Guten Morgen!
Ich berichtete mal von dem Verhältnis meiner Miu und unserem Neuzugang Fiete. Der eine, oder andere erinnert sich vielleicht.
Mittlerweile schätze ich es so ein, dass Leonie sich damit abgefunden hat, dass Fiete nun auch hier wohnt. Wir haben einen zweiten Kratzbaum welchen jetzt auch er benutzen und "beliegen" darf und ihre Ohrfeigen beschränken sich auf Momente in denen er sie einfach zu sehr (zum Spielen) bedrängt.
Sie ist immernoch meine Schmusekatze und hat keinerlei Interesse daran etwas mit Fiete zu unternehmen.
Fiete hat sich dennoch gut eingelebt. Er frisst gut, ist gesund, hat verstanden, dass nichts passiert, wenn man ihn hochhebt, oder gar ein Stück weit trägt, er liegt gelegentlich mit im Bett und genießt seine Schmuseeinheiten.
Im Großen und Ganzen also eigentlich alles gut, wenn ich nicht so oft das Gefühl hätte, dass er gern auch mal mit Miu spielen wollte. Da sie daran aber gar kein Interesse hat, fängt er sich dann schnell mal eine, wie oben schon geschrieben.
Meine Gedanken sind nun, dass Miu mit mir als Zweitkatze glücklich ist (sie war auch ihre ersten zwei Lebensjahre Einzelkatze in Wohnungshaltung).
Fiete allerdings würde ein Spielkamerad sicher Freude bereiten.
Da ich mich allerdings nicht durchringen kann einen weiteren Kater fest und endgültig aufzuhnemen, überlege ich gerade, ob es eine Alternative wäre, wenn ich als Kater- und/oder Kittenpflegestelle fungieren würde?!
Ich könnt so herrausfinden, ob das Zusammenleben mit zwei Katern für meine Miu ebenfalls akzeptabel wäre und sollte dies nicht der Fall sein, dann wäre es nur für eine gewisse Zeit und danach würde ich keinen weiteren Versuche machen.
Desweiteren könnte ich herrausfinden, ob es Fiete wirklich an einem katerischen Spielgefährten fehlt. Und ich hätte eine Organsisation/einen Verein im Rücken, der mir zur Seite steht, mich unterstützt und ggf. evtl. Tierarztkosten übernimmt.
Sollten meine Überlegungen richtig sein, dann würde ich auf diesem Weg gern den Tierschutz unterstützen. Pflegestellen werden ja oft händeringend gesucht und es würde anderen Katzen bzw. Katern helfen, leichter ein neues Heim zu finden, wenn ich sie mit Fiete zusammen soweit wieder sozialisiert hätte (wenn denn nötig).
Pro Argumente dafür währen:
- Fiete hätte einen (Rauf-)Kumpel
- Miu hätte ihre Ruhe vor ihm da er beschäftigt ist
- der Tierschutz hätte eine Pflegestelle mehr
- Kater würden sozialisiert mit somit besserer Vermittlungschance
- ich hätte Rückhalt und bräuchte mich nicht "fest binden"
Für die Contra Argumente seid nun ihr zuständig.
Habe ich etwas außer Acht gelassen?
Gibt es Organisationen, oder Vereine, welche froh um solch eine Pflegestelle wären, oder bin ich auf dem falschen Dampfer?
Zugegeben wäre das erste Pflegi ja auch gleichzeitig Versuchstier...
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass alles erstmal Theorie ist und noch nicht voll ausgereift! Deshalb wende ich mich ja auch an euch!
Ich freue mich auf eure Gedanken zu dem Thema! Scheut euch nicht ehrlich zu sein!