gekommen seither :). Wir machen große Fortschritte .."freu".
Und da weiß ich eben nicht, ob das jetzt schon so gut wäre mit der zweiten Katze.
Vielleicht sollt ich erstmal noch diese elementaren Dinge gemeinsam mit ihm in den Griff bekommen (Sicherheit gewinnen, Selbstbewusstsein tanken, Vertrauen finden...).
Bin da immer ganz hin und hergerissen und mag ja nur, dass es ihm gut geht.
Aber wie gesagt: Würde total gerne einen Spielgefährten für ihn finden...Das wäre natürlich das Non plus Ultra :)

Und das mit dem Tierarzt werd ich auf jeden Fall in Angriff nehmen.
Muss ich eh hin wegen neuer Entwurmungskur und so weiter.
Wird allerdings ein "Gewaltakt" dann wieder.
Das letzte mal als ich mit ihm war (Caliciviren mit aufgepropfter Lungeninfektion :(( ..hat man mittels Interferon aber wunderbar in Griff bekommen gott sei dank) wars ganz schlimm für ihn. Transportbox ist ein absolutes No Go. Ich musste vom Tierarzt einen Wildtierkäfig holen (ist größer und hat eine breitere Klappe) damit das funktioniert hat.
War der pure Stress für das Tier..:(( Mir graut schon vor dem nächsten Mal, aber hilft ja alles nichts.
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #7
Wie alt ist dein Kater denn??
Tierheim ist immer eine besondere Stresssituation. Nur weil er da gemobbt wurde, heißt das nicht, das er mit einem gut sozialisierten Kumpel nicht klar kommt. Gerade wenn er sehr verspielt ist, wäre ein Kumpel der gut sozialisiert ist und ihm auch draussen Sicherheit geben kann, eine gute Idee.
Wie kommt er denn draussen mit den anderen Katzen sonst klar?
Wenn du nicht zu weit weg wohnst und Dein Kater noch nicht zu alt ist, hätten sowohl Karl-Heinz wie auch ich bestimmt ein paar Kandidaten die in Frage kommen würden.
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #8
Ich glaube auch das du es trotzdem mal versuchen solltest.
Samu wurde uns auch eher als Einzelgänger vermittelt. Er war aber der der gekloppt hat ;-)
Lucky, der zweite, ist extrem scheu. Er hat alle gebissen und gekratzt.
Die erste Woche hat er unter unserem Bett gewohnt.
Als wir sie dann zusammengelassen haben ist es aber schnell besser geworden. Als er gesehen hat das Samu mit uns spielt ist er immer öfter auch gekommen.
Vielleicht könnte also ein zweite etwas selbstbewusstere und gut sozialisierte Kater helfen. Wie Paule schon gesagt hat.
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #9
Hallo :)
Ich hab zwei Ideen:
1. Transportbox: unser Grosser hatte auch ne absolute Panik, als ich ihn das erste Mal zum Tierarzt brachte in der Box. Er ist da drinn richtig panisch rumgesprungen und hat sich mit Gewalt in der Box herum geworfen. Ich dachte damals die Box übersteht den Transport nicht.... Als wir dann wieder zu Hause waren, ist mein zweiter Kater völlig begeistert in die Box gekrabbelt und hat da drin geschlafen. Also hatte ich die Idee die Box einfach in eine gemütliche Ecke zu stellen, flauschige Tücher rein zu packen und das Türchen abzumontieren. Es hat zwar Monate gedauert, aber irgendwann ist auch der Grosse da rein zum schlafen. Hab's sie dann nach ca. Einem Jahr in den Keller gepackt. Wenn ich die Box heute raufhole geht der Grosse rein zum schlafen :) er hat zwar immer noch Angst wenn ich dann die Türe zumache und lostrabe zum Tierarzt ( er steckt dann nach Vogel Strauss Manier seinen Kopf unter die Tücher.... Sehr effektiv :)) aber er hat nicht mehr Panik. Vielleicht hilft das bei Deinem auch!

2. Unser Dicker ist auch vor zwei Jahren draussen bös verprügelt worden. Wir haben es zufällig gesehen und versucht die andere Katze weg zu jagen, aber sie unseren Dicken da schon die halbe Strasse hochgejagt... Nachher wollte er nicht mehr raus. Also haben wir ihh in den Garten getragen. Am Anfang hatte er so Angst, dass er mich angepinkelt hat und sobald ich ihn losgelassen habe, ist er zurück zur Haustüre gerannt. Mit viel Geduld haben wir ihn jetzt soweit, dass er mit uns raus in den Garten kommt, alleine. Als der Keks noch lebte, ist er sogar mit dem Keks losgezogen in den Garten. Wenn Dein Kater tatsächlich was auf die Fellnase bekommen hat, hilft wahrscheinlich nur Geduld :) und evt. ein mutiger Kumpel...
So, das meine Gedanken...
Viel Glück!
 
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  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #10
Mein Katerchen ist fünf Jahre alt.
Hab mir das mit der Zweitkatze auch schon ernsthaft überlegt, bin aber einfach total verunsichert. War auch schon mehrmals im Tierheim deswegen, um nocheinmal nachzufragen. Aber immer mit der Antwort, dass er eben sofort wieder untergehen würde und ich das bleiben lassen soll...:(.
Ich habe mich jetzt so entschieden, dass ich es auf jeden Fall irgendwann ausprobieren werde.
Höchstwahrscheinlich im Herbst oder Winter. Weil ich da eben Sorge habe, dass er noch weniger rausgeht, weils draußen ungemütlich wird und so weiter. Eine Katze von einer Pflegestelle wäre da natürlich das beste. Ich will das Tier auf keinen Fall zu sehr stressen und es könnte ja sein, dass es nicht klappt. Dann wärs halt schlimm, wenn die nächste Station dann das Tierheim wäre für eine solche Katze :(. Deswegen halte ich eine Pflegestelle für sinnvoller. Muss halt eine Zeit sein, in der ich selbst Urlaub habe oder so.
Mir ist halt auch aufgefallen, dass er einerseits super verspielt ist und so weiter.
Andererseits aber auch total schnell zu verunsichern ist
Draußen kommt er mit anderen Katzen gut klar, finde ich.
Außer mit dem Nachbarskater, da gibts Reibereien..^^. Aber sie teilen sich nunmal auch einen Garten als Revier, von daher ist das nicht so absonderlich. Es gibt zwei Katzen, mit denen ich ihn jetzt schon mehrmals gesehen habe. Die eine ist ein Weibchen, von der anderen weiß ich es nicht. Und sie spielen :))). Da geht einem das Herz auf, wenn man das sieht..^^.
Letztens hat er das Weibchen bis vor die Terasse mitgebracht. Sie hat draußen brav gewartet, während er zum Fressen rein ist. Danach sind sie wieder zusammen abgezogen.
Manchmal wars allerdings auch schon so, dass er ein bissel zu ungestüm auf die anderen Katzen zugestürmt ist und die dann das Weite gesucht haben. Mein Kater war dann jedesmal ziemlich murrig und ich hatte das Gefühl, er mag spielen.
Ein paar Mal ist sogar schon eine Katze hier ausversehen in die Wohnung, weil sie den Eingang verwechselt hat..:cool:. Das fand er (ganz klar) weniger toll, hat aber keinen Angriff gestartet.
Er versteht sich also im Grunde gut mit anderen Katzen draußen (was für eine Zweitkatze spricht...XD), andererseits aber hab ich das Gefühl, dass er die Wohnung als "seine Sicherheit" sieht. Jedenfalls zieht er sich ganz oft sofort dahin zurück, sobald er Kontakt mit anderen Katzen hatte. Und betätigt sich dann sofort und wie wild am Kratzbaum. Für mich ein Zeichen, dass er sein Revier markiert. So nach dem Motto: "My home is my castle".:D.
Ich bin mir halt superunsicher und gerade weil er so ein Sensibelchen ist, hab ich schon Angst, dass er sich dann vielleicht zurückziehen würde oder unnötig gestresst wird.
Aber klar, ich kann ja nicht in ihn reingucken :(((.
Übrigens ( und das find ich witzig..^^): Als ich gestern diesen Post hier verfasst habe, ist er wie durch Zauberhand wieder nach draußen gegangen..XD Allein und ohne mich..^^. Jetzt eben ist er auch wieder draußen unterwegs. Aber er geht nie weit. Ist im Grunde immer in Rufweite und kommt auch immer gleich angeschossen..:cool:.
Puuh, schwieriges Thema und ich hab mich schon total oft damit befasst. Ich nerv Freunde und Familienmitglieder schon ein wenig deswegen, muss ich dazu sagen..^^ Weil mir das Thema : Zweite Katze, ja oder nein? eben keine Ruhe lässt :).
Er ist halt ein extrem "eigener" Charakter, kein Wunder bei seiner Vorgeschichte.
In dem halben Jahr, in dem er nun bei mir wohnt, ist er mir erst dreimal auf den Schoß gekommen (alle dreimal in den letzten Wochen.."freufreufreu") und bekommt sofort Angst, wenn man ihn berührt. Beißt und kratzt dann. Ist aber durch die Bachblüten schon besser geworden. Und eben, weil ich mir erstmal vorgenommen habe, ihn nicht mehr anzufassen. Das hilft, weil er somit nicht ständig mit einem "Übergriff" rechnen muss. Er bekommt langsam immer mehr Vertrauen, aber da ist noch ganz viel Arbeit vonnöten. Kriegen wir hin, da bin ich sicher...:-D. Aber bin mir halt nicht sicher, ob das Thema zweite Katze dann jetzt schon in Angriff genommen werden sollte...:-( Hach..."seufz"...die alte Leier...^^ Ich bin da echt schlimm..^^ Ja, nein, ja, nein, ja, nein...so kreist es immer in meinem Kopf..^^ Will ja nur, dass es ihm so gut wie nur möglich geht und es ihm an nichts mangelt.

den Tipp mit der Transportbox find ich übrigens supi...:p

und Karl-Heinz...:d078: Was für ein herzallerliebster Name:d078:
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #11
Es gibt auch Tiere die wollen nicht mehr nach Draußen, so wie meiner. Er wurde mir mit Freigang vermittelt,wenn ich die Terassentür auf mache ,läuft er schnell ins Schlafzimmer unter das Bett. Das ist ein absoluter Schisser. Er sitzt gern auf der Fensterbank und schaut raus . Selbst der gesicherte Balkon reizt ihn nicht. Das geht schon 1 Jahr so, seit dem er hier ist. Ich glaube da ändert sich nichts mehr. Ich habe ihn aus dem Tierheim und wir bekamen ihn ganz schlimm verhungert,so das unser Doc sagte, ich glaube er schafft es nicht, ob uns das klar ist.
Wenn er Katzen Draußen sieht faucht er und bekommt einen Buckel. Aber sonst ist er total lieb.
 
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  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #12
Ich hab meinen Kater als Wohnungskatze vermittelt bekommen, aber schnell war klar, dass das mal so gar keinen Sinn gemacht hat. Er war drinnen total unruhig und seit er draußen ist, ist es viel besser geworden und er hat es bis vor ein paar Tagen immer genossen. Wenn ich dran denke, dass ein solch aktiver Kater, der so gern draußen ist, eineinhalb Jahre im Tierheim drinnen gehalten wurde und nicht wie die anderen Freigängerkatzen mal nach draußen durfte, dann ui...bekomm ich einen richtigen Kloß im Hals. Er ist so glücklich draußen (eigentlich). Allerdings glaub ich, es bessert sich seit heute wieder. Er ist jetzt schon eine Stunde lang draußen :).
War nurz kurz zuhause zur Stippvisite und ist dann wieder abmarschiert..^^
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #13
Na, das ist doch schön ,hatte wohl doch ein schlimmes Erlebnis. Da kann man mal sehen, so gut kennen die ihre Tiere nicht.
 
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  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #14
Ja, glaub ich auch. Und die Reaktion darauf passt eigentlich ganz wunderbar zu ihm. Er ist halt einfach total sensibel und superschnell zu verunsichern. Ich hoffe ganz stark, dass ich es schaffe, dass er irgendwie und irgendwann zu mehr Selbstbewusstsein kommt. Arbeiten ganz feste daran und ich denke, das schaffen wir...:D. Er braucht halt einfach Zeit.

Und es stimmt wirklich. Das Tierheim hat mich in mehrfacher Hinsicht im Nachhinein ein wenig geschockt. Erstens war da das mit dem Virus den er in sich trug und vom dem mir keiner was gesagt hat (wahrscheinlich wussten sie gar nichts davon) und zweitens hat man mir erzählt er hätte einen mehrfach gebrochenen Schwanz gehabt, weil er verprügelt wurde. Das war auf jedenfall Fakt, sieht man auch am Schwanz. Was mir allerdings verschwiegen wurde ist, dass er nebenbei noch einen ganz schlimm gebrochenen Kiefer hatte. Hat der Tierarzt festgestellt, als ich das erste mal zum Check bei ihm war. Da frag ich mich, haben sie das einfach im Tierheim vergessen zu erwähnen oder liegts an personellen Mängeln, dass sie da einfach auf bestimmte Dinge nicht eingehen können? Der Tierarzt meinte auch, als er ihn abhörte:"Der muss raus, raus, raus!! Der hat ein Sportlerherz!! Der hatte früher viel Bewegung!" Und mir wurde er wie gesagt als Wohnungskatze vermittelt...War ein Findel, da weiß man es natürlich nie so genau. Aber wenn ich mir vorstelle, er war so lange Zeit nur drinnen..uiuiuiui :(
 
  • mein Kater mag nicht mehr nach draußen :( Beitrag #15
So, die letzten zwei Tage hat sich sein Verhalten schon wieder gebessert und er geht wieder lieber nach draußen. Ganz wie immer..."aufatme".
Allerdings finde ich trotzdem, dass er, sobald er daheim ist, extremst unausgelastet wirkt.
Es heißt ja immer, Freigänger sind müde, wenn sie nach hause kommen. Also da ist bei meinem hier aber keine Rede davon..^^.
Spielen, spielen, spielen, grummeln, kläglich maunzen, grummeln....
Spielen übrigens NUR mit mir. Alleine spielen is´hier nicht, weil zu langweilig anscheinend:).
Eine zweite Katze würde ihm unter dem Aspekt natürlich supergut tun.
Aber ich hab heute erst wieder mit Freunden geredet, die ihn ja auch sehr gut kennen.
Und alle sind der Meinung, dass ihnen gerade bei ihm das Risiko zu groß wäre, dass er davon total gestresst wird...:(. Dann denke ich: will ich nur aus egoistischen Gründen für ihn einen Spielgefährten? Würd ich das ihm zu liebe oder mir zu liebe tun?
Klar, täglich nach der Arbeit hetze ich regelrecht nach Hause, Einkäufe und Verpflichtungen werden so schnell wie möglich erledigt, Urlaub is´nicht und zwei Abende hintereinander mal ausgehen so oder so nicht, wenn ich den ganzen Tag nochdazu beim Arbeiten war.
Sowas fällt halt flach. Da wär einfach mein schlechtes Gewissen zu groß.
Das wäre natürlich mit einer zweiten Katze entlastender und entspannter.
Aber allein aus dem Grund ihm diesen Stress antun???
Es geht hier ja um ihn und nicht um mich.
Und ja,mein Bauch sagt: es wäre tatsächlich bei ihm ein sehr hohes Risiko. Ist es immer, klar. Man weiß nie, wie so eine Zusammenführung klappt. Aber er ist halt schon ein ganz "eigener" und "heikler" :roll:. Und wie gesagt, supersensibel, leicht zu verunsichern und braucht megalange um Vertrauen zu gewinnen. Er wohnt hier jetzt seit nem halben Jahr und die letzten Wochen erst hat es angefangen, dass er sich "mal" anfassen lässt. Die Regel ist das immer noch nicht. Meistens beißt und kratzt er eher, als dass man ihm auf die Pelle rücken darf.
Ich hab halt Angst, damit nen Fehler zu machen.
Andererseits ist mir klar, dass er natürlich (falls es gut gehen würde) im Endeffekt zufriedener wäre mit einem Spielgefährten (würde ich jetzt mal so hoffen und sagen?)
 
Thema:

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