Man könnte es so sehen:
Eine Katze ist vielleicht Menschenscheu, das heisst aber noch lange nicht, das sie auch Katzen gegenüber scheu und ängstlich ist.
Vielleicht ist sie ein Wildling, in einer wilden Katzenpopulation aufgewachsen und mit Artgenossen bestens bekannt- nur vor Menschen hat sie Angst, sie kennt sie ja nicht.
Ebenso könnte man sehen:
Hobbes könnte ihr helfen, Vertrauen zum Menschen zu finden.
Wenn sie Tag für Tag unter ihrem Sofa sitzt und sieht, wie Hobbes völlig vertrauensvoll mit euch umgeht, sich kraulen und streicheln lässt, mit euch spielt...
Dann wird ihr früher oder später sicher der Gedanke kommen, Das Dosis eigentlich doch gar nicht so schlimm sein können.
Irgendwann wird sie den Mut fassen, in eurer anwesenheit aus ihrer Ecke herauszukommen, auch ausserhalb der sicheren Nacht zu fressen, zu schlafen und aufs klo zu gehen...
Mit ganz viel Geduld verliert sie irgendwann die angst vor euch Mensczhen und euren Bewegungen, und spaziert recht frei im Zimmer rum.
Euch muss aber klar sein, das das Monate und Jahre in Anspruch nehmen kann und am Ende nicht sicher ist, ob sie jemals auf den Schoss kommen oder sich streicheln lassen wird.
Dennoch- auch so ein Tier braucht ein neues Zuhause, vor allem braucht es Dosis mit gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viel Geduld und Verständnis, die von dem scheuen Tier von vornherein nichts weiter erwarten als das es "exisitiert"...
Verstehst was ich meine? Je weniger ihr fordert und je weniger ihr sie jemals bedrängt, desto grösser sind die Chancen das sie irgendwann den ersten Schritt auf euch zu wagt... und noch einen, und noch einen...
Ob ihr euch das zutraut, ob es euch ausreicht, das sie eine Spielgefährtin nur für Hobbes und erstmal nicht für euch ist, das müsst ihr selbst entscheiden...