Asthma und Katzenallergie

Diskutiere Asthma und Katzenallergie im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo liebe Katzenbesitzer, ich habe mir seitdem ich vor knapp 4 Jahren von zuhause ausgezogen bin um mich nicht so alleine zu fühlen 2...
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #1
RamyTheRat

RamyTheRat

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Hallo liebe Katzenbesitzer,

ich habe mir seitdem ich vor knapp 4 Jahren von zuhause ausgezogen bin um mich nicht so alleine zu fühlen 2 Stubentiger (1 BKH und 1 BKH Siam Mix) angeschafft.

Nun bin ich seit knapp 2 Jahren mit meinem Freund zusammen.

Dieser hat Asthma (was als Kleinkind sehr schlimm war - Krankenhausaufenthalte etc) jetzt hat er bezüglich Asthma - zumindest bei ihm zuhause (keine Katze) - keine bzw. kaum Beschwerden mehr. Zusätzlich hat er div. Allergien (Pollen, Hausstaub und Katzenhaarallergie....) Wenn er bei mir ist macht sich das mit tlw. schwerer Atmung/"Pfeiffen" (bedingt durch Asthma) und laufender Nase bemerkbar. Er muss ca. 2x am Tag sein Asthmaspray verwenden.... bei ihm zuhause braucht er das kaum.....

Trotzdem haben wir festgestellt, dass es im Laufe der 2 Jahre (vor allem wenn er ein Paar Tage am Stück bei mir ist) mit der Allergie besser geworden ist. Anfangs kamen auch tränende Augen dazu, das ist jetzt gar nicht mehr der Fall...

Schon lange stand im Raum, dass er zu mir zieht. Er sieht jedoch von dem Vorhaben ab, weil eben seine Beschwerden bei mir schlimmer sind.... Seine Aussage: "Solange die Katzen hier sind werd ich warscheinlich nicht einziehen können" hmm... toll..... Die Miezen sind 5 und 3 Jahre.... folgen also noch ca. 15 Jahre mit Katzen..... Natürlich will ich die Süßen auf keinen Fall weg geben :-|

Habe jetzt schon im Internet nachgelesen was es gibt, um die Allergie zu mildern und bin auf Allerpet/C gestoßen.... Hilft es wirklich, wenn man die Katzen 1x wöchentlich mit diesem Koneztrat einreibt????

Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
Welche Mittel und Methoden gibt es?
Was hilft wirklich?

Bin für jeden Tipp sehr dankbar :)

Lg Ramona
 
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #2
Hallo..

Ich bin auch Katzenhaarallergikerin und Asthmatikern.

Vor 2 Jahren habe sich sehr gute Freunde von mir Katzen angeschafft und ich so: na toll...
Am Anfang ging es mir dreckig, wenn ich da zu Besuch war, aber mit der Zeit besserte sich das. Irgendwann saßen die Kazen bei mir auf dem Schoß und nix passierte.

Da beschloss ich, mir selbst Katzen zuzulegen. Als der Dicke bei mir einzog hatte ich ca 4 Tage lang Syptome, und als ich aus dem Urlaub wiederkam auch. Sonst bin ich beschwerdefrei und die schlafen mittlerweile auch in meinem Bett.

Habe im Vorfeld sämtliche Forem durchstöber und habe sehr oft gelesen, dass manche Leute sich wohl irgendwie slebst desensibilisieren können.

Wenn du dir Katzen anschaffen wölltest, würde ich sagen: Sicher ist sicher und lieber nicht!

Da du aber schon Katzen hast und ich mir vorstellen kann dass die Situation einfach zum k...tzen ist würde ich an deiner Stelle folgendes probieren:

1. Deinen Freund zur Probe einziehen lassen, 4 Wochen als Ziel setzen.
2. Putzen: 3 mal/Woche saugen (Allergikerfilter!), Sagrotan mit Allergenkiller.
3. 2/3 mal täglich lüften
4. Freund nimmt llergietabletten (Lorano etc. täglich und sein Spray auch.
5. Das Klo machst du
6. Freund wäscht sich immer artig die Hände nach dem Katzenkuscheln

Also im Prinzip die Wohnung zu Anfang so allergenarm wie möglich halten und versuchen, ob er vielleicht auch zu den glücklichen desensibilisierern gehört.

Mehr als probieren könnt ihr es nicht. und wegen allerpet: alles was hilft, ist erlaubt, wenns um die Liebe geht. Ich selbst kenne es nicht, ging auch so ;)

Ich drück dir die Daumen!
 
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #3
Hallo Ramona,

ich bin selbst Katzenallergiker und Asthmatiker. Ich habe auch festgestellt, dass ich anfangs etwas mehr auf meine Katzen reagiert habe (vor 7 Jahren), mittlerweile merklich gar nicht mehr. Das liegt an den Histaminen in den Zellen, die durch die dauerhafte Konfrontation mit dem Allergieträger erschöpft sind. Merkbar wird das, wenn man mal im Urlaub ist und zurückkommt, dann schlägt die Allergie meist wieder voll durch, da die Histamine Zeit hatten, sich wieder "aufzufüllen". Gesund ist nun aber was anderes.

Allerdings stehe ich selbst auch seit 10 Jahren unter Dauertherapie mit einem Cortisonspray, inwieweit sich das Asthma verringern würde ohne Katzen kann ich nicht sagen.

Fakt ist aber - und das wird dir bzw. deinem Freund jeder ordentliche Arzt (Allergologe) bestätigen - dass bei einer Allergie das Allergen gemieden werden sollte. Ich finde es ist weder eine Dauerlösung, täglich über Jahre Antiallergika zu schlucken, denn auch das ist nicht gesundheitsfördernd.

Ich persönlich würde aber auch niemals meinen Katzen über Jahre hinweg Mittelchen ins Fell schmieren, auch das kann m. E. nach nicht förderlich für die Gesundheit der Tiere sein, die das Zeug ja auch beim Putzen aufnehmen. Ich habe mich mit dem Mittel allerdings auch nicht beschäftigt, weil das für mich nicht in Frage käme, insoweit ist das reines Bauchgefühl.

Problematisch ist, dass bei mehreren vorhandenen Allergien eine Hyposensibilisierung meist wenig Erfolg bringt, allerdings könntet ihr bzw. dein Freund seinen Allergologen darauf mal ansprechen, Versuch macht kluch. Soweit ich weiß, kann man auch gezielt gegen die "eigenen" Katzen hyposensibilisieren. Aber ich bin mir nicht sicher, da kann ein Spezialist fundiertere Aussagen treffen.

Wenn ihr wirklich unbedingt zusammenziehen und die Katzen nicht abgeben wollt, gäbe es noch die Überlegung, die Katzen aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Dann wäre ein Raum wenigstens weniger allergenbehaftet, ob das allerdings dauerhaft eine Lösung ist, sei dahingestellt, die Allergene befinden sich ja überall und gelangen auch über die Luft ins Schlafzimmer. Zudem man sich ja nicht immer nur im Schlafzimmer aufhält. Und vieeeeeel Lüften wäre angesagt.

Mein erster Weg an eurer Stelle wäre der Gang zu einem guten Allergologen, der euch dahingehend sicher weiterhelfen bzw. fundierte Aussagen zur Gefährlichkeit von Allergie und Asthma in Bezug auf die Katzen und das Zusammenleben treffen kann.

Ich hoffe für euch ihr findet eine Lösung, mit der ihr alle Leben könnt. Vielleicht wäre auch eine Wohnung nebenan anmietbar und für euch denkbar?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #4
Hi,

bin ebenfalls so ein Fall. Reagiere aber eben auch bei anderen Katzen sehr stark, nur auf meine beiden nicht.

Das Problem hatten wir auch bei uns in der Praxis gehabt - Mann hatte noch eine ältere Katze, Frau mit starker Tierhaarallergie ist zu ihm gezogen.

So blöd es klingt, die Katze wurde dann in ein "Alterstierheim" gebracht, weil beide nicht getrennt leben wollten.
Denn das schlimme ist: Die Lungenfunktion von der Frau wurde immer schlechter, trotz regelmäßiger Medikamenteneinnahme. Kurz bevor die Katze aus dem Haus war, hatte sie die Lufu einer starken Raucherin mit schwerer Lungenüberblähung.

Es hat sich bei ihr Gott sei Dank zurück gebildet, aber es kann eben auch so kommen.

Zudem kann auch ein Staticus asthmatic passieren, auch ein anaphylaktischer Schock.

Das darf man nicht so lasch sehen.

Mal aus einer anderen "Sicht" gesehen.

Liebe Grüße
 
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #5
Hallo ihr Lieben,

erst mal vielen Dank für die vielen Antworten :)

Wie ich gelesen habe, sind viele Asthmatiker unter euch.

Lorano nimmt mein Freund, hilft ihm allerdings nur mit dem Heuschnupfen, nicht mit der Katzenallergie. Wobei diese wie schon geschrieben nicht sooooo schlimm ist. Damit wäre noch zu leben v.a. denke ich wie gesagt dass es mit der Zeit immer besser werden würde (wurde es ja schon) bzw. er vielleicht sogar "immun" dagegen werden würde?!

Das hauptsächliche Problem ist eben das Asthma :-( Wenn er bei mir ist verbraucht er sein Spray in kürzester Zeit... vom Arzt bekommt er gar nicht die Mengen verschrieben, die er eigentlich bräuchte, daher bekommen schon Mutter und seine beiden Geschwister das Rezept für ihn verschrieben. Klar Cortison und anti Allergika sind auf die Jahre auch keine Dauerlösung :?

Die Katzen aus dem Schlafzimmer verbannen bringt denk ich auch nicht viel, weil wie schon gesagt wurde ja die Allergene ja auch über die Luft ins Schlafzimmer gelangen. Auch auf den Klamotten befinden sich ja die Haare der Miezen... Die bekommt man beim Waschen ja auch nie vollständig raus oder habt ihr da vll ne Lösung?
 
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #6
Beim waschen gehen zwar die Haare nicht ab, aber der auf den Haaren befindliche Speichel und dieser ist Allergieauslösend. Also waschen hilft auf jeden Fall :)

Ich bin selbst Asthmatikerin und habe jahrelang mit drei Hauskatzen zusammengelebt. Allerdings wurde es bei mir nicht besser, sondern schlimmer :-( Auch wenn ich sagen muss, dass es eigentlich hauptsächlich nur an dem zuletzt dazugekommenen Kater lag....

Ich würde Dir auf jeden Fall raten jeden Tag Staubsaugen vor allem die Polstermöbel und die Schlafzimmertür geschlossen zu halten. Ein "Allergiefreies" Zimmer bringt schon mal viel Erleichterung.

Ich würde auch erst mal ein mehrwöchiges Probewohnen empfehlen :)
Viel Glück, dass es besser wird :)
 
  • Asthma und Katzenallergie Beitrag #7
Ich bin auch Asthmatikerin, obwohl ich (ein Glück) nicht so oft etwas merke.
Eher wenn ich mich aufrege, oder einen schlechten Tag erwischt habe.

Ich muss aber jetzt auch nochmal zu einem Pneumologen, da der in meiner alten Wohngegend meines Erachtens nicht so viel Ahnung von seinem Fach hat...
Er hat mir nicht mal richtig gesagt gegen was ich alles allergisch bin, nur grob,
und hat mir zwei Asthma-Sprays in die Hand gedrückt..

Eigentlich würde ich gerne eine Hyposensibilisierung (richtig geschrieben ? :D)
machen, aber ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wie viel das kostet, ob das von der Krankenkasse übernommen wird, und ob das groß hilft.

Nur ich habe auch etwas Angst, dass es über die Jahre schlimmer wird,
und ich möchte meine Miezen nicht abgeben müssen...
 
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