Hallo Natalie,
Das sind einfach zwei unterschiedluche Vorgehensweisen.
1. Die Holzhammermethode:
Katze aus dem Transportkorb lassen und gucken was passiert.
Würde ich eigentlich nur bei zwei Kitten, oder Kitten zu gut sozialisierten Katzen empfehlen, da man von einer eher unproblematischen Zusammenführung ausgehen kann.
2. Die langsame Zusammenführung:
Neue Katze in einem getrennten Raum unterbringen. Dinge austauschen, die den Geruch der anderen Katze an sich haben. Nach ein paar Tagen a) Gittertür als Trennung , oder wenn nicht möglich b) Türspalt so weit öffnen, dass die Katzen sich sehen können, aber nicht zueinander können. Solange, bis die Katzen sich nicht mehr anfauchen, oder anknurren. Dann erst zusammenlassen.
Diese Art der Zusammenführung soll verhindern, dass die Katzen sich während der Zusammenführung so kloppen, dass das Verhältnis später nicht mehr zu kitten ist.
Da du eine mehr als ungünstige Konstellation wagen willst, würde ich dir Möglichkeit 2 ans Herz legen, um die Chancen zu erhöhen.
Muss aber dazusagen, ich persönlich hab damit keine Erfahrung. Ich habs immer so gemachz, dass ich die Neue zwar immer in einem separaten Raum (Bad) rausgelassen habe, aber nach ein paar Minuten saßen alle Katzen auf beiden Seiten der Tür und wollten zusammen. Da hab ich sie auch gelassen. Bei mir handelte es sich aber auch immer um gut sozialisierte Kitten zu gut sozialisierter Katzengruppe.
Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute.
Finde, das hört sich wirklich nicht so an, als wäre das die optimale Lösung.
Und egal was du machst, eigentlich bräuchte dein Kleiner einen gleichaltrigen Katerkumpel.
LG