Moin,
naja... Also eigentlich schadet der Zucker selber den Zähnen tatsächlich nicht. Sondern die Bakterien, die sich vom Zucker ernähren

- Karies.
Ich könnte mir jetzt vorstellen, dass durch den sauren Raubtierspeichel die Bakterien im Raubtiermaul garnicht vorkommen. Dann wäre aber der Einwand mit dem Hund sinnlos.
Was das Schlimme an Zucker ist, ist garnicht, dass es schädlich für die Zähne wäre, sondern dass er die Entstehung von Diabetes begünstigt.
Da die Katze eben keinen Zucker verwerten kann, ist er nicht wichtig für sie, ihren Blutzuckerspiegel durch Zuckerzugabe anzuheben ist fatal für die Funktion der Bauchspeicheldrüse.
Erklärung:
Dauerhaft zu hoher Blutzucker - Bauchspeicheldrüse schüttet dauerhaft viel mehr Insulin aus, als sie sollte.
Da auch unsere und die kätzischen Organe "Verschließteile" sind, macht sie das nicht auf ewig mit, bei viel Zuckerkonsum geht die Bauchspeicheldrüse früher kaputt, bei wenig erst im Alter oder man erlebt es eben nichtmehr. Daher kommt dann Typ II-Diabetes (vereinfacht gesprochen).
Um das Missverständnis hier auch nochmal auszuräumen: Typ I-Diabetes ist Veranlagung oder eine Spätfolge einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Da können die Betroffenen nix für.