ja danke für deinen gutgemeinten Rat skovkat, aber wie kannst du dir so sicher sein, dass deine Meinung über Katzenkastration absolut ist?
Weil das nicht nur meine Meinung ist, sodern die Meinung, die Dir jeder verantwortliche Katzenhalter geben wird!
Ich finds echt nicht angebracht zu sagen es sei unverantwortlich wenn ich meiner Katze die Fortpflanzungsorgane noch nicht rausoperiren will, weil ich noch über Alternativen nachdenke.
Zur Kastration gibt es eigentlich keine Alternativen!
Ich möchte keinen endgültigen Eingriff in ihre Physe machen solange ich nicht 100% überzeugt davon bin, dass es der bessere Weg ist. Ist dass etwa verwerflich?
Das ist natürlich an sich nicht verwerflich, aber was meinst Du denn wohl, was es für Alternativen gibt? Besonders, da Du Deine Katze frei laufen lässt!
Und ich denke wirklich die ganze Zeit darüber nach. Ich erleb meine Katze schliesslich auch nicht gerne bei ihrer gequälten Katersuche.
Dann tu was!
Ich seh dass aber nicht so einfach und hoffe alle andern auch nicht. Oder hat eine Kastration deiner Meinung nach etwa keine Nachteile? Die sollte man glaub ich auch in Betracht ziehen, oder? Eine perfekte Lösung gibt es wahrscheinlich nicht, aber für eine Kastration habe ich mich leider noch nicht entscheiden können!
Sicherlich gibt es bei einer Kastration das Narkoserisiko, aber eine Trächtigkeit und anschließende Geburtskomplikationen sind auch nicht ohne. Weiterhin riskierst Du bei Deiner Katze ohne Kastration immer häufiger wiederkehrende Rolligkeiten, die bis hin zur Dauerrolligkeit gehen können. Diese ist für die Katze einfach nur eine Qual (und für ihre Umwelt auch!). Die Katze magert ab, wird krankheitsanfällig, bei unkastrierten Katzen steigt das Riskiko von Gebärmutter- und Gesäugetumoren. Dieses Risiko ist übrigens auch um ein Vielfaches erhöht, wenn die Rolligkeit der Katze durch die Pille oder Spritze unterdrückt wird - ein heftiger Eingriff in den Hormonhaushalt der Katze! Die Gefahr eines Gebärmuttertumors kannst Du durch die Kastration schon einmal vollkommen ausschließen, Gesäugetumore kommen bei kastrierten Katzen höchst selten vor.
Um auf das Verhalten der Katze zu kommen, ich möcht ja nicht dass sich ihr Verhalten ändert aufgrund einer Kastration, ich möchte sie verstehen und lernen so mit ihr umzugehen dass es für uns beide angenehm ist. Ich will es mir ja nicht auf Kosten der Katze einfach machen!
Unkastrierte Katzen/Kater sind ausschließlich durch ihre Hormone gesteuert. Da gibt es nicht viel zu verstehen, sie wollen sich paaren. Das ist das Hauptziel. Tu bitte Dir und Deiner Katze den Gefallen, sie nicht zu vermenschlichen. Oder - wenn Du es schon willst, denke mal in einer menschlichen Situation an ständig nicht zu befriedigende sexuelle Gelüste. Wirklich im wahrsten Sinne nicht sonderlich befriedigend. Genau das mutest Du aber Deiner Katze zu. Und angenehm ist dies weder für Deine Katze noch für Dich. Und ihr Verhalten wird sich durch eine Kastration ja schließlich nicht grundlegend ändern, aber sie wird ruhiger und ausgeglichener und hat auch meist keinen Drang mehr, sich weit vom Haus zu entfernen.
Und wenn sie draussen ist, bleibt sie immer in Sichtweite, es passt immer jemand auf sie auf. ich weiss schon dass es gefährlich für Katzenkinder ist selber trächtig zu werden. Aber ich finde etwas frische Luft muss einfach sein. Auch etwas Katzengesellschaft halte ich für notwendig, desshalb lass ich die Katzen von denen ich sicher weiss dass sie kastriert sind zu ihr. Aber sie vertreibt sie ohnehin.
Wenn Deine Katze "Bock" hat, ist sie weg. So schnell kannst Du gar nicht gucken. Da nützt auch kein Aufpassen und in Sichtweite schon mal gar nicht. So schnell, wie sie auf und davon ist, bist Du nicht einmal in ihrer Nähe. Sicherlich ist frische Luft gut für jede Katze, auch sind Katzen gern in Gesellschaft. Denk doch vielleicht mal drüber nach, ihr ein Freigehege zu bauen und ihr eine Katze zur Gesellschaft dazu zu holen. Damit tust Du Deiner Katze und ihrer Lebenserwartung einen weitaus größeren Gefallen.
Ich geb zu dass ich keine Erfahrungen mit Katzen habe, aber das heisst nicht, dass ich nicht ständig dabei bin mich zu informieren. Meine eigentliche frage war auf das Fauchen und eher aggresive verhalten der Katze bezogen, die ich "unverantwortliche" Katzenhalterin nicht einschätzen kann weil sie sich noch nie so verhalten hat und mit denen ich nicht umzugehen weiss.
Jetzt weißt Du ja, warum sie sich so verhält. Sie ist in dieser Situation nicht glücklich. Und ich hoffe, Du weißt jetzt auch, was Du zu tun hast.
Und wenn ich einen Fehler mache bitte ich darum dass man mich zurechtweist aber das Kopfschütteln find ich echt unfair, ich geb mir sehr viel Mühe und ich will nur das Beste für sie
Dann tu es jetzt bitte auch!