Kastration, einige Wochen noch drin behalten, Katzenleiter und Katzenklappe installieren und nach und nach gemeinsam mit dem Katerchen die Gegend erkunden.
Freier Zugang zum Haus sollte unbedingt sein! Es gibt auch Katzenleitern ohne Bohrmaßnahmen. Und Klappen kann man auch in Scheiben einbauen (Scheibe gegen kleinere mit Plastikverkleidung austauschen. Darin ein Loch für die Katzenklappe einplanen, Klappe einbauen, Scheibe einsetzen fertig. Kosten beim Glaser: 200-300 Euro für eine Balkontüre. Die alte Scheibe aufbewahren, z.B. hinterm Schrank und beim eventuellen Auszug wieder einsetzen. So ists auch dem Vermieter egal. Haben wir so gemacht. Jede Scheibe hat eine DinNr. in der Leiste zwischen den Scheiben. Die abschreiben und beim Glaser angeben. Ferdisch.)
Unsere Katzen durften alle nach der Kastration raus. Haben sich zuerst nur mit uns rausgetraut, dann wurde Woche für Woche der Radius immer größer.
So macht es übrigens auch die Katzenmama mit ihren Kitten. Konnte ich bei meiner ersten Katze mir ihren Kleinen beobachten. Zuerst alle im Gänsemarsch der Mama hinterher, die lief immer die Gartengrenze ab. Dann einige Tage spielen innerhalb dieser Grenze. Und dann versuchte sie nach und nach die Teenagerkatzen aus dem Gebiet zu vertreiben.
Dann wurden sie alle vermittelt.
Spätestens wenn Katerchen Freigang mit Katenklappe hat, sehe ich kein Problem mehr in der Einzelhaltung. Ansonsten sollte dein Bekannter aber viiiiiiiiel Zeit mit dem Kleinen verbringen, wenn er da ist.
Unsere musste auch die ersten 6 Wochen 6-8 Stunden am Tag allein bleiben bis sie raus durfte (Kastration) und wir arbeiten waren. Aber wir kamen vor lauter Spielen und Toben in der Zeit nie vor 12 ins Bett. Und wir scheuten keine Kosten (siehe oben, Katzenklappe. Schließlich gehen wir ja arbeiten

)
Herzlich,
Tanja