Zusammenführung

Diskutiere Zusammenführung im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Erstmal ein Hallöchen an alle ! Ich bin neu hier und habe ein großes Problem und vielleicht könnt ihr mir,bzw. uns ja weiter helfen. Ich hatte bis...
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bluespirit

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Erstmal ein Hallöchen an alle !
Ich bin neu hier und habe ein großes Problem und vielleicht könnt ihr mir,bzw. uns ja weiter helfen.
Ich hatte bis 4,5 Monaten zwei normale Hauskatzen. Den Kater Schröder von der 12Woche an und die Katze Shila kam 2Jahre später zu uns. Nach einer Eingewöhnungsphase wurden die beiden ein super Paar! Aber dann der Schock,ich fand meinen Kater tot hinter dem Haus. Es ließ sich nicht feststellen woran er gestorben war. Keine sichtlichen Verletzungen,kein Schaum vorm Mäulchen,welcher auf Gift hinwies!
Shila lied sehr darunter,das ihr Kumpel nicht mehr da war. Zudem beschloß ich auch den Balkon mit einem Netz zu sichern,das Shila nicht auch soein Schicksal ereilen konnte. Aber die Maus trauerte.
Also entschloss ich mich einen neuen Kater ins Haus zu holen. Durch Zufall entdeckte ich einen 3jährigen Main-Coon Kastraten im Internet. Ich war sofort verliebt1 :) Die Haltung dort war Chaotisch und am liebsten hätte ich gleich alle Katzen mitgenommen.
Die Zusammenführung der beiden sah Anfangs nicht übel aus. Carlos zog sich die ersten 6Tage unters Sofa zurück und Shila schien etwas verwirrt.Als Carlos dann aus seinem Versteck kam knurrte sie ihn an und er zog sich zurück. Immer wieder ging er sehr vorsichtig auf sie zu,schnupperte und maunzte. Agressiv war er nie,eher abwartend.
Doch Shila veränderte sich immer mehr. Sie ging nicht mehr auf den Balkon,schlich fast auf den Brustwarzen durch die Wohnung.Sobald sie den "Neuen" sah,knurrte sie in einer wahnsinns Lautstärke und zog sich zurück. Meine Tierärztin riet mir zu Bachblüten,gegen ihre Angst und Trauer.
Doch ich hatte das Gefühl mit den Globulis wurde alles nur noch schlimmer! Eines Tages packte Shila ihr Bündel und zog in meiner Küche ein!!
Das ging ne Zeit gut,doch Carlos wollte und will noch immer Kontakt. Coonis sind halt sehr gesellig!
Als shila anfing Unsauber zu werden und sich auch noch in der Küche zu verkrichen,baute ich zu ihrem Wohlbefinden eine halbe Gittertüre ein. Die Globulis setzte ich ab und allmählich taut die Süße wieder etwas auf. Feliway Stecker gekauft und nun hoffe ich das die Pheromone helfen.

Aber Carlos findet das blöde,er möchte mit jemandem Kontakt haben und spielen. Eine Bekannte riet mir zur 3ten Katze. Aber ich bin mir nicht sicher und habe auch Angst davor. Was, wenn sich alle drei nicht verstehen? In jedem Zimmer eine Katze?

Ich bin für jeden Hinweis,Ratschlag Dankbar.

Sorry das ich gleich zu Beginn hier mit solchem ROMAN auflaufe
 
  • Zusammenführung Beitrag #2
Wie du schon selbst richtig erkannt hast sind Coonies sehr gesellig, deshalb ist es für den Kater eine ziemliche Qual jetzt alleine zu sein. Das sie so ängstlich reagiert kann durchaus daher kommen, daß ein Cooniekater ja aus Katzensicht eine imposante Größe ist und durch das lange Fell, das beim anlaufen sich durch die Bewegung aufstellt das für eine andere Katze bedrohlich und wie aufgeplustert aussieht. Leg dich mal auf den Fußboden mit dem Gesicht zu deinem etwas entfernten Kater und rufe ihn - wenn er dann angeflitzt kommt, merkst du vielleicht wie imposant das von unten wirkt - da kann ich mir durchaus vorstellen, daß sie da Angst vor hat, obwohl er es gar nicht böse meint.
Dazu kommt, daß du hier eine Kater-Kätzin-Verparung hast und es leider oft so ist, daß Kater sehr viel heftiger spielen - also nicht mehr als Kätzinnen, sondern einfach anders, mit sehr viel mehr Körpereinsatz, oftmals auch mit raufen. Selbst wenn die Süße also irgendwann die Angst vor ihm verliert, dann wird das als Problem bleiben, daß er schlichtweg "zuviel" für sie ist in jeder Hinsicht.
Deshalb gibt es im grunde nur 2 Optionen: entweder du gibst den Coonie wieder ab und holst der Süäßen eine passende Spielgefährtin, vor der sie keine Angst haben muß und mit der sie Mädchenspiele spielen kann - oder - wie dir bereits geraten wurde - alternativ eine 3. Katze dazu, die als Mittler zwischen den beiden fungieret. Diese muß aber charakterlich gut ausgewählt sein, sonst passiert genau da, was du befürchtest.... ich würde zu einem weiteren Kater raten, der sehr sozial ist und trotzdem selbstbewußt, so daß er keine Angst vor dem Coonie hat, ihn aber auch nicht als Bedrohung ansieht und sie auch in Ruhe läßt. Dann ist der Coonie ausgelastet mit dem anderen und sie hat ihre Ruhe und kann anfangen sich wieder zu entspannen und irgendwann dann auch eben mit zu machen wenn sie mag, ist aber nicht gewzungen mit zu machen... das könnte dann funktionieren... :cool:
 
  • Zusammenführung Beitrag #3
Taskali hat das sehr schön geschrieben.
Die Situation ist keine einfache und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich dir raten soll.
Ich kann dir nur berichten, dass bei uns ein 2. Kater wirklich der Vermittler ist.

Murphy ist ein großer Kater, ein richtiger Raufbold.
Tia, ist eine kleine Katze, die eher Angst vor ihm (Murphy) hatte.

Nach fast vier Jahren haben wir einen BKH Kater dazu geholt.
Und nun hab ich einen Raufkumpel für Murphy aber auch einen Schmusekater für Tia.

Also der Charakter des dritten Tieres muss wirklich sehr gut passen und es sollte ein ausgeglichenes Tier sein. Bei uns war Takko die absolut richtig Wahl. :-D

Aber die Entscheidung ist nicht einfach und man brauch trotzdem sehr Geduld!
 
  • Zusammenführung Beitrag #4
Wie du schon selbst richtig erkannt hast sind Coonies sehr gesellig, deshalb ist es für den Kater eine ziemliche Qual jetzt alleine zu sein. Das sie so ängstlich reagiert kann durchaus daher kommen, daß ein Cooniekater ja aus Katzensicht eine imposante Größe ist und durch das lange Fell, das beim anlaufen sich durch die Bewegung aufstellt das für eine andere Katze bedrohlich und wie aufgeplustert aussieht. Leg dich mal auf den Fußboden mit dem Gesicht zu deinem etwas entfernten Kater und rufe ihn - wenn er dann angeflitzt kommt, merkst du vielleicht wie imposant das von unten wirkt - da kann ich mir durchaus vorstellen, daß sie da Angst vor hat, obwohl er es gar nicht böse meint.
Dazu kommt, daß du hier eine Kater-Kätzin-Verparung hast und es leider oft so ist, daß Kater sehr viel heftiger spielen - also nicht mehr als Kätzinnen, sondern einfach anders, mit sehr viel mehr Körpereinsatz, oftmals auch mit raufen. Selbst wenn die Süße also irgendwann die Angst vor ihm verliert, dann wird das als Problem bleiben, daß er schlichtweg "zuviel" für sie ist in jeder Hinsicht.
Deshalb gibt es im grunde nur 2 Optionen: entweder du gibst den Coonie wieder ab und holst der Süäßen eine passende Spielgefährtin, vor der sie keine Angst haben muß und mit der sie Mädchenspiele spielen kann - oder - wie dir bereits geraten wurde - alternativ eine 3. Katze dazu, die als Mittler zwischen den beiden fungieret. Diese muß aber charakterlich gut ausgewählt sein, sonst passiert genau da, was du befürchtest.... ich würde zu einem weiteren Kater raten, der sehr sozial ist und trotzdem selbstbewußt, so daß er keine Angst vor dem Coonie hat, ihn aber auch nicht als Bedrohung ansieht und sie auch in Ruhe läßt. Dann ist der Coonie ausgelastet mit dem anderen und sie hat ihre Ruhe und kann anfangen sich wieder zu entspannen und irgendwann dann auch eben mit zu machen wenn sie mag, ist aber nicht gewzungen mit zu machen... das könnte dann funktionieren... :cool:
Huhu Taskali,

vielen Dank für die Antwort. Mir war schon klar,das es kein kleines Problem ist und ich weiß auch noch nicht was ich tun werde. Muß jetzt erst noch ins Krankenhaus und danach werde ich weiter sehen.

Taskali hat das sehr schön geschrieben.
Die Situation ist keine einfache und ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich dir raten soll.
Ich kann dir nur berichten, dass bei uns ein 2. Kater wirklich der Vermittler ist.

Murphy ist ein großer Kater, ein richtiger Raufbold.
Tia, ist eine kleine Katze, die eher Angst vor ihm (Murphy) hatte.

Nach fast vier Jahren haben wir einen BKH Kater dazu geholt.
Und nun hab ich einen Raufkumpel für Murphy aber auch einen Schmusekater für Tia.

Also der Charakter des dritten Tieres muss wirklich sehr gut passen und es sollte ein ausgeglichenes Tier sein. Bei uns war Takko die absolut richtig Wahl. :-D

Aber die Entscheidung ist nicht einfach und man brauch trotzdem sehr Geduld!

Huhu Kathi 79,
auch dir ein Herzliches Danke schön!
Wie schon gesagt muß ich erst noch ins KH. und danach werde ich eine Lösung finden müssen. Abgeben kommt nicht in Frage,eher noch ne dritte Fellnase dazu.
Ich werde euch auf dem laufenden halten ,falls gewünscht.
L.G.
 
  • Zusammenführung Beitrag #5
Ja, klar mag ich hören, wies weitergeht :)

Ich hoffe es ist nix schlimmes, weswegen du ins KH mußt - auf jeden Fall alles Gute
 
  • Zusammenführung Beitrag #6
Ja, klar mag ich hören, wies weitergeht :)

Ich hoffe es ist nix schlimmes, weswegen du ins KH mußt - auf jeden Fall alles Gute


wie man es nimmt! Habe die Schulter (links) kaputt und die wird operiert.Am 15.10.12 gehts los und bin zwischen 5-8Tage in der Klinik. Danach werde ich schauen wie es weiter geht. Habe gerade noch etwas über Zyklereß gelesen.Vielleicht könnte ich dieses Mittel noch meiner Süßen verabreichen,um ihr ihre Ängste zu nehmen und ihr Selbstvertrauen zu stärken?! Hast du schon mal etwas von diesem Mittel gehört?
 
  • Zusammenführung Beitrag #7
Oweh - dann drück ich die Daumen, daß die OP und die Heilung gut läuft.

Ich denke du meinst Zylkene (?).
Zylkene enthält Stoffe aus der Muttermilch, die den Katzen ein Gefühl von "alles gut" vermitteln. Es gibt Fälle, in denen es super gut geholfen hat, aber es gibt auch Fälle in denen gar keine Veränderungen eingetreten sind. Wenn, dann braucht es auf jeden Fall etwas länger, bis es wirkt. Ein Wundermittel ist es nicht, aber es kann Situationen zeitweilig verbessern - ein Versuch kann nicht schaden
 
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